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Das Staatsoberhaupt im quasi-parlamentarischen System

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Zusammenfassung

Verfassungstradition und Struktur des Parteiensystems stellen jene konstitutiven Faktoren dar, die wesentlich die Herausbildung des parlamentarischen Systems in England geprägt haben und die andererseits in allen anderen europäischen Staaten nicht in gleicher Form vorhanden sind. Daraus ergeben sich Abweichungen in der Arbeitsweise des politischen Systems, auch wenn im übrigen die Formen parlamentarischer Regierungsweise übernommen bzw. ähnlich entwickelt wurden. Diese „quasiparlamentarischen Regierungssysteme“ sind durch eine Vielzahl von Konflikten gekennzeichnet, die die Stellung des Staatsoberhauptes betreffen und die damit die Bedeutung der in England herausgebildeten Normen unterstreichen.

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Referenzen

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    Ausgangspunkt war dabei das — systemnotwendige — Bestreben der demokratischen Bewegung, die exekutive Macht stärker zu kontrollieren; das Problem liegt zweifellos nicht in dem Motiv, sondern in der Methode.Google Scholar
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    Auf eine eingehende Analyse der niederländischen Situation kann verzichtet werden, da Georg Geismann in seinem Buch „Politische Struktur und Regierungssystem der Niederlande“, a.a.O., die einzelnen Fragen ausführlich erörtert hat, wenn auch dort die Diskussion der Machtbildung und Machtkontrolle gegenüber einer Analyse der Stellung der Monarchie dominiert.Google Scholar
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    S. d. Andrén, N., „Modern Swedish Government“, Stockholm 1961, S. 99 ff. (eine zweite wesentlich erweiterte Auflage erschien 1968). Bei dem 1809 verabschiedeten Dokument handelt es sich um die „Regierungsform“, die heute zusammen mit der „Reichstagsordnung“ von 1866, der „Sukzessionsordnung“ von 1810 und die „Pressefreiheitsverordnung“ von 1949 (deren erste Fassung aus dem Jahre 1766 stammt) die wesentlichen Bestimmungen enthält, die zu einer Verfassung gehören. S. d. Fahlbeck, E., Herlitz, N., und Stjernquist, N., „Die Entwicklung des öffentlichen Rechts Schwedens in den Jahren 1933 bis 1953“, in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Neue Folge, Bd. 4, 1955, S. 299. Wesentliche Änderungen wurden 1967 beschlossen: Die Abschaffung der zweiten Kammer zum Jahr 1971 und die Verankerung der Ministerverantwortlichkeit; (s. d. Andrén, 2. Aufl., S. 190 ff.).Google Scholar
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    Diese ständestaatliche Ordnung entsprach einer langen schwedischen Tradition, sie ist z. B. in der ersten Reichstagsordnung aus dem Jahre 1617 beschrieben. Mit Recht betont somit K. Braunias („Das parlamentarische Wahlrecht“, Berlin 1932, Bd. I., S. 475): „Die Regierungsform von 1809 war kein doktrinäres Werk, sondern der Ausdruck einer jahrhundertelangen nationalen Entwicklung. Daher hat auch die Volksvertretung die Form beibehalten, die sie seit Jahrhunderten hatte: die der Stände.“Google Scholar
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    Andrén, N., „Government and Politics. . .’, a.a.O., S. 161.Google Scholar
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    Verney, D. V., „Parliamentary Reform in Sweden“, Oxford 1957, S. 10.Google Scholar
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    Für einige Einzelheiten s. Verney, D. V., „Parliamentary Reform in Sweden“, a.a.O., S. 22 ff.Google Scholar
  40. 40.
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    Vgl. Herlitz, N., „Grundzüge der schwedischen Verfassungsgeschichte“, Rostock 1929, S. 272 ff.Google Scholar
  42. 42.
    Verney, D. V., „Parliamentary Reform in Sweden“, a.a.O., S. 43 ff.Google Scholar
  43. 43.
    Zur Entwicklung des Parteiensystems, die dazu parallel erfolgte, s. Rokkan, St., und Valen, H., „Parties, Elections . . .“, a.a.O.,S. 106 ff.Google Scholar
  44. 44.
    Andrén, N., „Government and Politics.. .“, a.a.O., S. 149.Google Scholar
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    Kennzeichen dafür ist die Einführung des Amtes eines Ministerpräsidenten im Jahre 1876.Google Scholar
  46. 46.
    N. Herlitz („Die Entwicklung des öffentlichen Rechts Schwedens in den Jahren 1922—1932“, in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Bd. XX, 1932, S. 376) schreibt rückblickend: „So wurden die Regierungen schon in der Zeit von 1865 bis 1905 in einem gewissen Grade reichstagspolitisch geprägt.“Google Scholar
  47. 47.
    Für einige Einzelheiten s. Verney, D. V., „Parliamentary Reform in Sweden“, a.a.O., S. 113 ff.Google Scholar
  48. 48.
    Verney, D. V., „Parliamentary Reform . . .“, a.a.O., S. 134.Google Scholar
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  50. 50.
    Andersson, I., „A History of Sweden“ a.a.O., S. 401.Google Scholar
  51. 51.
    Andersson, I., „A History of Sweden“, a.a.O., S. 404. Der Aufbau einer effektiven Organisation der anderen Parteien, insbesondere der Rechten, erfolgte in den nächsten Jahren.Google Scholar
  52. 52.
    Zur Persönlichkeit Staaffs und seiner Bedeutung s. Ander, O. F., „The Building of Modern Sweden, The Reign of Gustav V. 1907—1950“, Rock Islands 1958, S. 3. Vgl. auch Herlitz, N., „Die Entwicklung des öffentlichen Rechts Schwedens . . .“, a.a.O., S. 376, der die verfassungspolitische Orientierung Staaffs an dem englischen Vorbild betont.Google Scholar
  53. 53.
    Kellenbenz, H., „Die skandinavischen Staaten“, a.a.O., S. 445.Google Scholar
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    S. d. Verney, D. V., „Parliamentary Reform in Sweden“, a.a.O., S. 154—161, der der Schilderung dieser Ereignisse die treffende Überschrift gibt: „A House of Commons for Sweden“.Google Scholar
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    Ander, O. F., „The Building of Modern Sweden“, a.a.O., S. 9.Google Scholar
  56. 56.
    Zit. nach Andersson, I., „History of Sweden“, a.a.O., S. 411.Google Scholar
  57. 57.
    Verney, D. V., „Parliamentary Reform . . .“, a.a.O., S. 186.Google Scholar
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    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 85, bezeichnet das Verhalten des Königs als „contraire aux théories parlementaires“.Google Scholar
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    Zu den Wahlen von 1914 s. Ander, O. F., „The Building of Modern Sweden“, a.a.O., S. 79/80.Google Scholar
  60. 60.
    Andersson, I., „A History of Sweden“, a.a.O., S. 414.Google Scholar
  61. 61.
    Ander, O. F., „The Buüding of Modern Sweden“, a.a.O., S. 91 ff.Google Scholar
  62. 62.
    Andersson, I., „A History of Sweden“, a.a.O., S. 421.Google Scholar
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    Vgl. Herlitz, N., „Die Entwicklung des öffentlichen Rechts Schwedens . . .“, a.a.O., S. 377.Google Scholar
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    Eingehend dazu Stjernquist, N., „Sweden: Stability or Deadlock“, in: Political Opposition in Western Democracy, ed. by R. A. Dahl, New Haven-London 1966, S. 121 ff.Google Scholar
  68. 68.
