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Baukunst und -ökonomie

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Zusammenfassung

Ökonomische Grundsätze und Regeln zählten schon seit Beginn des Bauens zum Grundprinzip der Architektur. Der römische Architekt Vitruv, 1.Jh. v. Chr., „erhebt den Anspruch als erster ein umfassendes Werk über die ästhetischen, ethischen, ökonomischen und materiellen Grundsätze und Regeln der Architektur geschrieben zu haben“, resümiert Germann in der Einleitung zu Vitruvs Zehn Bücher über die Baukunst. In diesen, die als die ersten zusammenhängenden architekturrelevanten erhaltenen Schriften gelten, beschreibt Vitruv im Wesentlichen die bautechnischen und ökonomischen Grundprinzipien der Architektur. Die von Vitruv verwendete Bezeichnung für Ökonomie, aus dem lateinischen oeconomia im Verständnis von gehöriger Einteilung, geht zurück auf das griechische Wort oikonomia, das so viel bedeutete wie Haushaltung, Verwaltung und in der Verbalisierung ökonomisch, haushälterisch, wirtschaftlich, sparsam. Auffallend dabei ist, dass das antike Ursprungswort Ökonomie bereits das Haus, die Wohnung, das Dorf, die gesamte Architektur im wörtlichen Sinn beinhaltet.

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© 2010 Springer-Verlag/Wien

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Berthold, M. (2010). Baukunst und -ökonomie. In: Architektur kostet Raum. Springer, Vienna. https://doi.org/10.1007/978-3-7091-0226-8_2

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  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-7091-0226-8_2

  • Publisher Name: Springer, Vienna

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  • Online ISBN: 978-3-7091-0226-8