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Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland

  • Dirk Piekenbrock
  • Alexander Hennig
Part of the BA KOMPAKT book series (BAKOMPAKT)

Abstract

Wie die Zentralverwaltungswirtschaft kommt auch die Marktwirtschaft in reiner Form als „freie“ Marktwirtschaft nach dem Ideal des Laissez-Faire-Liberalismus ohne Lenkung des Staates nicht vor. Auch die „soziale“ Marktwirtschaft als reale Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland stellt mit dem Wettbewerbsprinzip einerseits und dem Sozialstaatsprinzip andererseits eine realtypische Mischform (mixed economy) dar. Die in der Gründungphase der Bundesrepublik zugunsten dieses Mittelweges getroffene gesellschafts- und ordnungspolitische Entscheidung beruhte auf dem Gedankengut des Ordoliberalismus der Freiburger Schule, mit Walter Eucken (1891-1950), Franz Böhm (1895-1977), Hans Großmann-Doerth (1894-1944) als deren Begründern, sowie von Friedrich Hayek (1899-1992), (mit Gunnar Myrdal Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1974). Er hat nach dem Zweiten Weltkrieg als Nachfolger von Eucken in Freiburg neben diesem wesentliche Anregungen zur Ausgestaltung der Marktwirtschaft in Deutschland geliefert. Noch heute sind seine Konzepte der „spontanen Ordnung“ und des „Wettbewerbs als Entdeckungsverfahren“ wichtige Fundamente der freien Markt- und Wettbewerbswirtschaft.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Bad SassendorfGermany
  2. 2.MannheimGermany

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