    Andren, N., „Modern Swedish Government“, a.a.O., S. 104 ff.Google Scholar
  69. 69.
    Herlitz, N., „Die Entwicklung des öffentlichen Rechts Schwedens . . .“, a.a.O., S. 78.Google Scholar
  70. 70.
    Reuterskiöld, C. A., „Die staatsrechtliche Entwicklung Schwedens . . .“, a.a.O., S. 78.Google Scholar
  71. 71.
    N. Herlitz glaubte, daß dieser vor allem bei der Formulierung der Außenpolitik bestehe („Die Entwicklung des öffentlichen Rechts Schwedens . . .“, a.a.O., S. 381/382).Google Scholar
  72. 72.
    Fahlbeck, E., Herlitz, N., und Stjernquist, N., „Die Entwicklung des öffentlichen Rechts Schwedens . . .“, a.a.O., S. 303.Google Scholar
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    Die repubükanischen Bestrebungen waren vor dem zweiten Weltkrieg insgesamt etwas stärker als nachher, sie sind aber insgesamt mehr als eine traditionelle Programmloyalität zu verstehen, als Ausfluß verfassungspolitischer Schwierigkeiten. Der Charakter des schwedischen Republikanismus wird deutlich, wenn N. Herlitz („Sweden . . .“, a.a.O., S. 55) schon 1939 betonte, daß, wenn in Schweden tatsächlich die Republik eingeführt würde, der Kronprinz zum Präsidenten gewählt würde.Google Scholar
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    Außerdem wurde zum Jahre 1971 das Zweikammersystem abgeschafft.Google Scholar
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    Für die Stellung der Parteien im Parteiensystem und ihre Distanz zueinander s. Särlvik, B., „Party Politics and Electoral Opinion Formation“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. 2, 1967, S. 167 ff.Google Scholar
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    S. d. eingehend Särlvik, B., „Political Stability and Change in the Swedish Electorate“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. 1, 1966, S. 189 ff.; vgl. auch Andrén, N., „Modern Swedish Government“, a.a.O., S. 209.Google Scholar
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    Mit dem Begriff „Strukturierung“ wird versucht, die unterschiedlichen Erscheinungsformen eines Vielparteiensystems zu kennzeichnen. Gemeinsam ist allen Vielparteiensystemen, daß die Regierungsbildung in der Regel nicht durch die Wahl, sondern durch Koalitionsverhandlungen nach der Wahl erfolgt. Dieser Gemeinsamkeit der Vielparteiensysteme steht jedoch gegenüber, daß die Zahl der im Parlament vertretenen Parteien, die Distanz dieser Parteien zueinander und daraus folgend der Grad der Schwierigkeit der Koalitionsbildung zu verschiedenen Zeitpunkten und in den einzelnen Ländern sehr divergieren: Je kleiner die Zahl der Parteien und je geringer die Distanz der Parteien zueinander, um so leichter die Regierungsbildung, d. h. desto „strukturierter“ ist das Vielparteiensystem. Als Beispiel für eine weitgehende Strukturierung kann z. B. das deutsche Parteiensystem nach 1953 dienen, während die Weimarer Republik und Frankreichs IV. Republik deutliche Beispiele für eine sehr geringe Strukturierung sind. Der Grad der Strukturierung hängt zumeist von zwei Faktoren ab: 1. von der Zahl und Intensität sozialer Konflikte und 2. von der Einschränkung der Proportionalität durch Sperrklauseln oder kleine Wahlkreise u.a.m.Google Scholar
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    Gerhard, M., „Norwegische Geschichte“, a.a.O., S. 205/206.Google Scholar
  113. 113.
    Vgl. d. Larsen, K., „A History of Norway“, a.a.O., S. 405, ebenso Derry, T. K., „A Short History of Norway“, a.a.O., S. 144.Google Scholar
  114. 114.
    Eingehend dazu Gerhardt, M., „Norwegische Geschichte“, a.a.O., S. 208 ff.Google Scholar
  115. 115.
    Vgl. Midgaard, J. A., „Brief History of Norway“, a.a.O., S. 93.Google Scholar
  116. 116.
    Psychologisch wichtig war auch, daß Karl XIV. im Winter 1838/39 fast ein halbes Jahr in Norwegen verbrachte und eine gewisse Popularität gewann. S. d. Gerhardt, M., „Norwegische Geschichte“, a.a.O., S. 213.Google Scholar
  117. 117.
    Torgersen, U., „The Formation of Parties in Norway: The Problem of Right-Left-Differences“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. II, 1967, S. 43 ff.Google Scholar
  118. 118.
    Vgl. Rokkan, St., „Geography, Religion . . .“, a.a.O., S. 375.Google Scholar
  119. 119.
    Vgl. Larsen, K., „A History of Norway“, a.a.O., S. 455.Google Scholar
  120. 120.
    Kellenbenz, H., „Die skandinavischen Staaten . . .“, a.a.O., S. 448.Google Scholar
  121. 121.
    Larsen, K., „History of Norway“, a.a.O., S. 456.Google Scholar
  122. 122.
    S. d. Rokkan, St., „Norway: Numerical Democracy and Corporate Pluralism“ in: Political Opposition in Western Democracies, a.a.O., S. 75/76.Google Scholar
  123. 123.
    Vgl. Lindgren, R. F., „Norway-Sweden . . .“, a.a.O., S. 61.Google Scholar
  124. 124.
    Das Jahr 1884 wird deshalb in der Regel als der Beginn parlamentarischer Regierungsweise in Norwegen verstanden, obwohl die parlamentarische Tradition in den folgenden Jahren noch mehrfach unterbrochen wurde. Mit diesen Ereignissen setzt sich z. B. Bismarck in einer Reichstagsrede vom 9. 5. 1884 auseinander, der glaubte, die Parlamentarisierung werde „zur Zersetzung jeder monarchistischen Einrichtung führen“. S. d. Brunn, M. S., „Verfassungswirklichkeit . . .“, a.a.O., S. 145; für eine eingehende Darstellung der Ereignisse s. Gerhardt, M., „Norwegische Geschichte“, a.a.O., S. 228.Google Scholar
  125. 125.
    Vgl. Storing, J. A., „Norwegian Democracy“, a.a.O., S. 51/53, Kellenbenz, H., „Die skandinavischen Staaten . . .“, a.a.O., S. 448, Larsen, K., „A History of Norway“, a.a.O., S. 458.Google Scholar
  126. 126.
    Vgl. Derry, T. K., „A Short History of Norway“, a.a.O., S. 173 ff.Google Scholar
  127. 127.
    Vgl. Castberg, F., „Norway . . .“, a.a.O., S. 319.Google Scholar
  128. 128.
    Larsen, K., „A History of Norway“, a.a.O., S. 487 ff.Google Scholar
  129. 129.
    S. d. Lindgren, E., „Norway-Sweden . . .“, a.a.O., S. 71 ff.Google Scholar
  130. 130.
    Kellenbenz, H., „Die skandinavischen Staaten . . .“, a.a.O., S.450.Google Scholar
  131. 131.
    Vgl. Lindgren, E., „Norway-Sweden . . .“, a.a.O., S. 78 ff.Google Scholar
  132. 132.
