Advertisement

Soziale Rehabilitation

  • Margrith Simeon
Chapter

Soziale Rehabilitation wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) grundsätzlich als Partizipation in allen Lebensbereichen definiert. Das Erreichen einer individuell größtmöglichen Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen steht bei der sozialen Rehabilitation im Vordergrund. Die Wiedereingliederung in den Alltag bedeutet für einen Mensch mit Querschnittlähmung die Möglichkeit, unbehindert zu funktionieren. Gerade der Alltag beweist sich als „behindert“, sodass ein interdisziplinäres Fachteam während der Rehabilitationsphase mit den Betroffenen die Vorkehrungen und die anfallenden Kosten z. B. für Wohn- und Autoadaption, Hilfsmittel und weiteren Unterstützungen bespricht und umsetzt. Die Rahmenbedingungen sind im Sozialversicherungsrecht und im Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen verankert . Die Sozialberatungen informieren und beraten Menschen mit Querschnittlähmung und ihre Angehörigen in sozialen, persönlichen, finanziellen und...

Literatur

  1. Bickel T (2003) Behindert – was tun? Das Handbuch zu Rechtsfragen, vollständ. überarb. Neuausg. Unionsverlag, ZürichGoogle Scholar
  2. Bienz B, Reinmann A (2004) Sozialarbeit im Krankenhaus. Aufgaben, Methoden, Ziele. Haupt, BernGoogle Scholar
  3. Bollier G, Conrad B (2009) Leitfaden schweizerische Sozialversicherung, 12. Aufl. Kantonale Drucks.‐ u. Material‐Zentrale, ZürichGoogle Scholar
  4. Bundesministerium der Justiz (2014) Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (Artikel 1 des Gesetztes v. 19.6.2001, BGBI. SGB, S. 1046). www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/sgb_9/gesamt.pdf Google Scholar
  5. Eisenhuth J (2012) Funktionales Verhaltensmuster „Bewältigungsverhalten und Stresstoleranz″ – Verarbeitungsprozess. In: Haas U (Hrsg) Pflege von Menschen mit Querschnittlähmung. Probleme, Bedürfnisse, Ressourcen und Interventionen. Huber, Bern, S 339–366Google Scholar
  6. Europäische Union (2011) Ihre Rechte der sozialen Sicherheit in der Schweiz. Ihr Anspruch auf Sozialleistungen im europäischen Ausland. http://ec.europa.eu/employment_social/empl_portal/SSRinEU/Your%20social%20security%20rights%20in%20Switzerland_de.pdf Google Scholar
  7. Giesecke J (2013) Grundsätze und Aufgaben der Sozialdienste. www.dmgp.at/index.php?option=com_content&view=article&id=198&Itemid=185 Google Scholar
  8. König H, Zäch G et al (2000) Die Querschnittlähmung im sozialen Netz. In: Zäch G (Hrsg) Querschnitt im Längsschnitt. Erstversorgung – Lebenslange Betreuung. Schweizerisches Paraplegikerzentrum, Nottwil, S 142–149Google Scholar
  9. Möckli S (2012) Den schweizerischen Sozialstaat verstehen. Sozialgeschichte – Sozialphilosophie – Sozialpolitik. Kompaktwissen Bd. 17. Rüegger, ZürichGoogle Scholar
  10. Pauls H (2004) Klinische Sozialarbeit. Grundlagen und Methoden psycho‐sozialer Behandlung. Grundlagentexte soziale Berufe. Juventa, WeinheimGoogle Scholar
  11. Suter M, Weissberg M (1995) Die Ausgleichung des Paraplegie‐Schadens. Swiss Med 11:123Google Scholar
  12. World Health Organisation (WHO) (1981) Disability prevention and rehabilitation. Technical Report Series 668, Geneva. http://de.wikipedia.org/wiki/Rehabilitation Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2015

Authors and Affiliations

  • Margrith Simeon
    • 1
  1. 1.Zentrum für ParaplegieUniklinik BalgristZürichSchweiz

Personalised recommendations