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Bildrhetorik der Frühen Neuzeit — Gestaltungstheorie der Antike. Paradigmen zur Vermittlung von Theorie und Praxis im Design

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Part of the Board of International Research in Design book series (BIRD)

Auszug

In mancher Hinsicht findet sich die Designpraxis heute in derselben Lage wie die bildenden Künste um 1400. Das gestalterische Tun steht derzeit sogar noch unvermittelter neben den geistes- und sozialwissenschaftlichen Metasystemen, die der epistemologischen Chimä re Designwissenschaft ihre Theoriebezüge leihen und ihre wechselnden Aufgaben diktieren möchten , als die Praxis der visuellen, plastischen und gebauten Medien am Ende des Mittelalters neben den theologischen und philosophischen Gebä uden der scholastischen ä sthetik stand, die ihr höchstens ikonographische Stichworte liefern konnten. Praxisorientierte Schriften von und für Designer — fundierte Arbeitsanleitungen oder Orientierungshilfen für alle Bereiche der professionellen Gestaltung , persönliche Standort- bestimmungen , designorientierte Programmschulungen oder Bildarchive — kommen mit pragmatischen Derivaten von Theorie aus. Zwischen ihnen und den Bezugsdisziplinen, die zur Begründung von Designwissenschaften herangezogen werden — philosophische ä sthetik, Linguistik, Semiotik, Kommunikationswissenschaft, Psychologie oder Soziologie -, gibt es einen ebenso tiefen Graben, wie er sich seit der Spä tantike zwischen einerseits der rezeptbuchartigen Dokumentation handwerklicher Verfahren der visuell gestaltenden Künste etwa durch Theophilus Presbyter (12. Jh.) oder den ikonographischen Musterbüchern und den etwa bei Thomas von Aquin (1224/1225–1274) theologisch und andererseits philosophisch begründeten Theorien des Schönen aufgetan hatte.

Der Beitrag schließt an Gesprä che mit Bazon Brock, Roland Krischel, Tönis Kä o, Heiner Mühlmann und Arne Scheuermann an. Für Hinweise und Kritik danke ich auch Björn Blankenheim und Henning Krauspe. Umfassende Literaturhinweise zu einzelnen Fußnoten finden sich in den Elektronischen Publikationen der Bibliothek der Bergischen Universitä t Wuppertal, FB F, Gestaltungstechnik (http:/elpub. bib.uni-wuppertal.de/edocs/dokumente/fbf/gestaltungstechnik/Lit2008/Literaturergaenzung_ Designrhetorik/)

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  1. Versuche, die Theorie-Praxis-Differenz im Design zu analysieren und zu überbrücken, etwa bei Siegfried Maser: „Theorie ohne Praxis ist leer. Praxis ohne Theorie ist blind! Grundsä tzliches über die Notwendigkeit einer Designtheorie. In: form 73, 1976, S. 40–42; ds.: „Design-Philosophie oder über die Grundsä tze, die Designer als vernünftig erachten“. In: form 100, 1982, S. 8–10; Gui Bonsiepe: „Design — the blind spot of theory. Or Visuality — Discursivity. Or Theory — the blind spot of design, Conference text for a semi-public event of the Jan van Eyck Academy“, gehalten in Maastricht, 21.4.1997 (http://www.guibonsiepe.com/pdffiles/visudisc.pdf, 20.12.2007); Thomas Friedrich: „Wer hat Angst vor Theorie? Der Kommunikationspraktiker muß sein Tun begründen können“. In: Komma. Kommunikationsdesign aus Mannheim 0, 2007, S. 42–47; Simon Möller: „In der Adoleszenzkrise? Rezension der zweiten Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und-forschung (DGTF), Wie viel Theorie braucht/verträ gt die Profession?. In: Design Report 2004, Heft 4 (http://www.design-report.de/sixcms/detail.php?id=156931, 20.12.2007). Weitere Literaturangaben hierzu finden sich an der in Anm. 1 angegebenen Stelle. Zur heterogenen Struktur der aus Bezugsdisziplinen gefügten Designtheorie vgl. Siegfried Maser: Einige Ansä tze zum Problem einer Theorie des Designs, Braunschweig 1972.

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  2. Zur Annahme, es habe zumindest eine an der Theologie orientierte mittelalterliche Architektursymbolik gegeben, vgl. etwa Erwin Panofsky: Gotische Architektur und Scholastik. Zur Analogie von Kunst, Philosophie und Theologie im Mittelalter, Köln 1989. Weitere Literaturangaben hierzu finden sich an der in Anm. 1 angegebenen Stelle. Literatur s. Link in Anm. 1.

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  3. Vgl. den überblick bei Dieter Brinzer: Fotoagenturen und Bildarchive, Sinzheim/Baden-Baden 2006. Zur Praxis der Bildarchive: Benjamin Drechsel: Politik im Bild. Wie politische Bilder entstehen und wie digitale Bildarchive arbeiten, Frankfurt/M. u.a. 2005. Vgl. auch Matthias Bruhn: „Visualization Sevices. Stock Photography and the Picture Industry“. In: Genre 36, 2003, S. 3–4.

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  4. Zu Theophilus Presbyter und verwandten Werken vgl. Julius von Schlosser: Die Kunstliteratur. Ein Handbuch zur Quellenkunde der neueren Kunstgeschichte, Wien 1985 (unverä nd. Nachdr. der Ausg. von 1924), S. 22–25; Erhard Brepohl (Hrsg., übers. u. Komm.): Theophilus Presbyter und das mittelalterliche Kunsthandwerk. Gesamtausgabe der Schrift ‹De diversis artibus›, 2 Bde., Köln u.a. 1999. Zu den theologisch und philosophisch begründeten Theorien des Schönen im Mittelalter vgl. Rosario Assunto: Die Theorie des Schönen im Mittelalter, Köln 1962. Zu mittelalterlichen Musterbüchern zuletzt Friedrich Simader: „Vorlagen. Vorstudien. Musterbücher“. In: Geschichte der Buchkultur. Bd. 4. Andreas Fingernagel (Hrsg.): Romanik, Graz 2007, S. 335–354. Literatur s. Link in Anm. 1.

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  5. Zur Inhomogenitä t von Designforschung, Designtheorie und Designgeschichte vgl. John A. Walker: Design-Geschichte. Perspektiven einer wissenschaftlichen Disziplin, München 1992, S. 11–12; Petra Eisele: „Designforschung als transdisziplinä res Konzept“, Vortrag gehalten bei der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und-forschung im „Stilwerk“ Hamburg, 31.1.2004, S. 1–9 (Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und-forschung e.V. http://www.dgtf.de/fileadmin/TheorieUnd Design/EiseleDGTF.pdf, 20.12.2007), hier S. 6.

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  6. Vgl. den überblick bei François Burkhardt: „Tendencies of German Design Theories in the Past Fifteen Years“. In: Design Issues 3.2, S. 31–36 (auch in: Victor Margolin (Hrsg.): Design discourse. History, theory, criticism, Chicago und London 1989, S. 49–54); Cordula Meier: „Design-Theorie. Grundlagen einer Disziplin“. In: Ds. (Hrsg.): Designtheorie. Beiträ ge zu einer Disziplin, Frankfurt/M. 2001, S. 16–37, hier S. 21–23; Bernhard E. Bürdek: Design. Geschichte, Theorie und Praxis der Produktgestaltung, 3. Aufl. Basel u.a. 2005, S. 273–342; Walker 1992 (Anm. 10), S. 28–33.

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  7. Norbert Bolz: „Die Funktion des Designs“. In: design report 4/2001, S. 66–69, hier S. 67.

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  8. Zur Episteme der Interpretationen und Urteile, die für typographisches Gestalten erforderlich sind, vgl. auch Jean-Francois Lyotard: „Das Paradox des Grafikers“. In: Ds.: Postmoderne Moralitä ten, Wien 1998, S. 38.

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  9. Rainer Baginski: „Old Design, New Design“. In: Meier 2001 (Anm. 11), S. 242–262, hier S. 243.

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  10. Vgl. den Literaturverweis in Anm. 4. Vgl. auch Heinrich Spies: Integriertes Designmanagement (= Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Beschaffung und Produktpolitik der Universitä t zu Köln, Bd. 23), Köln 1993; Brigitte Wolf (Hrsg.): Design-Management in der Industrie, Giessen 1994. Zum Verhä ltnis von Design und Ingenieurwissenschaften vgl. Jens Reese: Der Ingenieur und seine Designer. Entwurf technischer Produkte im Spannungsfeld zwischen Konstruktion und Design, Berlin 2005.