    Hintergrund des Kurswechsels in Schweden scheint der Erfolg Japans über Rußland 1904 gewesen zu sein, der die russische Gefahr für den skandinavischen Raum weniger groß erscheinen ließ. Dementsprechend ging das schwedische Interesse an einer Verständigung mit Norwegen zurück. Vgl. d. Midgaard, J., „A Brief History of Norway“, a.a.O., S. 101.Google Scholar
  133. 133.
    Larsen, K., „A History of Norway“, a.a.O., S. 490.Google Scholar
  134. 134.
    368 208 Stimmen wurden für den Stortingsbeschluß, 184 dagegen abgegeben. S. d. Gerhardt, M., „Norwegische Geschichte“, a.a.O., S. 235.Google Scholar
  135. 135.
    Scharffenberg, M. J., „Quo vadis Norwegia?“, Oslo 1945, S. 49.Google Scholar
  136. 136.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 270.Google Scholar
  137. 137.
    Der „Pouvoir personnel“ ist die „Personalisation du Pouvoir“ gegenüberzustellen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die machtbegründete und legitimierende Zustimmung der Regierten sich auf eine politische Führungspersönlichkeit konzentriert bzw. durch diese gebündelt wird. Diese Personalisierung ist insbesondere seit der Entstehung moderner Massenparteien zu beobachten, allerdings vor allem bei einem alternierenden Parteiensystem, während die Aufsplitterung eines Parteiensystems oft mit einer „Dépersonalisation du Pouvoir“ verbunden ist. S. d. die von Léo Hamon und Albert Mabileau herausgegebene, international vergleichende Übersicht „La Personalisation du Pouvoir“, Paris 1964.Google Scholar
  138. 138.
    Storing, J. A., „Norwegian Democracy“, a.a.O., S. 53.Google Scholar
  139. 139.
    Eine weitere Verfassungsänderung betraf im Jahre 1938 das suspensive Vetorecht des Königs (das allerdings seit 1905 nicht mehr angewandt worden war). Nach der Verlängerung der Wahlperiode des Stortings auf vier Jahre wurde festgelegt, daß das Storting ein Veto des Königs überwinden kann, wenn es nach einer Neuwahl seinen Beschluß wiederholt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren drei solcher Beschlüsse erforderlich, wobei nach dem ersten und nach dem zweiten Beschluß jeweils turnusgemäß Neuwahlen stattfinden mußten. S. d. Rognlien, S., „Die verfassungsrechtliche Entwicklung in Norwegen in den Jahren 1932 bis 1952“, in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Neue Folge, Bd. 4, 1955, S. 276/277. Für einige Änderungen, die insbesondere die Zustimmung des Stortings zu internationalen Verträgen festlegten, s. Castberg, F., „Die verfassungsrechtliche Gesetzgebung in Norwegen in den Jahren 1922—1931“, in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Bd. 20, 1932, S. 360 ff.Google Scholar
  140. 140.
    Eine entsprechende Verfassungsreform wurde immer wieder diskutiert. S. d. „Linkskurs des Kabinetts Gerhardsen in Norwegen“, in: Neue Zürcher Zeitung v. 6. 10. 1963.Google Scholar
  141. 141.
    S. d. Castberg, F., „Die verfassungsrechtliche Gesetzgebung in Norwegen in den Jahren 1914—1921“, in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Bd. XI, 1922, S. 229 f.Google Scholar
  142. 142.
    Für einige Einzelheiten zum norwegischen Parteiensystem, insbesondere auch zu den Konflikten, die zu der Herausbildung des Parteien systems führten, s. Rokkan, St., „Geography, Religion . . .“, a.a.O., S. 379 ff., Valen, H., „Factional Activities and Nomination in Political Parties“, in: Acta Sociologica, Vol. 3, Kopenhagen 1958, S. 185 ff., und Rokkan, Str, „Electoral Activity, Party-Membership and Organisational Influence“, in: Acta Sociologica, Vol. 4, Kopenhagen 1959, und Rustow, D. A., „Scandinavia . . .“, a.a.O., S. 170 ff.Google Scholar
  143. 143.
    259 563 Ja-Stimmen standen 69 264 Nein-Stimmen gegenüber. S. d. Gerhardt, M., „Norwegische Geschichte“, a.a.O., S. 236.Google Scholar
  144. 144.
    Vgl. Larsen, K., „A History of Norway“, a.a.O., S. 542 ff.Google Scholar
  145. 145.
    Zit. nach „Der Thronwechsel in Norwegen“, in: Neue Zürcher Zeitung v. 23. 9. 1957.Google Scholar
  146. 146.
    Vgl. Derry, T. K., „A Short History of Norway“, a.a.O., S. 252.Google Scholar
  147. 147.
    Storing, J. A., „Norwegian Democracy“, a.a.O., S. 41.Google Scholar
  148. 148.
    Zit. nach „Der Thronwechsel in Norwegen“, a.a.O.Google Scholar
  149. 149.
    Kritische Äußerungen wurden in den letzten Jahren nur zweimal laut: 1960 wurde kritisiert, daß König Olaf V. die kirchliche Trauung seiner Tochter mit einem geschiedenen Bürgerlichen gebilligt und ihr den Titel „Prinzessin“ verliehen habe, damit sie weiterhin ihre Funktion als „First Lady“ ausüben könne (s.d. „Tagesbericht“, In: Basler Nachrichten v. 2. 12. 1960). Den zweiten Anlaß bildeten seit etwa 1964 verstärkt auftretende Gerüchte über eine bürgerliche Eheschließung des Kronprinzen Harald, wozu gelegentlich behauptet wurde, daß sie den Thronverzicht zur Folge haben würde, obwohl es dafür verfassungsrechtlich keine Gründe gibt — wohl aber ein Unbehagen in der Arbeiterpartei wegen einer solchen Eheschließung. Als dann die Verlobung am 19. 3. 1968 schließlich erfolgte, fand sie wie auch die folgende Eheschließung am 29. 8. 1868 die Billigung der Regierung (vgl. d. „Norwegen bekommt eine bürgerliche Königin“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. 3. 1968). Dennoch ist es interessant, daß für den Fall des Thronverzichtes (oder für das Aussterben des Königtums in männlicher Linie) der Übergang zur Republik erwogen wurde, bei dem dann der Kronprinz erster Präsident werden sollte. S. d. „Die Norwegische Monarchie ist gefährdet“, in: Die Welt v. 11.8. 1964.Google Scholar
  150. 150.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 288.Google Scholar
  151. 151.
    Andrén, N., „Government and Politics“, a.a.O., S. 127.Google Scholar
  152. 152.
    Zum Begriff s. S. 81.Google Scholar
  153. 153.
    „Das Storting hat zwei Fronten“, in: Stuttgarter Nachrichten vom 7. 10. 1961.Google Scholar
  154. 154.
    S. d. Rokkan, St., „Norway: Numerical Democracy and Comparative Pluralism“, a.a.O., S. 70 ff. Vgl. auch „Gerhardsen verliert die absolute Mehrheit“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13. 9. 1961; „Geringe Veränderungen in der Norwegischen Regierung“, in: Neue Zürcher Zeitung v. 27. 9. 1963, und „Oslo vor Serie von Kabinettskrisen“, in: Frankfurter Rundschau v. 24. 8. 1963.Google Scholar
  155. 155.
