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Auszug

HEINZ HOFFMANN wurde am 14. Juli 1911 als Sohn des Rektors ALFRED HOFFMANN und seiner Ehefrau CHARLOTTE, geb. SCHNEIDEREIT, in Hohenholm bei Bromberg (Westpreußen) geboren. Bereits 1912 übersiedelte die Familie nach Berlin-Wilmersdorf, wo HEINZ HOFFMANN auch die Schulzeit verbrachte. Nach dem Studium der Medizin an den Universitäten Berlin und München legte er 1935 das Staatsexamen ab und erhielt anschließend eine erste praktische Ausbildung vor allem in innerer Medizin und Röntgendiagnostik in Bad Mergentheim. Obwohl er schon damals den Wunsch hatte, Chirurg und Gynäkologe zu werden, versuchte er zunächst, eine breitere Grundausbildung zu erhalten und trat im Mai 1938 in die Universitätskinderklinik Leipzig (W. CATEL) ein. Zwei erste wissenschaftliche Arbeiten über Lambliose der Gallenwege und Miliartuberkulose zeugen von der dortigen Arbeit, die durch den Zweiten Weltkrieg abrupt beendet wurde. HEINZ HOFFMANN machte den Krieg vom Anfang bis zum Ende als Stabs- und Regimentsarzt bei verschiedenen Infanteriedivisionen mit und war in Polen, Frankreich und Russland eingesetzt. Nach vierjähriger Frontdienstzeit wurde er in rückwärtige Lazarette versetzt. Das Kriegsende erlebte er in Heidelberg-Rohrbach an einer Spezialabteilung für Thoraxchirurgie und Schussbruchverletzte; dort konnte er auch als Kriegsgefangener seine chirurgische Tätigkeit weiterhin ausüben. Im April 1946, nach Auflösung des Lazaretts, übernahm HEINZ HOFFMANN die Stelle des Ersten Assistenten an der Chirurgischen Abteilung des Diakonissenhauses in Heidelberg (Leitung Dr. FEUCHT) und erhielt in über fünfjähriger Tätigkeit eine gründliche und umfassende Ausbildung in der gesamten praktischen Chirurgie. Die Anerkennung als Facharzt für Chirurgie erfolgte im November 1947. Obwohl er während dieser Zeit als Vertreter des Chefarztes die Abteilung zeitweilig selbstständig geleitet hatte, ging HOFFMANN von Februar bis November 1951 als Stationsarzt in das Amerikanische Hospital in Heidelberg, um sich mit den modernen, während des Krieges entwickelten Operations- und Narkoseverfahren vertraut zu machen. Hier bekam er erstmals Berührung mit einem neuen Spezialgebiet, nämlich der Handchirurgie, und konnte die eigenen bescheidenen Erfahrungen durch gründliches Studieren der „Bibel der Handchirurgen“, des Buches von STERLING BUNNELL „Surgery of the Hand“, in seiner ersten Auflage, erweitern und vertiefen. Auch während seiner weiteren Tätigkeit als Oberarzt der Chirurgisch-Gynäkologischen Abteilung des Evangelischen Krankenhauses Hohenlimburg/Westfalen hatte er Gelegenheit, diese damals gesammelten Anfangserfahrungen in der großen Unfallambulanz zu erweitern. Während einer weiteren Oberarzttätigkeit zwischen Februar 1954 und April 1957 am Evangelischen Krankenhaus in Lippstadt (Chefarzt Prof. SCHLAAFF) war seine Arbeit in der Allgemeinchirurgie sowie in der Spezialabteilung für Knochen- und Gelenkkrankheiten infolge starker außerdienstlicher Inanspruchnahme des Klinikleiters besonders selbstständig und selbstverantwortlich.

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© Steinkopff Verlag 2007

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