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  11. Vgl. etwa Siegfried Maser: Zur Planung gestalterischer Projekte (Beiträ ge zur Designtheorie 2), 4. Aufl., Wuppertal 2001 (http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/edocs/dokumente/fb05/vorlesung/ maser/v050202.pdf, 20.12.2007), besonders, S. 27–50; das Zitat ebd. S. 9, 219. Vgl. auch Bernhard E. Bürdek: Design-Theorie. Problemlösungsverfahren, Planungsmethoden, Strukturierungsprozesse, 4., unverä nd. Aufl., Stuttgart 1971; Bernhard E. Bürdek: Einführung in die Designmethodologie, Hamburg 1975; Bernd Löbach: Industrial Design, Grundlagen der Industrieproduktgestaltung, München 1976; Wilkhahn: „Konzeption und Gestaltung. Ablauf einer Wilkhahn-Produktentwicklung“. In: Gestalten, Gebrauchen, Verbrauchen, Deutscher Designertag 1980, Ausst. im Landesgewerbeamt, Karlsruhe 1980, S. 129–133; zur Problematik vgl. Romero-Tejedor 2007 (Anm. 18), S. 100–104. Zur epistemologischen Begründung, Entwicklung und Auflösung der hierbei als epistemologische Grundlage von Designtheorie herangezogenen Kybernetik vgl. Martin Kaufmann: Der Baum der Kybernetik. Die Entwicklungslinien der Kybernetik von den historischen Grundlagen bis zu ihren aktuellen Ausformungen, Dornbirn 2007; Michael Hagner (Hrsg.): Die Transformation des Humanen. Beiträ ge zur Kulturgeschichte der Kybernetik, Frankfurt/M. 2008.

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  12. Zur Verwissenschaftlichung der Gesellschaft vgl. Gotthard Bechmann und Horst Folkers (Hrsg.): Politikberatung und Großforschung. Zum Problem der Verwissenschaftlichung der Gesellschaft, Erlangen 1977; Peter Weingart: „Verwissenschaftlichung der Gesellschaft — Politisierung der Wissenschaft “. In: Zeitschrift für Soziologie 12.3,1983, S. 225–241; Christoph Lau und Ulrich Beck: Definitionsmacht und Grenzen angewandter Sozialwissenschaft. Eine Untersuchung am Beispiel der Bildungs-und Arbeitsmarktforschung, Opladen 1989; Peter Weingart: Die Stunde der Wahrheit? Zum Verhä ltnis der Wissenschaft zu Politik, Wirtschaft und Medien in der Wissensgesellschaft, Weilerswist 2001. Zur Verwissenschaftlichung der Designtheorie vgl. Wolf Reuter: „Rationalitä tskonzepte im Design“. In: Meier 2001 (Anm. 11), S. 92–110.

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  13. Vgl. Bernhard E. Bürdek: „Theorie und Praxis im Design“. In: Design report 6/2002. überdeutlich ist der Ansatz etwa bei Max Bense: Zeichen und Design, Baden-Baden 1971; Max Bense: Semiotische Prozesse und Systeme in Wissenschaftstheorie und Designä sthetik und Mathematik, Baden-Baden1975.

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  14. Gerda Breuer: „Nach dem Ende der guten Form“. In: Werkundzeit 2007, S. 8–14, hier S. 10. Für die verwendete Argumentationsfigur vgl. Jürgen Habermas: Technik und Wissenschaft als „Ideologie“, Frankfurt/M. 1968. Zur Kritik des Designs der Moderne vgl. auch Andreas Dorschel: Gestaltung. Zur ä sthetik des Brauchbaren, Heidelberg 2002.

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  15. Diese und verwandte Bemerkungen u.a. bei Norbert Bolz: Bang design. Design-Manifest des 21. Jahrhunderts, Köln 2006. Weitere Quellenangaben hierzu finden sich an der in Anm. 1 angegebenen Stelle.

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  16. Susanne Schade: Auswirkungen globaler Wertschöpfung auf deutsches Industrie-und Produktdesign unter besonderer Betrachtung der Schnittstelle Design und Konstruktion/Entwicklung, Diss. Duisburg-Essen 2007. Vgl. auch die Kritik an der nach der Postmoderne wiedereinsetzenden Re-Ideologisierung des Designs bei Beat Schneider: Design Eine Einführung. Entwurf im Sozialen, Kulturellen und Wirtschaftlichen Kontext, Basel 2005, S. 263–264: „Das Design konnte nicht zu einer die Gesellschaft prä genden Kraft entwickelt werden.“ „Nach allen Erfahrungen der Vergangenheit wird es einmal mehr überfordert sein.“ Vgl. auch ebd., S. 268–269. Vgl. dagegen aber die Forderung nach einer Designtheorie, „bei der die gesellschaftliche Praxis das entscheidende Kritierium ist, an dem sie [die Designtheorie] sich zu bewä hren hat“, ebd., S. 267.

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  17. Vgl. etwa Brigitte Borja de Mozota: Design management. Using design to build brand value and corporate innovation, New York 2003; Kathryn Best: Design management. Managing design strategy, process and implementation, Lausanne 2006, S. 90–145; Brigitte Wolf: Design Management. Reality and Future Perspectives (http://kisd.de/fileadmin/kisd/pdf/publication_wolf_01.pdf, 31.1.2007).

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  18. Vgl. etwa die zahlreichen Beispiele bei Volker Fischer (Hrsg.): Theorien der Gestaltung. Grundlagentexte zum Design, Frankfurt/M. 1999.

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  19. Herbert Marcuse: Versuch über die Befreiung, Frankfurt/M. 1969, S. 53–54.

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  20. Vgl. Gui Bonsiepe: „Design and Democracy“. In: Design Issues 22.2, 2006, S. 27–34.

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  21. Vgl. Lewis Blackwell: „Biografie“. In: Ds.: David Carson. The End of Print, Bd. 2, München 1997.

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  22. Vgl. Lewis Blackwell: „Gesprä ch in Venedig zwischen David Carson und Lewis Blackwell“. In: Ebd., Bd. 1, München 1995.

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  23. Vgl. etwa Holger van den Boom und Felicidad Romero-Tejedor: Design. Zur Praxis des Entwerfens. Eine Einführung, Hildesheim u.a. 2000; zur Problematik auch Romero-Tejedor 2007 (Anm. 18).

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  24. DieForderung — allerdings ohne klare methodische Differenzierung — bei B. Schneider 2005 (Anm. 26), S. 267.

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  25. Zu deren Geschichte vgl. etwa Hans Ronge: Kunstlehre früher und heute, Ratingen 1965; Till Neu: Von der Gestaltungsgrundlehre zu den Grundlagen der Gestaltung. Von Ittens Vorkurs am Bauhaus zu wissenschaftsorientierten Grundlagenstudien. Eine lehr-und wahrnehmungstheoretische Analyse, Ravensburg 1978; Alain Findeli: „Die pä dagogische ä sthetik von Làszlò Moholy-Nagy und seine Rolle bei der Umsiedlung des Bauhauses nach Chicago“. In: Peter Hahn (Hrsg.): 50 Jahre new bauhaus. Bauhausnachfolge in Chicago, Berlin 1987, S. 33–50; ds.: „The Methodological and Philosophical Foundations of Moholy-Nagy’s Design Pedagogy in Chicago (1937-1946)“. In: Design Issues 7.1, 1990, S. 4–19; ds.: „Design Education and Industry. The Laborious Beginnings of the Institute of Design in Chicago in 1944“. In: Journal of Design History 4.2, 1991, S. 97–113; ds.: „Bauhaus Education and After. Some Critical Reflections. In: The Structurist 31/32, 1991/1992, S. 32–43; Thomas Schriefers: Collage in der Grundlehre, Bramsche 1996; Rainer K. Wick: Bauhaus. Kunstschule der Moderne, Ostfildern-Ruit 2000; Petra Liebl-Osborne: Gestaltungslehren in der Architektenausbildung an technischen Universitä ten und Hochschulen in Westdeutschland 1945-1995, Frankfurt/M. u.a. 2001.

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  26. Vgl. etwa Mario Pricken: Kribbeln im Kopf. Kreativitä tstechniken und Brain-Tools für Werbung und Design, Mainz 2001; ds.: Visuelle Kreativitä t. Kreativitä tstechniken für neue Bildwelten in Werbung, 3-D-Animation und Computergames, Mainz 2003; W. Ernst Eder und Stanislav Hosnedl: Design engineering. A manual for enhanced creativity, Boca Raton/Fla. u.a. 2008. Ein Forschungsüberblick zur Kreativitä tsforschung bei Hans Pimmer: Kreativitä tsliteratur in Titeln und Bibliographien. Eine Auslese, München 1995; Robert J. Sternberg (Hrsg.): Handbook of creativity, 10. Aufl., Cambridge u.a. 2007. Für die jüngere Forschung vgl. Kenneth M. Heilman u.a.: „Creative Innovation. Possible Brain Mechanisms“. In: Neurocase 9.5, 2003, S. 369–379; Alice W. Flaherty: „Frontotemporal and dopamin ergic control of idea generation and creative drive“. In: Journal of Comparative Neurology 493.1, 2005, S. 147–153; L. Vandervert u.a.: „How working memory and the cerebellum collaborate to produce creativity and innovation“. In: Creativity Research Journal 19.1, 2007, S. 1–19.