    Vgl. Rokkan, St., und Hjellum, T., „Norway: The Storting Election of September 1965“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. 1, 1966, S. 237 ff.Google Scholar
  156. 155.
    a S. d. „Knapper Sieg der bürgerlichen Koalition Norwegens“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10. 9. 1969, und „Bortens schwerer Gang“, in: Rheinischer Merkur v. 19. 9. 1969.Google Scholar
  157. 156.
    So noch Blondel, J., „Party Systems and Patterns of Government in Western Democracies“. Paper presented at the 7th World Congress of the International Political Science Association, Brussels 18.—23. 9. 1967.Google Scholar
  158. 157.
    S. d. „Krisenwolken über Skandinavien“, in: Die Presse, Wien, v. 6. 9. 1963.Google Scholar
  159. 158.
    S. d. Nyheim, J. H., „Norway: The Cooperation of Four Parties“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. II, 1967, S. 257 ff. Vgl. auch „Die Vorsicht der neuen norwegischen Regierung Borte“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.26. 1. 1966, und „Das Programm der Regierung Borte in Norwegen“, in: Neue Zürcher Zeitung v. 25. 10. 1966.Google Scholar
  160. 159.
    S. d. „Schwierigkeiten beim Start für die neue Koalition in Norwegen“, in: Die Welt v. 5. 10. 1965, und „Der Rechtsruck in Oslo. Nach den norwegischen Parlamentswahlen: Koalitionswehen fast wie in Bonn“, in: Die Zeit v. 1. 10. 1965.Google Scholar
  161. 160.
    Rustow, D., „Scandinavia, the working multi-party-system“, in: Neumann, S., „Modern Political Parties“, Chicago 1962, 4. Aufl., S. 191.Google Scholar
  162. 161.
    Für eine eingehende Darstellung der Geschichte Dänemarks bis zur Gegenwart s. die von J. Danstrup und H.Koch herausgegebene Reihe „Danmarks Historie“, insbes. Bd. 11 „Folkestyrets Fødsel 1830—1870“ von R. Skovmand, Kopenhagen 1964, Bd. 12 „De Nye Klasser 1870—1913“ von V. Dybdahl, Bd. 13 „Velfærdsstaten på Vej 1913—1939“ von E. Rasmussen, beide Kopenhagen 1965, und Bd. 14. „Besaettelse og Atomtid 1939—1965“, von F. Wendt, Kopenhagen 1966.Google Scholar
  163. 162.
    Als Markstein wird vielfach das Königsgesetz von 1665 genannt.Google Scholar
  164. 163.
    Zur Vorgeschichte s. Birch, J.H.S., „Denmark in History“, London 1938, S. 328 ff.Google Scholar
  165. 164.
    S. d. Andersen, P., „Dansk Statsforfatningsret“, 8. Aufl., Kopenhagen 1954, S. 29 ff.Google Scholar
  166. 165.
    Kellenbenz, H., „Die skandivanischen Staaten . . .“, a.a.O., S. 434.Google Scholar
  167. 166.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 293.Google Scholar
  168. 167.
    S. d. Wendt, F., „Geschichte der dänischen Verfassung“, in: Dänemark, hrsg. vom Kgl. Dänischen Ministerium des Äußeren, Kopenhagen 1962, S. 116.Google Scholar
  169. 168.
    Andrén, N., „Government and Politics“, a.a.O., S. 35.Google Scholar
  170. 169.
    Rustow, D., „Scandinavia . . .“, a.a.O., S. 174.Google Scholar
  171. 170.
    Eine Reihe von Verfassungsänderungen versuchten zwischen 1849 und 1863 vor allem das Problem der Zugehörigkeit Schleswig-Holsteins zu Dänemark zu lösen. Für einige Einzelheiten s. Andersen, P., „Dansk Statsforfatningsret“, a.a.O., S. 43 ff., Arneson, B. A., „The Democratic Monarchies“, a.a.O., S. 26, und Birch, J. H. S., „Denmark in History“, a.a.O., S. 337 ff.Google Scholar
  172. 171.
    S. d. Braunias, K., „Das parlamentarische Wahlrecht“, 1. Bd., Berlin-Leipzig 1932, S. 45.Google Scholar
  173. 172.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 298 ff.Google Scholar
  174. 173.
    Vgl. Lauring, P., „A History of the Kingdom of Denmark“, 2. Aufl., Kopenhagen 1963, S. 232, und Birch, J. H. S., „Denmark in History“, a.a.O., S. 380.Google Scholar
  175. 174.
    Vgl. Birch, J. H. S., „Denmark in History“, a.a.O., S. 386.Google Scholar
  176. 175.
    Für einige Einzelheiten s. Hansen, H., „Das öffentliche Recht Dänemarks 1914—1921“, in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Bd. XI, 1922, S. 92.Google Scholar
  177. 176.
    Kellenbenz, H., „Die skandinavischen Staaten“, a.a.O., S. 441/442.Google Scholar
  178. 177.
    Hansen, H., „Das öffentliche Recht Dänemarks. . .“, a.a.O., S. 93.Google Scholar
  179. 178.
    Vgl. Birch, J. H. S., „Denmark in History, a.a.O., S. 405/406.Google Scholar
  180. 179.
    Beide Zitate bei Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O. S. 303 u. 330.Google Scholar
  181. 180.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 299.Google Scholar
  182. 181.
    Zur Vorgeschichte s. Himmelstrup, J., „Das öffentliche Recht Dänemarks von 1932—1953“, in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Neue Folge, Bd. 4, 1955, S. 260 ff.Google Scholar
  183. 182.
    Diese Verfassungsreform war insofern ein Kompromiß, als die Sozialisten damit ihre Forderung nach einem Übergang zur Republik aufgaben, während die Konservativen dafür auf die Zweite Kammer verzichteten. S. d. Rustow, D. A., „Scandinavia . . .“, a.a.O., S. 186.Google Scholar
  184. 183.
    Vgl. Loewenstein, K., „Die Monarchie . . .“, a.a.O., S. 58; so auch Frederick IX. — ein König des Volkes“, in: Frankfurter Rundschau v. 11. 3. 1959.Google Scholar
  185. 184.
    Vgl. Lauring, P., „A History of the Kingdom of Denmark“, a.a.O., S. 244.Google Scholar
  186. 185.
    Dabei geht allerdings der jüngste Sohn der älteren Tochter voran. S. d. Himmelstrup, J., „Das öffentliche Recht Dänemarks . . .“, a.a.O., S. 263. Vgl. auch „Einführung der weiblichen Thronfolge in Dänemark“, in: Der Bund v. 20. 9. 1952.Google Scholar
  187. 186.
    Vgl. d. Rokkan, St., und Valen, H., „Parties, Elections and Political Behaviour in the Northern Countries“, a.a.O., S. 104 ff., Sørensen, M.,“ Die politischen Parteien“, in: Dänemark, a.a.O., S. 183 ff., und Stehouver, J., „Long Term Ecological Analysis of Electoral Statistics in Denmark“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. 2, 1967, S. 94 ff.Google Scholar
  188. 187.
    Für die Schwierigkeiten in den ersten Jahren nach der Osterkrise s. Himmelstrup, J., „Das öffentliche Recht Dänemarks 1922—1931“, in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Bd. XX, 1932, S. 339.Google Scholar
  189. 188.
