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Das Differenzielle Inkongruenzmodell der Gesprächspsychotherapie

  • Gert-Walter Speierer

Zusammenfassung

Das Differenzielle Inkongruenzmodell (DIM) definiert Gesprächspsychotherapie als Inkongruenzbehandlung. Von Rogers’ (1959; 1985) Positionen seiner Theorie der Therapie, Persönlichkeit und der zwischenmenschlichen Beziehungen ausgehend werden diese teilweise differenziert, teils ergänzt. So entstand eine Störungstheorie, die die Möglichkeiten und Grenzen der „klassischen“ Gesprächspsychotherapie neu bestimmte und ihre Erweiterung wie Aktualisierung entsprechend den Erfordernissen des Standes der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der gesetzlich geregelten Krankenbehandlung ermöglicht. In dieser Arbeit wird eine Zusammenfassung des DIM entsprechend seinem aktuellen Entwicklungsstand mit neuen empirischen Ergebnissen vorgestellt. Mögliche Folgerungen derselben für die Gesprächspsychotherapie werden diskutiert.

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© Springer-Verlag/Wien 2002

Authors and Affiliations

  • Gert-Walter Speierer

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