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  27. Vgl. etwa Gerd Gigerenzer: Bauchentscheidungen. Die Intelligenz des Unbewußten und die Macht der Intuition, München 2007.

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  28. Zu dieser Begrifflichkeit vgl. Christopher Frayling: Research in Art and Design, Royal College of Art Research, Paper 1, London 1993/1994; Alain Findeli: „La recherche en design. Une genèse épistémologique erratique“. In: Fran÷oise Jollant-Kneebone (Hrsg.): La critique en design. Contribution à une anthologie, Nîmes 2003, S. 159-172; Wolfgang Jonas: „Forschung durch Design“, Vortrag gehalten bei der Tagung des swissdesignnetwork, Basel, Schweiz, 13./14. Mai 2004 (http://www.conspect.de/ jonas/PDF/Jonas_SDN_Basel_05_04_final.pdf, 20.12.2007), S. 5–6; B. Schneider 2005 (Anm. 26), S. 273–276; ds.: „Design as Practice, Science and Research“. In: Ralf Michel (Hrsg.): Design Research now. Essays and Selected Projects, Basel u.a. 2007, S. 207–217.

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  29. Ob ein solches Projekt Erfahrungen der Berufsfeldforschung nutzen kann, wird zu prüfen sein. Zur Berufsfeldforschung vgl. etwa Donald A. Schön: The reflective practitioner. How professionals think in action, New York 1983; Jörg-Peter Pahl und Felix Rauner (Hrsg.): Betrifft: Berufsfeldwissenschaften. Beiträ ge zur Forschung und Lehre in den gewerblich-technischen Fachrichtungen, Bremen1998; Jörg-Peter Pahl u.a. (Hrsg.): Berufliches Arbeitsprozesswissen. Ein Forschungsgegenstand der Berufsfeldwissenschaften. 10. HGTB-Fachtagung in Flensburg 1999, Baden-Baden 2000; Matthias Becker und Georg Spöttl: „Berufswissenschaftliche Kristallisationspunkte zur Erschließung von Arbeitsprozessen. Basis für die Berufsbildgestaltung“. In: Andreas Seeber (Hrsg.): Arbeitsgestaltung, Flexibilisierung, Kompetenzentwicklung. 14.-16. Mä rz 2001, Universitä t Kassel, Dortmund 2001, S. 399–404.

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  30. Vgl. zum Grundproblem Bourdieu, Pierre: „Die Kodifizierung (1986)“. In: Ders: Rede und Antwort, Frankfurt/M. 1992, S. 99–110., S. 102–103; Georg Hans Neuweg: „Implizites Wissen als Forschungsgegenstand “. In: Felix Rauner (Hrsg.): Handbuch der Berufsbildungsforschung, Bielefeld 2005, S. 581–588; ds.: Das Schweigen der Könner. Strukturen und Grenzen des Erfahrungswissens, Linz 2006.

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  31. Vgl. Michael Baxandall: Die Wirklichkeit der Bilder. Malerei und Erfahrung im Italien des 15. Jahrhunderts, Frankfurt/M. 1987, S. 20–28, 101–113.

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  32. Vgl. etwa Gary L. Lilien u.a.: „Bridging the marketing theory-practice gap with marketing engineering“. In: Journal of Business Research 55, 2002, S. 111–121.

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  33. Vgl. den Hinweis auf Lola Güldenberg (Ldesigns, Berlin): „Demonstration zur Entwicklung eines kommunizierbaren Modells für eine konsistente Design-Beratung durch Design-Marktforschung“, bei: Möller 2004 (Anm. 2). Grundsä tzliches für eine erfolgreiche Projektkooperation bei Jean-Remy von Matt: „Erfolg ist Kreation“. In: Axel Mattenklott und Alexander Schimansky (Hrsg.): Werbung. Strategien und Konzepte für die Zukunft, München 2002, S. 186–195. Zur Verdichtung der Kooperation von Produktdesign und Marketing vgl. etwa Regina Otte: Industriedesign und qualitative Trendforschung, München 1993.

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  34. Die Kluft zwischen Werbeforschung und-praxis beschreiben etwa Joan Meyers-Levy und Prashant Malaviya: „Consumers’ Processing of Persuasive Advertisements. An Integrative Framework of Persuasion Theories“. In: Journal of Marketing Special Issues 63, 1999, S. 45–60, hier S. 56–57; Stefan A. Jenzowsky und Alexander Schimansky: „Werbeerfolg durch Praxis und Wissenschaft. Blicke in die Glaskugel für einen Zaubertrank der Erkenntnis“. In: Mattenklott/Schimansky 2002 (Anm. 54), S. 562–603, hier S. 594–596; Felser 2007 (Anm. 53), S. 442–44. Vgl. auch die Polemik gegen marketinggeleitete Werbung bei Oliviero Toscani: Die Werbung ist ein lä chelndes Aas, Paris 1995. Für eine Fundamentalkritik der naiven Grundannahmen sowohl der Marketing-als auch der werblichen Designpraxis siehe Eva Heller: Wie Werbung wirkt. Theorien und Tatsachen, Frankfurt/M. 1984. Zur Problematik einer marketingsorientierten Gestaltung im Produktdesign vgl. Jan Walter Parr: Aesthetic Intentions in Product Design. Market driven or alternative form (http://www.ivt.ntnu.no/ipd/fag/PD9/ 2003/artikkel/Parr.pdf, 30.12.2007).

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  35. Werner Kroeber-Riel und Franz-Rudolf Esch: Strategie und Technik der Werbung. Verhaltenswissenschaftliche Ansä tze, 6., überarb. Aufl., Stuttgart 2004, S. 295.

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  36. Kerstin Föll: Consumer Insight. Emotionspsychologische Fundierung und praktische Anleitung zur Kommunikationsentwicklung, Wiesbaden 2007, S. 139, 240.

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  37. Zur Episteme des Marketings zuletzt Hartmut Berghoff (Hrsg.): Marketinggeschichte. Die Genese einer modernen Sozialtechnik, Frankfurt/M. 2007. Zur Problematik der wissenschafttheoretischen Grundlagen des Marketings vgl. Elisabeth C. Hirschman: „Humanistic Inquiry in Marketing Research: Philosophy, Method, and Criteria“. In: Journal of Marketing Research 23, 1986, S. 237–249.

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  38. Zur Rhetorik in der frühneuzeitlichen Kunsttheorie und-praxis vgl. Rensselaer W. Lee: „‹Ut pictura poesis›. The humanistic theory of painting“. In: The Art Bulletin 22, 1940, S. 197–269 (allerdings mit einem Akzent auf der Poetik); Creighton E. Gilbert: „Antique frameworks for Renaissance art theory: Alberti and Pino“. In: Marsyas 3, 1943, S. 87–106; Heiner Mühlmann: „über den humanistischen Sinn einiger Kerngedanken der Kunsttheorie seit Alberti“. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte 33,1970, S. 127–142; Baxandall 1971 (Anm. 60); Gerard LeCoat: The rhetoric of the arts. 1550-1650, Frankfurt/ M. 1975; Ursula Mildner-Flesch: Das Decorum. Herkunft, Wesen und Wirkung des Sujetstils am Beispiel Nicolas Poussins, Sankt Augustin 1983; Carsten-Peter Warncke: Sprechende Bilder sichtbare Worte. Das Bildverstä ndnis in der frühen Neuzeit. Wiesbaden 1987, besonders S. 217–323; Charles Hope: „Aspects of criticism in art and literature in sixteenth century Italy“. 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Hoek und Kees Meerhoff (Hrsg.): Rhétorique et image. Textes en hommage à A. Kibédi Varga, Amsterdam und Atlanta 1995; Carsten-Peter Warncke: „Rhetorik der Architektur in der frühen Neuzeit“. In: Klaus Bußmann (Hrsg.), Johann Conrad Schlaun, 1695-1773. Architektur des Spä tbarock in Europa, Stuttgart 1995, S. 612–621; Ulrich Heinen: Rubens zwischen Predigt und Kunst, Weimar 1996 (mit der ä lteren Literatur zu Rhetorik und frühneuzeitlicher Kunst); Gerhart Schröder u.a. (Hrsg.): Anamorphosen der Rhetorik. Die Wahrheitsspiele der Renaissance, München 1997; Markus Hundemer: Rhetorische Kunsttheorie und barocke Deckenmalerei. Zur Theorie der sinnlichen Erkenntnis im Barock, Regensburg 1997; Sible de Blaauw u.a. (Hrsg.): Docere Delectare Movere. Affetti, Devozione e Retorica nel Linguaggio artistico del primo Barocco Romano. 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  39. Zur rhetorischen Tradition der byzantinischen Kunsttheorie und-praxis siehe Henry Maguire: Art and eloquence in Byzantium, Princeton N.J. 1981; Henry Maguire: „Byzantine rhetoric, Latin drama and the portrayal of the New Testament“. In: Elizabeth Jeffreys (Hrsg.): Rhetoric in Byzantium. Papers from the thirty-fifth Spring Symposium of Byzantine Studies, Exeter College, University of Oxford, March 2001, Aldershot u.a. 2003, S. 215–234. Von einer „Bildrhetorik“ des unter byzantinischem Bezug im Westen sich fortentwickelnden Passionsbildes des 13. und 14. Jahrhunderts spricht Hans Belting. Die Entwicklung einer rhetorischen Bildfunktion war jedoch nicht durch eine explizit an der Rhetorik orientierte Theoriebildung begleitet; vgl. Hans Belting: Das Bild und sein Publikum im Mittelalter. Form und Funtkion früher Bildtafeln der Passion, Berlin 1981, S. 105–141, 288–295.

