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Mollusca

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Zusammenfassung

0,3 mm bis zu 8 m (mit Kopfanhanqen bis 22 m) grofße, gastroneurale Bilater ia von gedrungener bis wurmförmiger Gestalt, unsegmentiert und höchstens in Kopf und Rumpf gegliedert. Körper in der Regel in eine Cuticula und/oder Kalk abscheidende Rückenfläche (Mantel, Pallium) und in einen Ventralabschnitt unterteilt, welch letzterer meist in einen lokomotorischen Abschnitt (Fuß,) und einen teils frontal abgesetzten Kopfbereich untergliedert ist; terminal oder ganzseitig zwischen Mantel und Fuß, mit eingebuchteter Höhlung, dem Mantel- oder Pallialraum, ursprünglich mit einem Paar Ctenidien, paarigem Drüsenepithel (Schleimkrausen, HypobranchialdrOsen) und den Körperöffnunqen von Enddarm, Gonodukten und Pericardqanqen (bzw. Exkretionsorganen) . Meist mit Dorsoventral-Muskulatur. Vorderdarm generell mit einer bezahnten Chitinmembran, der Radula. Nervensystem aus cerebralem Zentrum, aus Buccalring und aus zwei Paar haufig stark konzentrierter Körperstränqe (Tetraneurie); mit einem terminal-paarigen osphrad ialen Sinnesorgan. Dorsocaudales Herz als Motor eines offenen Haemolymphsystems (Pseudocoel); Pericard und Gonadenhöhle als einheitliche, mes-epitheliale Gonopericard-Anlage. Entwicklung vorwiegend uber Spiralfurchung (Spiralia) und primer indirekt mit Bildung einer Wimpernkranz-Larve. Sehr mannigfaltige Gruppe mit mariner, limni scher und te rrestrischer Verbreitung. Der Tierstamm umfaßt als monophyletische Gruppen die Caudofoveata, Solenogastres und Testaria (Placophora und Conchifera) mit Ober 55 000 Arten in acht rezenten Klassen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2001

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Zoologie, Abteilung für Systematische Zoologie und EntwicklungsgeschichteUniversität WienÖsterreich

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