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Nutzung von „Meeresenergie“

  • Erich Rummich

Zusammenfassung

Unter Gezeiten (Tiden) versteht man die, durch die Wirkung der Massenanziehungskräfte von Mond und Sonne auf die Erde verursachten rhythmischen Schwankungen des Meeresspiegels mit einer Periodendauer von 12 bis 13 Stunden. Das Steigen des Wassers vom Niedrigstand zum Höchststand heißt Flut, das Absinken Ebbe; die Summe beider Vorgänge, die von etwas unterschiedlicher Dauer sind, bildet eine Tide. Den dabei auftretenden maximalen Höhenunterschied bezeichnet man als Tidenhub. Bei der Bildung der Gezeiten überwiegt der Einfluß des Mondes gegenüber der Sonne, deren Einfluß sich vor allem im wechselnden Tidenhub bemerkbar macht. Stehen Sonne und Mond mit der Erde in einer Richtung, so addieren sich die Anziehungskräfte und es entstehen große Tidenhübe (Springflut, Springtide). Im ersten oder letzten Mondviertel schwächen sich die Massenanziehungskräfte (Nipptide).

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Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 1978

Authors and Affiliations

  • Erich Rummich
    • 1
  1. 1.Institut für Elektrische MaschinenTechnische Universität WienWienÖsterreich

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