    Pedersen, M. N., „Consensus and Conflict in the Denish Folketing 1945—1965“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. 2, 1967, S. 154.Google Scholar
  190. 189.
    Pedersen, M. N., „Consensus . . .“, a.a.O., S. 151. Bei Koalitionsregierungen war der Prozentsatz stets noch wesentlich höher.Google Scholar
  191. 191.
    S. d. Sørensen, C., „Denmark: Political Development 1964—1966“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. 2, 1967, S. 263.Google Scholar
  192. 191.
    S. d. Sørensen, C,, „Denmark . . .“ a.a.O., S. 265. Zur Wahl von 1966 s. Glans, I., „The Denish Parliamentary Election of 1966“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. 2, 1967, S. 266 ff.Google Scholar
  193. 192.
    Vgl. „Dänemarks Seemannskönig“, in: Rheinischer Merkur v. 3. 3. 1959.Google Scholar
  194. 193.
    Für eine Übersicht über die Probleme des dänischen Vielparteiensystems s. Kammler, H., „Politische Heterogenität in Skandinavien: der Fall Dänemark“, in: Jahrbuch für Verfassung und Verfassungswirklichkeit, Bd. 2, 1967, 1. Halbband, S. 137 ff. Vgl. auch Glans, I., „Denmark: The 1964 Folketing Election“, in: Scandinavian Political Studies, Vol. I., 1966, S. 231 ff.Google Scholar
  195. 194.
    Dumont, G., „Histoire des Belges“, Bd. II, S. 293, Bruxelles 1956.Google Scholar
  196. 195.
    Van Halken, F., „La Belgique contemporaine“, Paris 1950, S. 43. Vgl. auch Verkade, W., „Democratic Parties in the Low Countries and Germany“, Leiden 1965, S. 22 und 28.Google Scholar
  197. 196.
    So z. B. Mirkine-Guetzévitch, B., „Les Constitutions Européennes“, Bd. I, Paris 1952, S. 26.Google Scholar
  198. 197.
    So auch Petri, F., „Belgien, Niederlande, Luxemburg von der Krise 1867 bis zum Ende des I. Weltkriegs (1867 bis 1918)“, in: Handbuch der Europäischen Geschichte, a.a.O., S. 476.Google Scholar
  199. 198.
    S. d. Loewenstein, K., „Die Monarchie . . .“, a.a.O., S. 42.Google Scholar
  200. 199.
    Einen Hinweis darauf gibt auch die Inkompatibilität zwischen Ministeramt und Zugehörigkeit zur königlichen Familie. Auf diese Weise sollte ausgeschlossen werden, daß in Belgien die Methode Willem von Oraniens fortgeführt wurde, der, um die Gegenzeichnungspflicht zu umgehen, seine Söhne zu Ministern ernannte, S. d. Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 433.Google Scholar
  201. 200.
    Zit. nach Orban, O., „Le Droit Constitutionnel de la Belgique“, Bd. 2, Lüttich 1908, S. 202.Google Scholar
  202. 201.
    Fusilier, R., „Le pouvoir royal en Belgique“, in: Politique Revue Internationale des Doctrines et des Institutions, Neue Serie, Bd. 5, Januar-März 1959, S. 2.Google Scholar
  203. 202.
    Boeynaems, M., „Cabinet-formation“, in: Res Publica, Volume IX, 1967, Heft 3, S. 472.Google Scholar
  204. 203.
    Buffin, C., „Léopold 1er, oracle politique de l’Europe“, Brüssel 1926, S. 97.Google Scholar
  205. 204.
    Als weiteren Grund für die relative Macht Leopolds I. nennt de Meyer die Unerfahrenheit der belgischen Politiker. S. d.De Meyer, J., „Réflexion sur la Monarchie parlementaire“, in: Res Publica, Volume III, 1961, Heft 3, S. 247.Google Scholar
  206. 205.
    Eingehend dazu De Meyer, J., „Elections et partis en Belgique“, in: Jahrbuch Verfassung und Verfassungswirklichkeit 1969, S. 57 ff., vgl. auch Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 361.Google Scholar
  207. 206.
    Boeynaems, M., „Cabinet-formation“, a.a.O., S. 474.Google Scholar
  208. 207.
    Zur Entwicklung der Parteien s. Verkade, W., „Democratic Parties . . .“, a.a.O., S. 29 ff.Google Scholar
  209. 208.
    In diesem Sinne setzte auch Redslob, R., „Die parlamentarische Regierung . . .“, a.a.O., S. 69, die belgische Situation der englischen gleich.Google Scholar
  210. 209.
    Dupiez, O., „Les ministres dans les pays principaux de l’Europe et d’Amérique“, Bd. II, Paris 1893, S. 259.Google Scholar
  211. 210.
    S. d. und für die übrigen innenpolitischen Probleme, vor allem den Schulkonflikt, Petri, F., „Belgien . . .“, a.a.O., S. 476 ff.Google Scholar
  212. 211.
    Hermens, F. A., „Demokratie oder Anarchie?“, a.a.O., S. 241.Google Scholar
  213. 212.
    De Lichterfelde, L., „Leopold II“, Brüssel 1924, S. 192.Google Scholar
  214. 213.
    Boeynaems, M., „Cabinet-formation“, a.a.O., S. 474 und 482/83.Google Scholar
  215. 214.
    Van der Meersch, G., „Des rapports entre le chef de l’Etat et le gouvernement en droit constitutionnel belge“, in: Revue de droit international et de droit comparé, Brüssel 1950, Sondernummer S. 187/188.Google Scholar
  216. 215.
    Zitiert nach Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 398.Google Scholar
  217. 216.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 399. Vgl. auch van Kalken, F., „La Belgique contemporaine“, a.a.O., S. 111, die beide einen Katalog von Ereignissen dieser Art nennen.Google Scholar
  218. 217.
    Zit. nach van Kalken, R., „La Belgique contemporaine“, a.a.O., S. 165.Google Scholar
  219. 218.
    Redslob, R., „Die parlamentarische Regierung“, a.a.O., S. 75.Google Scholar
  220. 219.
    Orban, O., „Le Droit Constitutionnel de la Belgique“, Bd. 2, a.a.O., S. 225.Google Scholar
  221. 220.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 400.Google Scholar
  222. 221.
    In diesem Zusammenhang ist auf den Präzedenzfall von 1831 zu verweisen, wo der König während des 10-Tage-Krieges mit den Niederlanden mangels anderer erfahrener Offiziere den Oberbefehl über die belgischen Streitkräfte führte. S. d. De Meyer, J., „Réflexions sur la monarchie parlementaire“, a.a.O., S. 246.Google Scholar
  223. 222.
    Für einige Einzelheiten s. Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 423 und die dort zitierte Literatur.Google Scholar
  224. 223.
    General Galet, „S. M. le roi Albert, commandant en chef devant l’invasion allemande“, Paris 1931, S. 78/79.Google Scholar
  225. 224.
    S. d. Hess, A., „Das Parlament, das Bismarck widerstrebte“, Köln-Opladen 1964.CrossRefGoogle Scholar
  226. 225.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 424.Google Scholar
  227. 226.
