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Emotionen — Evaluationen

  • Käthi Dorfmüller-Karpusa
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Zusammenfassung

Emotionales Erleben und Verhalten wird zwar intuitiv vom Einzelnen erfaßt, jedoch ist eine adäquate Definition des psychologischen Phänomens “Emotion” sehr schwer zu realisieren. Denn jeder Versuch, der auf eine solche Realisierung abzielt, ist mit der jeweiligen zugrundegelegten Theorie der Emotionen eng verknüpft. Eine intellektualistische, weitgehend normative Tradition hat einer angemessenen Bewertung der Emotionen lange im Wege gestanden. So wurden Emotionen lange Zeit kaum als selbständiges Forschungsobjekt anerkannt. Die Abgrenzung der Emotionen gegenüber anderen Gegenständen der Psychologie, sowie deren Beziehung zu kognitiven Prozessen erweisen sich als zentrale und bis heute noch offene Probleme. Auch die Bewertung von Emotionen aus funktionaler Sicht, d.h. als Entitäten zur Erfassung der Welt, Steuerung unserer Handlungen und Instrument zur Bewältigung von Konflikten wurde lange neben den kognitiven Mitteln als untergeordnet angesehen. Dies machen G. Lakoff und M. Johnson anhand einer verbreiteten Metapher besonders deutlich. So werden Emotionen mit der Metapher “unten” und Kognition mit der Metapher “oben” beschrieben. Die Metapher “oben” wird aber generall für positiv und “unten” für negativ eingeschätzte Sachverhalte verwendet (Lakoff & Johnson 1980).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1993

Authors and Affiliations

  • Käthi Dorfmüller-Karpusa

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