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  40. Vitruv: De architectura libri decem. Zehn Bücher über Architektur, hrsg. u. übers. von Curt Fensterbusch, 5. Aufl., Darmstadt 1996.

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  41. Hubert Janitschek (Hrsg.): Leon Battista Alberti’s kleinere kunsttheoretische Schriften, Wien 1877; Leon Battista Alberti: Zehn Bücher über die Baukunst, hrsg. von Max Theuer, Wien und Leipzig 1912; zu Leon Battista Alberti vgl. Heiner Mühlmann: ä sthetische Theorie der Renaissance. Leon Battista Alberti, phil. Diss. München 1968 (Bonn 1981; 2., überarb. Aufl., Bochum 2005); Franco Borsi: Leon Battista Alberti. Das Gesamtwerk, Stuttgart u.a. 1982; Kurt W. Forster und Hubert Locher (Hrsg.): Theorie der Praxis. Leon Battista Alberti als Humanist und Theoretiker der bildenden Künste, Berlin 1999; Michel Paoli: Leon Battista Alberti 1404-1472, Paris 2004.

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  42. Zu Systematik und Geschichte der Rhetorik siehe Heinrich Lausberg: Handbuch der literarischen Rhetorik. Eine Grundlegung der Literaturwissenschaft, 3. Aufl., Stuttgart 1990; Karl-Heinz Göttert: Einführung in die Rhetorik. GrundbegriffeGeschichte Rezeption, München 1991; Clemens Ottmers: Rhetorik, Stuttgart und Weimar 1996; George A. Kennedy: Classical Rhetoric and its Christian and Secular Tradition from Ancient to Modern Times, 2. rev. u. erw. Aufl., Chapel Hill/London 1999; Gert Ueding und Bernd Steinbrink: Grundriß der Rhetorik. Geschichte. Technik. Methode, 4. Aufl., Stuttgart und Weimar 2005.

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  43. Vgl. Peter E. Fä ßler: Globalisierung. Ein historisches Kompendium, Köln u.a. 2007, S. 52–73.

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  44. Vgl. die überlegungen am Schluss von Ulrich Heinen: „Argument — Kunst — Affekt. Bildverstä ndnisse einer Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit“. In: Helmut Neuhaus (Hrsg.): Argument — Kunst — Affekt. Bildverstä ndnisse einer Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit (Beiheft der Historischen Zeitschrift) (erscheint 2008).

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  45. Vgl. Gerrit Walther: „Funktionen des Humanismus. Fragen und Thesen“. In: Thomas Maissen und Gerrit Walther (Hrsg.): Funktionen des Humanismus. Studien zum Nutzen des Neuen in der humanistischen Kultur, Göttingen 2006, S. 9–17, besonders S. 12–16.

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  46. Zu Ausdifferenzierung und Antirhetorik bei Diderot vgl. Guido Morpurgo Tagliabue: „Rhetorik und Gegenrhetorik im 18. Jahrhundert. Diderot“. In: Stil und überlieferung in der Kunst des Abendlandes. Akten des 21. Internationalen Kongresses für Kunstgeschichte in Bonn 1964, Berlin, Bd. 3, Theorien und Probleme, 1967, S. 214–217; Hubertus Kohle: Ut pictura poesis non erit. Denis Diderots Kunstbegriff, Hildesheim u.a. 1989; John R. Pannabecker: „Representing mechanical arts in Diderot’s Encyclopédie. In Search of the Heritage of Technology Education“. In: Technology and culture, 39.2, 1998, S. 33–73; Klaus Semsch: Abstand von der Rhetorik. Strukturen und Funktionenä sthetischer Distanznahme von der „ars rhetoricabei den französischen Enzyklopä disten, Hamburg 1999. Zur Stellung der Rhetorik in Aufklä rung und Idealismus vgl. auch Heinz Paetzold: „Rhetorik-Kritik und Theorie der Künste in der philosophischen ä sthetik von Baumgarten bis Kant“. In: Burghart Schmidt (Hrsg.): Kritische Theorie des Ornaments, Wien u.a. 1993, S. 29–44; Tobia Bezzola: Die Rhetorik bei Kant, Fichte und Hegel. Ein Beitrag zur Philosophiegeschichte der Rhetorik, Tübingen 1993. Zur medienhistorischen Epochengrenze der Frühen Neuzeit um 1800 vgl. auch Warncke 1987 (Anm. 61), S. 9–16; Gérard Raulet: „Ornament und Geschichte. Strukturwandel der reprä sentativen öffentlichkeit und Statuswandel des Ornaments in der ä sthetik des 18. Jahrhunderts“. In: Ursula Franke und Heinz Paetzold (Hrsg.): Ornament und Geschichte, Bonn 1996, S. 19–43; Harvey James Jensen: Signs and meaning in eighteenth century art. Epistemology, rhetoric, painting, poesy, music, dramatic performance, and G. F. Hä ndel, New York u.a. 1997; Frank Büttner: „Abschied von Pracht und Rhetorik. überlegungen zu den geistesgeschichtlichen Voraussetzungen des Stilwandels in der Sakraldekoration des ausgehenden 18. Jahrhunderts in Süddeutschland“. In: Andreas Tacke (Hrsg.): Herbst des Barock. Studien zum Stilwandel, München u.a. 1998, S. 165–173; Gérard Raulet: „Zur Entstehung der modernen politischen Problematik des Ornaments im 18. Jahrhundert“. In: Frank/ Hartung 2001 (Anm. 61), S. 147–161; Christian Scholl: Romantische Malerei als neue Sinnbildkunst. Studien zur Bedeutungsgebung bei Philipp Otto Runge, Caspar David Friedrich und den Nazarenern, München und Berlin 2007, S. 341–344. Vgl. aber auch den Nachweis von „Bildrhetorik“ um 1800 bei Bernard Vouilloux: Le tableau vivant. Phryné, l'orateur et le peintre, Paris 2002.

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  47. Gesche Joost: „Rhetorik“. In: Michael Erlhoff und Tim Marshall (Hrsg.): Wörterbuch Design. Begriffliche Perspektiven des Design, Basel u.a. 2008, S. 350–352, hier S. 352.

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  48. Peter Sloterdijk: „Das Zeug zur Macht. Bemerkungen zum Design als Modernisierung von Kompetenz“. In: Peter Weibel (Hrsg.): Der ä sthetische Imperativ. Schriften zur Kunst, Hamburg 2007, S. 138–161. Die Bemerkung zu Rhetorik und Design ebd., S. 150.

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  49. George A. Kennedy: The Art of Rhetoric in Ancient Roman World. 300 B.C.–A.D. 300, Princeton/NJ 1972, S. 3–4; ds.: Comparative rhetoric. An historical and cross-cultural introduction, New York u.a. 1998, besonders S. 215–219. Vgl. auch Jens E. Kjeldsen: „Talking to the eye. Visuality in ancient rhetoric“. In: Word and Image 19.3, 2003, S. 133–137.

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  50. Vgl. Jürgen Habermas: „Wahrheitstheorien“. In: Helmut Fahrenbach (Hrsg.): Wirklichkeit und Reflexion. Walter Schulz zum 60. Geburtstag, Pfullingen 1973, S. 211–265; ds.: Wahrheit und Rechtfertigung, Frankfurt/M. 1999; Markus Enders und Jan Szaif (Hrsg.): Die Geschichte des philosophischen Begriffs der Wahrheit, Berlin 2006.

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  51. Vgl. Manfred Kraus: „Enthymem“. In: Gert Ueding (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik, Bd. 2, Darmstadt 1994, Sp. 1197–1222.