    Für eine eingehende Analyse der Konflikte, die die Entwicklung des Parteiensystems prägten, s. Claeys-Van Haegendoren, M., „Party and Opposition Formation in Belgium“, in: Res Publica, Volume IX 1967, Heft 3, S. 414 ff., insbesondere auch S. 427 ff.Google Scholar
  228. 227.
    Redslob, R., „Die parlamentarische Regierung . . .“, a.a.O., S. 70.Google Scholar
  229. 228.
    S.d. Höger, C. H., „Le régime parlementaire belge de 1918 à 1940“, Uppsala-Stockholm 1946, S. 340; sowie Mélot, R. „L’Evolution du régime parlementaire“, Brüssel 1936, S. 111.Google Scholar
  230. 229.
    S. d. Verkade, W., „Democratic Parties . . .“, a.a.O., S. 88 ff.Google Scholar
  231. 230.
    Zum folgenden s. Grégoire, M., „Sur l’efficience du régime parlementaire“, in: Aspects du régime parlementaire belge, Brüssel 1956, S. 47 ff.Google Scholar
  232. 231.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 435.Google Scholar
  233. 232.
    Loewenstein, K., „Die Monarchie . . .“, a.a.O., S. 59.Google Scholar
  234. 233.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 436.Google Scholar
  235. 234.
    Hermens, F. A.„Demokratie oder Anarchie?“, a.a.O., S. 247.Google Scholar
  236. 235.
    Fur einige Einzelheiten s. Hermens, F. A., „Demokratie oder Anarchie?“, a.a.O., S. 243 ff.Google Scholar
  237. 236.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 435.Google Scholar
  238. 237.
    Was von dem damaligen Premierminister Pierlot nachdrücklich beklagt wird. S. d. „Les douze articles de M. Pierlot publiés dans Le Soir entre le 5 et 19 Julliet 1947“, in: Note complémentaire publiée le 18 Octobre 1947 par la Commission d’Information, Brüssel 1947, S. 52.Google Scholar
  239. 238.
    Für einige Einzelheiten s. de Lichterfelde, L., „La question royale“, in: Revue générale, Brüssel 1947, S. 328 ff., sowie „Les Rapports du Roi avec ses ministres pendant la campagne de 18 jours“, in: Recueil de documents établi par le secrétariat du roi concernant la période 1936—1949, S. 67—107.Google Scholar
  240. 239.
    Nicht weniger bedeutsam für die psychologische Situation war die Tatsache, daß der Vater von Mlle. Baels, ein flämischer Provinzgouverneur, schon im Mai 1940 wegen „Amtsverlassung“ von seinem Posten entfernt worden war und ihr Bruder wegen Fahnenflucht verurteilt wurde.Google Scholar
  241. 240.
    Das betont Verkade, W., „Democratic Parties . . .“, a.a.O., S. 186.Google Scholar
  242. 241.
    S. d. Fusilier, R., „Le pouvoir royal . . .“ a.a.O., S. 23.Google Scholar
  243. 242.
    „Mémoire du roi écrit pour étre remis personnellement et confidentiellement à M. Pierlot, terminé le 25 janvier 1944“, in: Recueil de Documents établi par le Secrétariat du Roi concernant la période 1936—1949, S. 67—107.Google Scholar
  244. 243.
    Recueil de Documents . . . 1936—1949, a.a.O., S. 786.Google Scholar
  245. 244.
    S. d. de Lichterfelde, L., „La Question royale“, a.a.O., S. 328.Google Scholar
  246. 245.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 396/397.Google Scholar
  247. 246.
    S. d. S. 99 f.Google Scholar
  248. 247.
    Fusilier, R., „Le pouvoir royal“, a.a.O., S. 17.Google Scholar
  249. 248.
    Das geschah durch ein Interpretationsgesetz zur Verfassung: Wenn die Unmöglichkeit des Königs zum Regieren einmal konstatiert sei — wie das 1940 geschehen war -, dann könne der König erst wieder sein Amt aufnehmen, wenn das Parlament zugestimmt habe.Google Scholar
  250. 249.
    S. d. die eingehende Analyse dieser Konfliktfälle, die das belgische Parteiensystem kennzeichnen, durch: Van den Brande, A., „Elements for a Sociological Analysis of the Impact of the Main Conflicts on Belgian Political Life“ in: Res Publica, Volume IX, Heft 3, 1967, S. 473 ff.Google Scholar
  251. 250.
    Für die Positionen der Parteien im einzelnen s. Verkade, W., „Democratic Parties . . .“, a.a.O., S. 208 ff.Google Scholar
  252. 251.
    S. d. Loewenstein, K., „Die Monarchie“, a.a.O., S. 63—65.Google Scholar
  253. 252.
    Van den Brande, A., „Elements for a Sociological Analysis . . .“, a.a.O., S. 466.Google Scholar
  254. 253.
    S. d. Kämmermann, J. A., „Aspects constitutionnels de la question royale“, in: Parliamentary Affairs, Vol. II, Nr. 4, 1950.Google Scholar
  255. 254.
    S. d. „La Consultation Populaire et les Elections de 1950“, in: De Smet, R. E., Evalenko, R., und Fraeys, W., „Atlas des Elections Belges 1919—1954“, hrsg. vom Institut de Sociologie Solvay, Brüssel 1958.Google Scholar
  256. 255.
    Für einige Einzelheiten s. die plastische Schilderung von Loewenstein, K., „Die Monarchie . . .“ ‘, a.a.O., S. 65 ff., der in jenen Tagen in Brüssel war.Google Scholar
  257. 256.
    S. d. „Rapport de la Commission chargée à émettre un avis motivé sur l’application des principes constitutionnels relatifs à l’exercise des prérogatives du roi et au rapport des grands pouvoirs constitutionnels entre eux“, in: Moniteur Belge, Nr. 218, vom 6.8. 1949, S. 7589—7600.Google Scholar
  258. 257.
    Vgl. d. Dewachter, W., „The General Elections as a Process of Power Achievement in the Belgian Political System“, in: Res Publica, Volume IX, Heft 3, 1967, S. 369 ff. Eingehend auch De Meyer, J., „Elections et partis en Belgique“, a.a.O., S. 68 ff.Google Scholar
  259. 258.
    Vgl. de Franzen, K., „Belgien und das Problem der ,Nationalen Heterogenität‘ “ in: Jahrbuch für Verfassung und Verfassungswirklichkeit, Bd. I 1966, S. 267 ff., ähnlich auch Verkade, W., „Democratic Parties . . .“, a.a.O., S. 216 ff.Google Scholar
  260. 259.
    Vgl. Vedick, G., „Le système électoral belge: démocratie ou oligarchie“, in: Res publica, Volume IX 1967, Heft 3, S. 360 ff.Google Scholar
  261. 260.
    So berichtet Boeynaems, M., „Cabinet-formation“, a.a.O., S. 488: „According to some Mr. Harmel’s appointment as prospective Prime Minister in 1965 would indicate the King’s definite preference for this eminent politician.“ Ähnliche Hinweise gibt es für die Krisen von 1958 und 1960, wo der König ein „National Union Government“ angestrebt haben soll.Google Scholar
  262. 261.
    Für einige Einzelheiten s. „Sommaire. La crise gouvernementale en Belgique“, févriermars 1966, hrsg. vom Centre de Recherche et d’Information Socio-Politique, Brüssel, 1. Teil vom 25. 3. 1966 und 2. Teü vom 1. 4. 1966.Google Scholar
  263. 262.
