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Zusammenfassung

Beobachtung XVII. Johann N., 36 Jahre, in die Nervenklinik auf- genommen am 14. April 1923. Im Frühjahr 1923 erkrankte der Patient mit Kreuzschmerzen und Schwere in den Beinen. Er hatte, wie er angab, das Gefühl, „als ob die Sehnen zu kurz geworden wären“. Bis August verschlechterte sich der Zustand bis zum völligen Verlust des Gehvermögens. Auch sollen damals fortwährend „nagende“ Schmerzen in den Schenkeln, Waden und Hüften bestanden haben. Vom Dezember 1922 bis Jänner 1923 machte er eine Kur in Baden, durch die sich der Zustand des Patienten soweit besserte, daß er wieder mit zwei Stöcken gehen konnte. Seit Jänner 1923 war nach einer schriftlichen Mitteilung des behandelnden Arztes Dr. Hauswirt in Marienthal der linke P. S. R. erloschen, Sensibilitätsstörungen bestanden zunächst nicht. Später verschwand auch der rechte P. S. R., und es trat eine bis zum Poupartschen Bande reichende Sensibilitätsstörung auf. Im Laufe der nächsten Zeit verschlimmerte sich der Zustand wieder, das linke Bein konnte nicht mehr ausgestreckt werden. Drei Wochen vor der Aufnahme trat angeblich eine Schwellung der Beine und des Bauches auf. Seit dieser Zeit bestand auch Harnverhaltung und Obstipation. Schmerzen in den Beinen standen beständig im Vordergrunde.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1925

Authors and Affiliations

  • Karl Grosz

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