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  52. Vgl. Gui Bonsiepe: „Persuasive communication. Towards a visual rhetoric“. In: Uppercase 5, 1961, S. 19–34; ds.: „Erziehung zur visuellen Gestaltung“. In: ulm. Zeitschrift der Hochschule für Gestaltung 12/13, 1965, S. 17–24 (vgl. Boerkey 2004 [Anm. 61], S. 41–44); Gui Bonsiepe: „Visuell-verbale Rhetorik/ visual-verbal rhetoric“. In: ulm. Zeitschrift der Hochschule für Gestaltung 14/15/16, 1965, S. 23–40 (überarb. in: Gui Bonsiepe: „Visuell-verbale Rhetorik. Einige Techniken der persuasiven Kommunikation“. In: Format 17.4, 1968, S. 11–18; weitere überarb. Gui Bonsiepe: Interface. Design neu begreifen, Mannheim 1996, S. 85–103); Martin Krampen: „Signs and symbols in graphic communication “. In: Design Quarterly 62, 1968, S. 3–31; Werner Kroeber-Riel: Bildkommunikation. Imagerystrategien für die Werbung, München 1993, S. 166; Dieter Urban: Kauf mich! Visuelle Rhetorik in der Werbung, Stuttgart 1995; B. Schneider 2005 (Anm. 26), S. 267; Renske van Enschot-van Dijk: Retoriek in reclame. Waardering voor schema’s en tropen in tekst en beeld, Diss. Nijmegen 2006. Zu Kroeber-Riels Ansatz vgl. auch Werner Kroeber-Riel: Konsumentenverhalten. 5., überarbeitete und ergä nzte Auflage, München 1992; Kroeber-Riel/Esch 2004 (Anm. 56); Jutta Maas: Visuelle Schemata in der Werbung. Grundlagen und Anwendungen in einem computergestützten Suchsystem zur Bildideenfindung, Aachen 1996; Stephane Müller: Bildkommunikation als Erfolgsfaktor bei Markenerweiterungen, Wiesbaden 2002. Einen überblick über die bisherigen Studien zur Rhetorik im Design geben Arne Scheuermann: Film als rhetorisches Design. Grundzüge einer Theorie des Filmemachens. Mit einer Fallstudie zu den prä sentativen Affekttechniken im Action-Adventure, Diss. Wuppertal 2006, S. 19–24; Arne Scheuermann und Gesche Joost: Design und Rhetorik. Neue theoretische Bezüge, Vortrag auf der Tagung der Gesellschaft für Designtheorie und-forschung in Mannheim, 29. Januar 2005 (http://www.dgtf. de/fileadmin/ForschRechResearch/doku/009_scheuermann_joost.mp3); Gesche Joost und Arne Scheuermann: Audiovisual Rhetoric. A metatheoretical approach to Design, Design Research Society. International Conference in Lisbon. IADE 2006 (http://www.iade.pt/drs2006/wonderground/proceedings/ fullpapers/DRS2006_0031.pdf, 6.1.2008), Kap. 2, S. 2; Gesche Joost: „Audio-visuelle Rhetorik und Informationsdesign“. In: Maximilian Eibl (Hrsg.): Knowledge Media Design. Grundlagen und Perspektiven einer neuen Gestaltungsdisziplin, München 2006, S. 211–224; Joost 2008 (Anm. 74).

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  53. Roland Barthes: „Rhetorik des Bildes“. In: Ds.: Der entgegenkommende und der stumpfe Sinn (Kritische Essays 3), Frankfurt/M. 1990, S. 28–46 (frz. Orig. 1965) (hierzu Boerkey 2004 [Anm. 61], S. 28–32; Ueding/Steinbrink 2005 [Anm. 67], besonders S. 169); Luc Boltanski: „Le rhétorique de la figure“. In: Pierre Bourdieu (Hrsg.): Un art moyen. Essais sur les usages sociaux de la photographie, Paris 1965, S. 173–198; Jean-Claude Camberodon: „Art méchanique, art sauvage“. In: ebd., S. 219–244; Jacques Durand: „Rhétorique et publicité“. In: Bulletin des Recherches de Publicis 4, 1968, S. 19–23; Umberto Eco: Einführung in die Semiotik, München 1972 (ital. Orig. 1968). Literatur s. Link in Anm. 1.

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  54. Otl Aicher: „Rhetorik“. In: Typografie. Mit einem Beitr. von Josef Rommen, Mainz 2005 (Reprint der 2., durchges. Aufl., Berlin 1989), S. 93–107.

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  55. Marcel Dolega: Gedä chtnis: Architektur: Eine Kulturgeschichte der Mnemotektur, Bochum 2004, S. 28–30.

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  56. Ian Bogost: Persuasive games. The expressive power of videogames, Cambridge/Mass. u.a. 2007, u.a. S. 1–64. Literatur s. Link in Anm. 1.

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  57. Charles Jencks: „Rhetorik und Architektur“. In: Archithese 2, 1972, S. 19–29. Dieser Diktion folgen etwa Andri Gerber: „Die Rhetorik der Architektur. Peter Eisenman und das architektonische Ornament“. In: Archithese 34.2, 2004, S. 50–55; Themenheft „Rhetorik/Rhetoric“, Daidalos 64, 1997; Wolfgang Ullrich: „Die Bilder der Architekten. überlegungen zur Rhetorik imaginierter Architektur“. In: Werk, Bauen + Wohnen. Schweizer Ausgabe, 2004, No. 9, S. 14–21. Zur Kritik an diesem Konzept vgl. Juhani Pallasmaa: „Six Themes for Next Millennium“. In: Architectural Review 106.1169, 1994, S. 74–79 (übers. in: Fritz Neumeyer: Quellentexte zur Architekturtheorie, München u.a. 2002, S. 565–573, hier S. 567).

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  58. Richard Buchanan: „Strategies of Design Research. Productive Science and Rhetorical Inquiry“. In: Michel 2007 (Anm. 48), S. 55–66, besonders S. 63–65.

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  59. Siehe besonders Donald A. Norman: Emotional design. Why we love (or hate) everyday things, New York 2004. Weitere Literaturangaben hierzu finden sich an der in Anm. 1 angegebenen Stelle.

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  60. Siehe etwa Klaus Krippendorff: über den Zeichen-und Symbolcharakter von Gegenstä nden. Versuch zu einer Zeichentheorie für die Programmierung von Produktformen in sozialen Kommunikationsstrukturen, Diplomarbeit, Hochschule für Gestaltung, Ulm 1961; Jochen Gros: Dialektik der Gestaltung (= Diskussionspapier 3), hrsg. IUP Ulm, Institut für Umweltplanung an der Universitä t Stuttgart 1971; Jochen Gros: Erweiterter Funktionalismus und Empirische ä sthetik, Diplomarbeit Staatliche Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Abteilung Experimentelle Umweltgestaltung, 1973; Jochen Gros: Grundlagen einer Theorie der Produktsprache 1. Einführung, Offenbach 1983. Literatur hierzu siehe an der in Anm. 1 angeführten Stelle.

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  61. Einen überblick gibt Keith Kenney und Linda M. Scott: „A Review of Visual Rhetoric Literature“. In: Linda M. Scott und Rajeev Batra (Hrsg.): Persuasive imagery. A consumer response perspective, Mahwah/N.J. 2002, S. 17–55. Literatur s. Link in Anm. 1. Methodische Grundsatzüberlegungen, oft mit einem kritischen Ansatz, u.a. bei: Kenneth Burke: A rhetoric of motives, New York 1950; Victor Margolin (Hrsg.): Persuasive Communication (= Incographic 2.4, Mä rz 1984); Richard Buchanan: „Declaration by Design. Rhetoric, Argument, and Demonstration in Design Practice“. In: Design Issues 2.1, 1985, S. 4–22; Rosemary E. Hampton: „The Rhetorical and Metaphorical Nature of Graphics and Visual Schemata“. In: Rhetoric Society Quarterly 20, 1990, S. 347–356; Victor Kennedy und John Kennedy: Metaphor and visual rhetoric (=special issue of Metaphor and Symbolic Activity 8, 1993), S. 149–151; Chales A. Hill und Marguerite Helmers (Hrsg.): Defining visual rhetorics, Mahwah/N.J. 2004; Sonja K. Foss: „Theory of Visual Rhetoric“. In: Ken Smith u.a. (Hrsg.): Handbook of Visual Communication. Theory, Methods and Media, Mahwah/NJ u.a, 2005, S. 141–152; Buchanan 2007 (Anm. 95), S. 55–66. Literatur s. Link in Anm. 1. Zur visual rhetoric im Marketing vgl. etwa Linda M. Scott: „Images in Advertising. The Need for a Theory of Visual Rhetoric“. In: The Journal of Consumer Research 21, 1994, S. 252–273; Stuart Kaplan: „Visual Metaphors in Print Advertising for Fashion Products“. In: Smith u.a. (Hrsg.) (Anm. 99), S. 141–191. Literatur s. Link in Anm. 1. Für Studien zur visual rhetoric mit direktem Bezug zum Graphik Design siehe Robin Kinross: „The Rhetoric of Neutrality“. In: Design Issues 2.2, 1984, S. 18–30; Hanno Ehses: „Representing Macbeth. A case study in visual rhetoric“. In: Design Issues 1.1, 1984, S. 53–63; Robin Kinross: „Semiotics and designing“. In: Information Design Journal 4.3, 1986, S. 190–198; Hanno Ehses: Design and rhetoric. An analysis of theatre posters, Design papers 1. Halifax, Nova Scotia College of Art and Design 1986; ds. & Ellen Lupton: Rhetorical handbook: An illustrated manual for graphic designers (= Design papers 5), Halifax, Nova Scotia College of Art and Design 1988; Charles Kostelnick: Visual rhetoric. A readeroriented approach to graphics and designs, Carbondale 1989; ds. und David D. Roberts: Designing visual language. Strategies for Professional Communicators, Boston 1998; Hugues Boekraad: „Graphic Design as Visual Rhetoric“. In: Edith Gruson und Gert Staal (Hrsg.): Copy proof. A new method for design and education, Rotterdam 2000, S. 4–14; Charles Kostelnick und Michael Hassett: Shaping information. The rhetoric of visual conventions, Carbondale 2003. Literatur s. Link in Anm. 1. Zur visual rhetoric in der Gestaltung digitaler Medien vgl. etwa Laura J. Gurak: „Evaluating the Use of Metaphor in Software Interface Design. A Rhetorical Approach“. In: Proceedings of the International Professional Communication Conference, New York 1991, S. 267–271. Literatur s. Link in Anm. 1