    Serielle, R., „Le Monarque constitutionnel en Belgique“, in: Res Publica, 1962, 4 Jg., S. 65.Google Scholar
  264. 263.
    Grégoire, M., „Sur l’efficience du régime parlementaire“, a.a.O., S. 48/49.Google Scholar
  265. 264.
    So betonte das Centre d’Etudes pour la Réforme de l’Etat 1937 in seinem Bericht: „En Angleterre le Roi est devenu un symbole grandiose, entouré d’une affection unanime, mais son pouvoir politique est a peu près nul. En Belgique, sous le règne de trois souverains remarquables, le pouvoir constitutionnel de la Couronne s’est maintenu et son influence a été croissante. La tradition des trois règnes a fixé des usages qui constituent de plus en plus une loi non écrite.“ De Meyer, J., „Réflexions sur la monarchie parlementaire“, a.a.O., S. 246, betont: Die belgische Monarchie „reproduit plutôt les caractéristiques de l’orléanisme et comporte parfois même des traits qui l’apparenteraient dans une certaine mesure aux monarchies limitées du type allemand“.Google Scholar
  266. 265.
    Für einige Einzelheiten zur Entstehung der III. Republik siehe Albertini, R. v., „Frankreich: Die Dritte Republik bis zum Ende des I.Weltkrieges“, in: Handbuch der Europäischen Geschichte, a.a.O., S. 232 ff.Google Scholar
  267. 266.
    Unkelbach, H., „Grundlagen der Wahlsystematik — Stabilitätsbedingungen der parlamentarischen Demokratie“, Göttingen 1956, S. 98.Google Scholar
  268. 267.
    Redslob, R., „Die Parlamentarische Regierung in ihrer wahren und ihrer unechten Form“, a.a.O.Google Scholar
  269. 268.
    S. d. S. 115.Google Scholar
  270. 269.
    Diesen Gedanken betont Scheuner, U., „Über die verschiedenen Gestaltungen des parlamentarischen Regierungssystems — Zugleich eine Kritik der Lehre vom echten Parlamentarismus“, in: Archiv des Öffentlichen Rechtes, Neue Folge, Bd. 13, 1927, S. 352.Google Scholar
  271. 2770.
    So schreibt auch H. Laski („A Grammar of Politics“, a.a.O., S. 345) über das französische System: „Much doubtless of its inadequacy arises from the multiplicity of groups of which the Chamber of Deputies is composed.“Google Scholar
  272. 271.
    Dupriez, O., „Les Ministres dans les pays principaux de l’Europe et d’Amérique“, Bd. 2, Paris 1939, S. 370; ähnlich formuliert Esmein, A., und Nézard, H., „Eléments de droit constitutionnel français et comparé“, 7. Aufl. 1921, S. 241 ff., und Barthélemy, J., „L’introduction du régime parlementaire en France sous Louis XVIII et Charles X“, Paris 1904, S. 145 f. u. ä. m.Google Scholar
  273. 272.
    Redslob, R., „Die Parlamentarische Regierung . . .“, a.a.O., S. 150. Auf S. 140 weist er darauf hin, daß die Eigenschaften Loyalität und Disziplin das englische Parteiensystem ebenso kennzeichnen, wie sie in Frankreich fehlen.Google Scholar
  274. 273.
    S. d. auch Blum, L., „La Réforme Gouvernementale“, Paris 1936, S. 20/21. „Ah, s’il y avait en France des partis politiques . . . la raison première en est sans doute qu’ils n’ont presque jamais été la représentation exacte d’un Parlement discipliné et distribué en fractions stables, que leur chef n’a jamais été le chef et vivant d’une majorité réelle et vivante.“Google Scholar
  275. 274.
    Für eine Zusammenfassung s. Soulier, A., „La Troisième République entre dans l’Histoire“, in: Revue Internationale d’Histoire Politique et Constitutionnelle“, Bd. V, 1955, S. 164.Google Scholar
  276. 275.
    Zum Folgenden siehe vor allem Hermens, F. A., „Verfassungslehre“, a.a.O., S. 337 f.Google Scholar
  277. 276.
    Hermens, F. A., „Die antiparlamentarische Bewegung in Frankreich“, in: Zeitschrift für Politik, März 1933.Google Scholar
  278. 277.
    So z. B. Dupriez, O., „Les Ministres . . .“, a.a.O., S. 370.Google Scholar
  279. 278.
    Bagehot, W., „The English Constitution“, a.a.O., S. 24.Google Scholar
  280. 279.
    S. d. z. B. Duverger, M., „Le Nouveau Parlement“, in: Le Monde vom 29. 4. 1959. Das Argument geht zurück auf André Tardieu, der seit etwa 1925, u. a. mit Hilfe der Inkompatibilität zwischen legislativem Mandat und exekutiver Funktion die III. Republik stabilisieren wollte. S.d. Tardieu, A., „La Profession Parlementaire“, Paris 1937, S. 35, 37, 231, 254. Vgl. auch Demichel, A., „De l’Incompatibilité entre les Fonctions des Ministres et le Mandat Parlementaire“, in: Revue du Droit Public et de la Science Politique 1960, S. 629.Google Scholar
  281. 280.
    S. d. Hirsch, W., „Die Stellung des Präsidenten der französischen Republik“, in: Zeitschrift für vergleichende Rechtswissenschaft, Bd. 46, 1931, S. 21.Google Scholar
  282. 281.
    Für die theoretische Begründung der Verfassung von 1875 siehe vor allem Prévost-Paradol, „La France Nouvelle“, 2. Aufl., Paris 1868, insbes. S. 129 ff.; und de Broglie, „Vues sur les gouvernements de la France“, Paris 1870, insbesondere S. 222.Google Scholar
  283. 282.
    Vgl. auch van Tichelen, J., „Le Président de la République et le Problème de l’Etat“, o. O., o. J., S. 202 ff.Google Scholar
  284. 283.
    S. d. Barthélemy, J., „Le rôle du pouvoir exécutif dans les républiques modernes“, Paris 1907, S. 592.Google Scholar
  285. 284.
    S. d. van Tichelen, J., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 46 ff.Google Scholar
  286. 285.
    Barthélemy, J., „Le rôle . . .“, a.a.O., S. 46 ff.Google Scholar
  287. 286.
    Hirsch, W., „Die Stellung des Präsidenten“, a.a.O., S. 30.Google Scholar
  288. 287.
    S.d. z.B. Duguit, L., „Traité de droit constitutionnel“, Bd. 4, 2. Aufl., Paris 1921—1925, S. 570 ff.Google Scholar
  289. 288.
    Für einige Einzelheiten dieser Krise siehe Duguit, L., „Traité . . .“, a.a.O., Bd. 4, S. 570 ff., Barthélemy, J., „Le rôle . . .“, a.a.O., S. 668, und Muel, L., „Gouvernement ministères et constitutions de la France depuis cent ans“, Paris 1890, S. 398 ff., für eine moderne Darstellung siehe Chevalier, J. J., „Histoire des Institutions Politiques de la France Moderne 1789—1945“, Paris 1958, S. 321.Google Scholar
  290. 289.
    Daß trotzdem eine republikanische Staatsform entstand, war Folge der Gegensätze innerhalb der Monarchisten. S. d. Albertini, R. v., „Frankreich . . .“, a.a.O., S. 236/237.Google Scholar
  291. 290.
