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Kalt- und warmverfestigte betonartige Werkstoffe

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Zusammenfassung

Die in den Kapiteln 4. bis 7. beschriebenen künstliehen Werkstoffe sind entweder aus einem Schmelzfluß oder aus einem Hochtemperatur-Sinterprozeß hervorgegangen. Damit ist die Palette der künstlich erzeugten anorganisch-nichtmetallischen Werkstoffe noch nicht erschöpft. Eine — massemäßig — große Gruppe stellen die niedrigtemperaturverfestigten Werkstoffe, d. h. vorzugsweise Betone und betonartigen Baumaterialien dar, deren eine Komponente (das Bindemittel) in der Regel zwar aus einem thermischen Prozeß hervorgegangen ist (Zemente, Branntkalk, Branntgips), die selbst aber bei normalen oder nur wenig erhöhten Temperaturen durch Hydratationsvorgänge verfestigt werden. Die hier angewendeten Begriffe der Kalt-, Warm- oder hydrothermalen Erhärtung sind relativ aufzufassen im Vergleich zur Sinterung bei Temperaturen >1000 °C. Sie schließen Verfestigungsvorgänge bei Raumtemperatur bis 100 °C (Dampfhärtung) und 200 °C (Warmbehandlung, hydrothermale Autoklavhärtung) ein.

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© VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1981

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