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  62. Grundlegend: Victor Margolin: „The Visual Rhetoric of Propaganda“. In: Information Design Journal 1, 1979, S. 107–122; Sonja K. Foss: „The construction of appeal in visual images. A hypothesis“. In: David Zarefsky (Hrsg.): Rhetorical Movement. Essays in Honor of Leland M. Griffin, Evanston/Ill., 1993, S. 210–227. Umfassende Literaturangaben — insbesondere zu den zahlreichen medienanalytischen Fallstudien zur visual rhetoric-finden sich an der in Anm. 1 angegebenen Stelle.

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  63. Ansä tze bei Luigi Grassi und Mario Pepe (Hrsg.): Dizionario della critica d'arte, 2 Bde., Turin 1978. Ein Versuch zur übertragung der gesamten Systemrhetorik auf die frühneuzeitliche Bildtheorie und-sprache auch bei Heinen 1996 (Anm. 61).

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  64. Vgl. Richard Buchanan: „A Response to Klaus Krippendorff“. In: Design Issues 2.2, 1985, S. 71–75; Kurt Spang: Grundlagen der Literatur-und Werberhetorik (=Problemata Semiotica), Kassel 1987, S. 74–79; Buchanan 2007 (Anm. 95), S. 55–66, besonders S. 63–65 (für das Produktdesign); Scheuermann 2006 (Anm. 87), S. 23–24; Joost/Scheuermann 2006 (Anm. 87), Kap. 4.1–4.2, S. 4–5; Joost 2008 (Anm. 74), S. 352. Zu den Produktionsstadien des Designprozesses vgl. die o.a. Literatur in Anm. 5. Vgl. auch B. Schneider 2005 (Anm. 26), S. 286–287. Zu den Produktionsstadien der Rede vgl. Ueding/Steinbrink 2005 (Anm. 67), S. 211–237. Zu einer hiermit kompatiblen Beschreibung von Designprozessen vgl. etwa John Sherry: „Design Education. Process versus System“. In: Studies in Design Education Craft and Technology 8.2, 1976, S. 129–138. Zur Analogie zwischen den in der frühneuzeitlichen „Bildrhetorik“ ausgeprä gten Arbeitsschritten mit den aktuellen Arbeitschritten digitaler Bildgestaltung vgl. Ulrich Heinen: „Konstruktives Zeichnen in systematischen Bildprozessen“. In: Kunst und Unterricht 302/303, 2006, S. 20–22; Ulrich Heinen: „Bildprozesse lernen: Zeichnen als aktuelle Kulturtechnik“. In: BDK-Mitteilungen 2006, Nr. 4, S. 13–14.

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  65. Vgl. Cynthia R. Haller „Rhetorical Invention in Design: Constructing a System and Spec“. In: Written Communication 17.3, 2000, S. 353–389; Joost 2008 (Anm. 74). Zu intellectio und Topik vgl. Ueding/Steinbrink 2005 (Anm. 67), S. 211–214, 239–258. Für empirische Recherchemethoden im Design, die sich in der Topik abbilden lassen, vgl. etwa Brenda Laurel (Hrsg.): Design Research. Methods and Perspectives, Cambridge und London 2003. Für systematische kreative Findemethoden im visuellen Design, die sich ebenfalls auf die rhetorische Topik rückführen lassen, vgl. Werner Gaede: Vom Wort zum Bild. Kreativ-Methoden der Visualisierung, München 1981 (2. Aufl. 1992); Pricken 2001 (Anm. 44).

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  66. Vgl. etwa Helene Karmasin: Produkte als Botschaften. Konsumenten, Marken und Produktstrategien, 4. Aufl. Landsberg am Lech 2007; explizit zur Rhetorik ebd., S. 413–428. Auch die Prinzipien eines marketinggeleiteten Produktdesigns lassen sich rhetorisch interpretieren. Für solche Prinzipien vgl. etwa Thomas C. Kohler: Wirkungen des Produktdesigns, Wiesbaden 2003; Andreas Herrmann und René Befurt: „Mit einem Lä cheln zum wirtschaftlichen Erfolg? Ein Beitrag zur Designwahrnehmung von Produktgesichtern“. In: Thesis 24.2, 2007, S. 8–12.

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  67. Vgl. etwa Henry Petroski: The Evolution of Useful Things. How Everyday Artifacts — From Forks and Pins to Paper Clips and Zippers — Came to Be as They Are, New York 1993, S. 220–236; Dorothy Leonard und Jeffrey F. Rayport: „Spark Innovation through Empathic Design“. In: Harvard Business Review 75.6, 1997, S. 102–113; Jochen Gros: „Customization-Design und Art-Customization, Produktgestaltung im Zeichen der Mass-Customization“. In: design report 10/2001; Ilpo Koskinen u.a.: Empathic Design, Edita/Finland 2003.

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  68. Vgl. etwa AnnetteSchüppenhauer: Multioptionales Konsumentenverhalten und Marketing. Erklä rungen und Empfehlungen auf Basis der Autopoiesetheorie, Wiesbaden 1998

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  69. Vgl. etwa EdwardTauber: „HIT. Heuristic Ideation Technique“. In: Journal of Marketing, 1972, S. 58–70; John R. Hauser und Don Clausing: „The House of Quality“. In: Harvard Business Review, 1988, S. 63–73; Glen L. Urban und Eric von Hippel: „Lead User Analyses for the Development of New Industrial Products“. In: Management Science 34, 1988, S. 569–82; Gerald Zaltman und Robin Higie Coulter: „Seeing the Voice of the Customer. Metaphor-based Advertising Research“. In: Journal of Advertising Research 35, 1995, S. 35–51; W. Chan Kim und Renee Mauborgne: „Creating New Market Space“. In: Harvard Business Review, 1999, S. 83–93; Jacob Goldenberg u.a.: „Toward identifying the inventive templates of new products. A channeled ideation approach“. In: Journal of Marketing Research 36, 1999, S. 200–210; Föll 2007 (Anm. 58). Speziell für Produktdesign vgl. Peter H. Bloch: „Seeking the Ideal Form. Product Design and Consumer Response“. In: Journal of Marketing 59, July 1995, S. 16–29

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  70. Für solche Instrumente vgl. etwa Erich Küthe und Matteo Thun: Marketing mit Bildern. Management mit Trend-Tableaus, Mood-Charts, Storyboards, Köln 1995; Gerhard Heufler: Design-Basics. Von der Idee zum Produkt, Zürich 2004, S. 56, 82; Bürdek 2005 (Anm. 11), S. 264–265.

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  71. Vgl. John A. Howard und Jagdish N. Sheth: „A theory of buyer behavior“. In: Perspectives in consumer behavior, Glenview/Ill. 1968, S. 467–487; Klaus Moser: „Werbewirkung. Modelle und Perspektiven“. In: Mattenklott/Schimansky 2002 (Anm. 54), S. 464–479; Jenzowsky/Schimansky 2002 (Anm. 55), S. 568–571; Kroeber-Riel/Esch 2004 (Anm. 56), S. 164–289; Felser 2007 (Anm. 53), S. 13–16. Zur Kritik und Relativierung der Stufenmodelle vgl. Demetrios Vakratsas und Tim Ambler: „How Advertising Works: What Do We Really Know?“. In: Journal of Marketing, 63.1, 1999, S. 26–43; Thomas Schierl: Text und Bild in der Werbung. Bedingungen, Wirkungen und Anwendungen bei Anzeigen und Plakaten, Köln 2001; Dieter Reigber: „Werbung wirkt — Print wirkt. Aber wie?“. In: Sven Dierks und Michael Hallemann (Hrsg.): Die Bild-Sprache der Werbung und wie sie wirkt. Projektion aus dem Blickwinkel dreier Analysemethoden, Hamburg 2005, S. 9–15, hier S. 10.

