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Die Erforschung der inschriftlichen Personennamen

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Part of the Wissenschaftliche Abhandlungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen book series (WISSABHAGFO)

Zusammenfassung

Die vorliegende Abhandlung ist ein Ausschnitt aus einer Folge von Untersuchungen, die vor über dreißig Jahren begonnen wurden und bei denen ein ursprünglich keltologisches Anliegen zu der Möglichkeit einer umfassenden Auswertung der römerzeitlichen Inschriften der Rheinlande geführt hat. Anregungen zur sprach- und kulturgeschichtlichen Aufarbeitung des festlandkeltischen Namengutes, die noch auf den Bonner Altmeister der Keltologie R. Thurneysen zurückgingen, verdichteten sich zu dem Plan, über das Aussuchen inschriftlicher keltischer Namen hinaus das gesamte altüberlieferte rheinische Namengut siedlungs- und kulturgeschichtlich auszuwerten, — ein Arbeitsvorhaben, dessen Reichweite nunmehr durch das Interesse des Sprachwissenschaftlichen Institutes Bonn, des Bonner Institutes für geschichtliche Landeskunde und der Landesmuseen in Bonn und Trier gekennzeichnet ist. Hier spielen nun außer dem bei antiken Schriftstellern überlieferten Namengut die inschriftlichen Namen eine besondere Rolle.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. L. Weisgerber, Sprachwissenschaftliche Beiträge zur früh-rheinischen Siedlungsund Kulturgeschichte I. Die Namen der Treverer (Rhein. Museum für Philologie, Bd. 84, 1935, S. 289–359); ders., Die sprachliche Schichtung der Mediomatrikernamen (Rhein. Vierteljahrsblätter 18, 1953, S. 249–276); ders., Das römerzeitliche Namengut des Xantener Siedlungsraumes (Bonner Jahrbücher, Bd. 154, 1954, S. 94–136); ders., Zum Namengut der Germani cisrhenani (Ann. d. Histor. Ver. f. d. Niederrhein, Heft 155/56, 1954, S. 35–61); ders., Die sprachliche Schichtung der frührheinischen Personennamen (VI. Internationaler Kongreß für Namenforschung 1958, Kongreßbericht Bd. I, 1960, S. 94–104). Dazu für das spezielle Problem der Soldatennamen die Untersuchung über das Namengut der Bonner Legion (legio I Minervia), Rhein. Vierteljahrsblätter 20, 1955, S. 192–214. — Voreilig, voreingenommen und methodisch unzulänglich war der Versuch von J. Scharf, Studien zur Bevölkerungsgeschichte der Rheinlande auf epigraphischer Grundlage, 1938.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1968

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