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  72. Vgl. Norbert Huse: Studien zu Giovanni Bellini, Berlin und New York 1972, u.a. S. 33–45; F. Büttner 1989 (Anm. 61), insbesondere S. 52, 63, 69, 71; Alfons Reckermann: Amor mutuus. Annibale Carraccis Galleria-Farnese-Fresken und das Bild-Denken der Renaissance, Köln und Wien 1991, S. 61, 154–155; Heinen 1996 (Anm. 61), S. 45–73; vgl. auch Hundemer 1997 (Anm. 61), S. 31–55.

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  73. Vgl. William J. McGuire: „The nature of attitude and attitude change“. In: Lindzey Gardner und Elliot Aronson (Hrsg.): Handbook of social psychology, 3. Aufl. New York 1985, S. 233–346.

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  74. Zum frühneuzeitlichen Lernen durch visuell prä sentierte vorbildliche Exempel vgl. etwa Ann Sutherland Harris: „Artemisia Gentileschi. The literate illiterate or learning from example“. In: de Blaauw u.a. 1998 (Anm. 61), S. 105–120; Susanne Tauss: Dulce et decorum? Der Decius-Mus-Zyklus von Peter Paul Rubens, Osnabrück 2000, S. 28–62, 211–220.

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  75. Rhetorica ad Herrenium 3.22; vgl. Frances A. Yates: Gedä chtnis und Erinnern. Mnemonik von Aristoteles bis Shakespeare, Weinheim 1990, S. 17–22.

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  76. Für topologische Konstruktions-und Gestaltungsmethoden vgl. etwa Christopher Alexander: Notes On The Synthesis Of Form. Oxford University Press, New York 1964; van den Boom/Romero-Tejedor 2000 (Anm. 39). Für gestaltpsychologische Aspekte des Formfindungsprozesses vgl. Otl Aicher und Robert Kuhn: Greifen und Griff, Köln 1987; Tönis Kä o und Julius Lengert: Edwin Schricker (Hrsg.): Produktgestalt, 2 Teile, o. O. o. J., (Siemens Design); Axel Seyler: Wahrnehmen und Falschnehmen. Praxis der Gestaltpsychologie-Formkriterien für Architekten, Designer und Kunstpä dagogen/Hilfen für den Umgang mit Kunst, Frankfurt/M. 2003.

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  77. Vgl. etwa Leonardo da Vinci: Das Buch von der Malerei. Nach dem Codex Vaticanus (Urbinas) 1270, hrsg. von Heinrich Ludwig, 3 Bde., Wien 1882 (Nachdr. Osnabrück 1970), Bd. 1, S. 105. Grundsä tzlich zu dieser Frage: Warncke 1987 (Anm. 61), S. 31–32, 34, 116, 133–136; Heinen 1996 (Anm. 61), S. 17 u.a.

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  78. Zu dieser vgl. Christopher Oestereich: „Gute Form“ im Wiederaufbau. Zur Geschichte der Produktgestaltung in Westdeutschland nach 1945, Berlin 2000.

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  79. Vgl. etwa Sven Georg Mieth: Giotto. Das mnemotechnische Programm der Arenakapelle in Padua, Tübingen 1991; Lina Bolzoni: „Gedä chtniskunst und allegorische Bilder. Theorie und Praxis der ars memorativa in Literatur und Bildender Kunst Italiens zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert“. In: Aleida Assmann (Hrsg.): Mnemosyne. Formen u. Funktionen der kulturellen Erinnerung, Frankfurt/M. 1993; Wolfgang Neuber: „Imago und Pictura. Zur Topik des Sinn-Bilds im Spannungsfeld von Ars Memorativa und Emblematik“. In: Text und Bild, Bild und Text, Stuttgart 1990, S. 245–261, Abb. 101–111; Mary Carruthers: The Book of Memory. A Study of Memory in Medieval Culture, Cambridge 1990; ds.: The Craft of Thought. Meditation, Rhetoric, and the Making of Images, 400-1200, Camridge 1998; Yates 1990 (Anm. 137); Jörg Jochen Berns: Film vor dem Film. Bewegende und bewegliche Bilder als Mittel der Imaginationssteuerung in Mittelalter und Früher Neuzeit, Marburg 2000.

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  80. Bisher fehlt eine solche „rhetorische Ethik“ in der Designerbildung. Ansä tze hierzu könnten sich beziehen auf den Entwurf einer aus der wahrnehmenden und produzierenden Gestaltungsarbeit selbst sich entwickelnden Ethik bei Jochen Krautz: Vom Sinn des Sichtbaren. John Bergers ä sthetik und Ethik als Impuls für die Kunstpä dagogik am Beispiel der Fotografie, Hamburg 2004; vgl. auch die Rezension von Ulrich Heinen in: BDK-Mitteilungen, 4/2005, S.40-41.

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  81. Vgl. etwa die Selbstreflexion einer Kommunikationsdesignerin, die einen Einblick in die Selbstinszenierung als Kern des Selbstverstä ndnisses des Agenturmilieus gibt: Judith Mair: Schluss mit lustig! Warum Leistung und Disziplin mehr bringen als emotionale Intelligenz, Teamgeist und Soft Skills, Frankfurt/M. 2002. Zum Mythos vom Designer als Künstlergenie vgl. auch B. Schneider 2005 (Anm. 26), S. 260–261. Indirekt ist diese Erwartung als Leitbild zumindest vieler Ausbildungsgä nge für visuelles Design auch zu erschließen aus Volker Pecher und Uli Böckmann: Mythos Eignungsprüfung, Essen 2003.

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  82. Vgl. etwa Maxine Naylor und Ralph Ball: Form Follows Idea. An Introduction to Design Poetics, London 2005.

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  83. Vgl. etwa Randi Gunzenhäuser: „Raum, Zeit und Körper in Actionspielen: Max Payne“. In: Dichtung digital, Mä rz 2002, http://www.dichtung-digital.de, 31.12.2007.

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  84. Vgl. Karin Hirdina: Pathos der Sachlichkeit. Tendenzen materialistischer ä sthetik in den zwanziger Jahren, Berlin 1981; Kinross 1984 (Anm. 99). Zur Integration „haptischer Bilder“ in ein — allerdings auf Manipulation zielendes — Werbekonzept sowie zu informierender Werbung vgl. Kroeber-Riel 1993 (Anm. 87), S. 47–48, 122–135; Michael G. von Dufving u.a. (Hrsg.): Trash (ä sthetik & Kommunikation 138.38), Berlin 2007.

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  85. Zur Orientierung der frühneuzeitlichen Bildpraxis an der mathematisch und ingenieurwissenschaftlich fundierten Optik vgl. Frank Büttner: „Rationalisierung der Mimesis. Anfä nge der konstruierten Perspektive bei Brunelleschi und Alberti“. In: Andreas Kablitz und Gerhard Neumann (Hrsg.): Mimesis und Simulation, Freiburg/Br. 1998, S. 55–88. Einsichten zur fundamentalen Bedeutung der Linearperspektive für die Rhetorisierung des Mediums Bild zuletzt auch bei Heinen 2006 (Anm. 61). Weitere Literatur hierzu findet sich an der in Anm. 1 angegebenen Stelle.

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  86. Zur frühneuzeitlichen Entwicklung der konstruktiven Aspekte der Künste vgl. Joachim Kuns: Betrachtungen zur Geschichte der technischen Zeichnung, Diss. Aachen 1980; Antonio Becchi u.a. (Hrsg.): Towards a History of Construction. Dedicated to Edoardo Benvenuto, Basel u.a. 2002; ds. u.a. (Hrsg.): Essays on the history of mechanics, Basel u.a. 2003; ds. u.a. (Hrsg.): Construction History. Research Perspectives in Europe, Florenz 2004; Hermann Schlimme (Hrsg.): Practice and Science in Early Modern Italian Building. Towards an Epistemic History of Architecture, Mailand 2006; Antonio Becchi: „‹Taccia dunque la turba de gli Architetti pratici...›. Henry Wotton und der Abt von Guastalla“. In: Werner Oechslin (Hrsg.): Wissensformen, Zürich 2008 (im Druck).

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  87. Vgl. etwa Sabry el Hakim (Hrsg.): Imaging and modeling for virtual reality, Amsterdam 1998 (= ISPRS Journal of Photogrammetry and Remote Sensing 53.6); Andreas Dress u.a. (Hrsg.): Visualisierung in Mathematik, Technik und Kunst. Grundlagen und Anwendungen, Braunschweig u.a. 1999; Harrison H. Barrett und Kyle J. Myers: Foundations of image science, Hoboken/NJ 2004; Jochen Schneider u.a. (Hrsg.): Computational visualistics, media informatics, and virtual communities, Wiesbaden 2003; Jörg R. J. Schirra: Foundation of computational visualistics, Wiesbaden 2005; ds.: „Computervisualistik. Die Bildwissenschaft der Informatik“. In: Sachs-Hombach 2005 (Anm. 61), S. 268–280. Zur Vorgeschichte der image science u.a. in der Frühen Neuzeit vgl. auch Anna Eusterschulte: „Nachahmung der Natur. Zum Verhä ltnis ä sthetischer und wissenschaftlicher Naturwahrnehmung in der Renaissance“. In: Olaf Breidbach (Hrsg.): Natur derä shetik— ä sthetik der Natur, Wien u.a. 1997, S. 19–53; Wolfgang Lefèvre u.a. (Hrsg.): The Power of Images in Early Modern Science, Basel 2003; Horst Bredekamp und Pablo Schneider (Hrsg.): Visuelle Argumentationen. Die Mysterien der Reprä sentation und die Berechenbarkeit der Welt, München 2006.

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  88. Vgl. etwa Christine Göttler: Die Kunst des Fegefeuers nach der Reformation. Kirchliche Schenkungen und Almosen in Antwerpen und Bologna um 1600, Mainz 1996; Heinen 1996 (Anm. 61); Victor I. Stoichita: Das mystische Auge. Vision und Malerei im Spanien des Goldenen Zeitalters, München 1997; Ilse von zur Mühlen: Bild und Vision. Peter Paul Rubens und der Pinsel Gottes, Frankfurt/M. 1998; Luise Leinweber: Bologna nach dem Tridentinum. Private Stiftungen und Kunstaufträ ge im Kontext der katholischen Konfessionalisierung. Das Beispiel San Giacomo Maggiore, Hildesheim u.a. 2000; Jeffrey Chipps Smith: Sensuous Worship. Jesuits and the Art of the early Catholic Reformation in Germany, Princeton/NJ u.a. 2002; Michael Viktor Schwarz: Visuelle Medien im christlichen Kult. Fallstudien aus dem 13. bis 16. Jahrhundert, Wien u.a. 2002; David Ganz und Georg Henkel (Hrsg.): Rahmen-Diskurse. Kultbilder im konfessionellen Zeitalter Münster 2004; Joseph Imorde: Affektübertragung, Berlin 2004; ds.: „Fest und Verehrung der Eucharistie“. In: Oliver Seiffert (Hrsg.), Panis angelorum. Das Brot der Engel. Kulturgeschichte der Hostie, Ostfildern 2004, S. 77–98; David Ganz und Thomas Lentes (Hrsg.): Die ä sthetik des Unsichtbaren. Bildtheorie und Bildgebrauch in der Vormoderne, Berlin 2004 (mehrere Beiträ ge zur Frühen Neuzeit); Nadja Horsch: „Sixtus V. als Kunstbetrachter? Zur Rezeption von Niccolò Circignanis Mä rtyrerfresken in S. Stefano Rotondo“. In: Sebastian Schütze (Hrsg.): Kunst und ihre Betrachter in der Frühen Neuzeit. Ansichten, Standpunkte, Perspektiven, Berlin 2005, S. 65–92.

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  89. Vgl. Carsten-Peter Warncke: Symbol, Emblem, Allegorie. Die zweite Sprache der Bilder, Köln 2005.

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  90. Vgl. M. Karen Walker: „Visual Rhetoric and Major Moves in Contemporary Rhetorical Theory“. In: RhetoricaLens. Literature reviews, http://www.rhetoricalens.info/index.cfm?fuseaction 55, 31.12.2007.

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  91. Vgl. etwa Ernst Michalski: Die Bedeutung der ä sthetischen Grenze für die Methode der Kunstgeschichte, Berlin 1932; Hans Belting: Giovanni Bellini. Pietà. Ikone und Bilderzä hlung in der venezianischen Malerei, Frankfurt/M. 1985; ds.: „Vom Altarbild zum autonomen Tafelbild“. In: Werner Busch (Hrsg.): Funkkolleg Kunst. Eine Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funtionen, München und Zürich 1987, S. 155–181, hier 176-180; Didi-Huberman 1990 (Anm. 64); Hans Belting: Bild und Kult. Eine Geschichte des Bildes vor dem Zeitalter der Kunst, (1. Aufl. 1990) 2. Aufl. München 1991, besonders S. 525–526, 531–532; Gerhard Wolf: „Gestörte Kreise. Zum Wahrheitsanspruch des Bildes im Zeitalter des Disegno“. In: Hans-Jörg Rheinberger (Hrsg.): Rä ume des Wissens. Reprä sentation, Codierung, Spur, Berlin 1997, S. 39–62, hier S. 35–62; Stoichita 1998 (Anm. 64); Krüger/Nova 2000 (Anm. 64); Krüger 2001 (Anm. 64); Wolf 2002 (Anm. 64); von Rosen u.a. (Hrsg.) 2003 (Anm. 64); Pfisterer 2004 (Anm. 64); Juntunen 2005 (Anm. 64). Neuerdings wird diese Fragestellung auch an spä tmittelalterliche Sakralkunst herangeführt: vgl. etwa Schlie 2002 (Anm. 64).

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  92. Gorgias: Enkomion auf Helena, Vers 17-18 (Thomas Schirren und Thomas Zinsmaier: Die Sophisten. Ausgewä hlte Texte. Griechisch und Deutsch, Stuttgart 2003, S. 79–89, hier S. 87-89). Die fundamentale Bedeutung visueller Aspekte für die gesamte antike Systemrhetorik erfasst, ohne den Ursprung der Rhetorik in der vorsokratischen Theorie der téchnai und die starken Anleihen der Rhetorik bei der ä lteren Bildtheorie zu bemerken, Kjeldsen 2003 (Anm. 78).

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  93. Vgl. Nadia J. Koch: Techne und Erfindung in der klassischen Malerei. Eine terminologische Untersuchung, München 2000, besonders S. 2–3.

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  94. Vgl. etwa Frank Zöllner: Kunsttheoretische Anschauungen des Quattrocento am Beispiel der Vitruv-Rezeption, Hamburg, Univ., Mag.-Schr. 1983; Stefan Schuler: Vitruv im Mittelalter. Die Rezeption von ‹De architectura› von der Antike bis in die frühe Neuzeit, Köln u.a. 1999; Hartmut Wulfram: Literarische Vitruvrezeption in Leon Battista Albertis ‹De re aedificatoria ›, München und Leipzig 2001.

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  95. Hubert Locher: „Anmerkungen zur Aktualitä t des Theoretikers Leon Battista Alberti“. In: Kurt W. Forster und Hubert Locher (Hrsg.): Theorie der Praxis. Leon Battista Alberti als Humanist und Theoretiker der bildenden Künste, Berlin 1999, S. 75–107, S. 95; vgl. Nadia J. Koch: „Die Werkstatt des Humanisten. Zur Produktionstheoretischen Betrachtungsweise der Künste in Antike und Früher Neuzeit“. In: Knape 2007 (Anm. 61), S. 161–179, hier S. 165.

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  96. Vgl. ds.: „Schema. Zur Interferenz technischer Begriffe in Rhetorik und Kunstschriftstellerei“. In: International journal of the classical tradition 6.4, 2000, S. 503–515; ds.: 2000: Techne (Anm. 197), S. 2–3, 20–21, 57–62; ds.: „Bildrhetorische Aspekte der antiken Kunsttheorie“. In: Brassat 2005 (Anm. 61), S. 1–13, hier besonders S. 8–9; ds. 2007 (Anm. 200), S. 167.

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  97. Die Fluchtbewegung einer bisher epistemisch nur schwach begründeten Designtheorie in ein als „rhizomatisch“ bezeichnetes, breit vernetztes, aber nur oberflä chlich bleibendes Wissenschaftsverstä ndnis kündigte sich bereits an mit der Aufnahme von Gilles Deleuze und Félix Guattari: Rhizom (1. Aufl. Berlin 1977), in: Design hören! 21 Texte zur Theorie der Gestaltung von Platon bis heute, gelesen von Peter Schweiger, Regie Buschi Luginbühl, hrsg. von Hochparterre und Institut für Theorie der Gestaltung und Kunst HGK Zürich, 2 CDs, Zürich 2004, CD 2

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Heinen, U. (2008). Bildrhetorik der Frühen Neuzeit — Gestaltungstheorie der Antike. Paradigmen zur Vermittlung von Theorie und Praxis im Design. In: Joost, G., Scheuermann, A. (eds) Design als Rhetorik. Board of International Research in Design. Birkhäuser Basel. https://doi.org/10.1007/978-3-7643-8348-0_11

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