    Für einige Einzelheiten über die Motive und das Verhalten der Parteien siehe Goguel, F., „La Politique des Partis sous la IIIème République“, 3. Aufl., Paris, o. J., S. 47 f.Google Scholar
  292. 291.
    Hirsch, W., „Die Stellung des französischen Präsidenten“, a.a.O., S. 41; ebenso Wandersieb, H., „Der Präsident in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, in Frankreich und dem Deutschen Reiche“, Berlin-Leipzig 1922, S. 94/95, sowie Hübner, R., „Frankreich“, in: Die Staatsform der Republik, Bonn-Leipzig 1919, S. 205 f.Google Scholar
  293. 292.
    Chevallier, J. J., „Histoire . ..“, a.a.O., S. 321.Google Scholar
  294. 293.
    Für die Bundesrepublik siehe z. B. S. 254.Google Scholar
  295. 294.
    Vgl. Albertini, R. v., „Frankreich . . .“, a.a.O., S. 238.Google Scholar
  296. 295.
    Zum Begriff „Strukturierung“ s. S. 81.Google Scholar
  297. 296.
    S. d. Hermens, F. A., „Verfassungslehre“, a.a.O., S. 337.Google Scholar
  298. 297.
    Korrektes Verhalten bestätigen MacMahon u. a. Esmein, A.,und Nézard. H., „Eléments de droit constitutionnel . . . ‘, a.a.O., S 223; und Duguit, L., „Traité de droit constitutionnel . . .“, a.a.O., S. 578; während Hübner, R., „Frankreich“, in: Die Staatsform der Republik, Bonn und Leipzig 1919, S. 205 f., Brodley, J. E.C., „La France“, Paris 1901, S. 199 f.; und Matter, P., „La dissolution des Assemblées Parlementaires“, Paris 1898, S. 117 f., insbesondere S. 124 f., dies verneinen.Google Scholar
  299. 298.
    Redslob, R., „Die parlamentarische Regierung . . .“, a.a.O., S. 130 f., der dafür allerdings die Termini „der Form nach“ und, dem Geiste nach“ verwendet.Google Scholar
  300. 299.
    Für einige Einzelheiten s. S. 140 ffGoogle Scholar
  301. 300.
    So Carré de Malberg, R., „Contribution à la Théorie générale de l’Etat“, 2. Bde, Paris 1920, 1922, S. 104, aber in Ansätzen auch Redslob und Duguit.Google Scholar
  302. 301.
    Esmein, A., und Nézard, H., „Eléments de droit . . .“, a.a.O., S. 40 f., 61 f., 165 f. u. S. 488 f., Hauriou, M., „Précis de droit constitutionnel“, Paris 1923, 2. Aufl., 1929, S. 387/88, Duguit, L., „Traité . . .“, a.a.O., S. 659, Barthélemy, J., „Le rôle du . . .“, a.a.O., S. 697.Google Scholar
  303. 302.
    S.d. S 130 ff.Google Scholar
  304. 303.
    S. d. Hirsch, W., „Die Stellung des Präsidenten“, a.a.O., S. 58, Esmein, A., und Nézard, H., „Eléments de droit constitutionnel. . .“, a.a.O., S. 210 ff.Google Scholar
  305. 304.
    So Leyret, H., „Le Président de la République“, Paris 1913.Google Scholar
  306. 305.
    Leyret, H., „Le Gouvernement et le Parlement“, Paris 1919.Google Scholar
  307. 306.
    Simons, F., „Histoire de l’Europe d’après-guerre. De Versailles au lendemain de Locarno“, Paris 1928, S. 155.Google Scholar
  308. 307.
    S. d. seinen Brief an Le Temps vom 9. 8. 1920. Vgl. auch Revue du Droit Politique, 1920, S. 486. Mit ähnlichen Hoffnungen hatte 1894 Casimir-Périer seine Präsidentschaft angetreten, der aber bereits nach sechs Monaten zurücktrat, weil — wie er in seinem Demissionsschreiben vom 15. 1. 1895 erklärte — „la présidence de la République est dépourvue de moyens“ d’actions et de contrôle“, zit. nach Dendias, M., „Le Renforcement . . .“, a.a.O., S. 65.Google Scholar
  309. 308.
    S. d. Chastenet, J., „L’Histoire de la IIIième République“, Bd. 5 Les Années des illusions 1918—1931, Paris 1960, S. 69/70.Google Scholar
  310. 309.
    Für einige Einzelheiten siehe van Tichelen, J., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 355 ff.Google Scholar
  311. 310.
    Abgedruckt in: Revue de France vom 15. 11. 1923, S. 225 f.Google Scholar
  312. 311.
    S. d. Chastenet, J., „L’Histoire . . .“, a.a.O., S. 57 f.Google Scholar
  313. 312.
    Für einige Einzelheiten dieses Wahlrechts siehe Hermens, F. A., „Demokratie oder Anarchie?“, a.a.O., S. 104—108.Google Scholar
  314. 313.
    Hirsch, W., „Die Stellung des Präsidenten . . .“, a.a.O., S. 60; für einige Einzelheiten siehe auch Chastenet, J., „L’Histoire . . .“ a.a.O., S. 90 ff.Google Scholar
  315. 314.
    Dendias, M., „Le Renforcement . . .“, a.a.O., S. 93.Google Scholar
  316. 315.
    Chastenet, J., „L’Histoire . . .,“, Bd. 5, S. 120.Google Scholar
  317. 316.
    Die Verfassungswidrigkeit betonen Esmein, A., und Néard, H., „Eléments de droit constitutionnel . . .“, a.a.O., S. 225; Duguit, L., „Traité . . .“, a.a.O., S. 555; und Barthélemy, J., „Le rôle . . .“, a.a.O., S. 524/25.Google Scholar
  318. 317.
    In: Revue du Droit Public et de la Science Politique, 1924, S. 248.Google Scholar
  319. 318.
    Vgl. auch Dendias, M., „Le Renforcement des Pouvoirs du Chef de l’Etat dans la Démocratie Parlementaire“, a.a.O., S. 61.Google Scholar
  320. 319.
    In: Revue de Paris vom 15. 10. 1930, S. 728. Vgl. auch Redslob, R., „Die parlamentarische Regierung . . .“, a.a.O., S. 227.Google Scholar
  321. 320.
    Fusilier, R., „Les Monarchies Parlementaires“, a.a.O., S. 51.Google Scholar
  322. 321.
    S. d. Ordinaire, M., „La Revision de la Constitution, Préface de M. Gaston Doumergue“, Paris 1934, insbesondere S. 78 ff.Google Scholar
  323. 322.
    Für einige Einzelheiten siehe Hermens, F. A., „Verfassungslehre“, a.a.O., S. 332 ff.Google Scholar
  324. 323.
    Das wird besonders deutlich bei Léon Blums Angriffen auf eine Reaktivierung des Auflösungsrechts; s. d. Blum, L. „La Réforme Gouvernementale“, a.a.O., insbesondere S. 222 ff., der statt dessen einen Katalog von Vorschlägen zur Reorganisation der Regierung u. ä. m. bringt.Google Scholar
  325. 324.
    Barthélemy, J., „Le rôle . . .“, a.a.O., S. 676.Google Scholar
  326. 325.
    S. d. van Tichelen, J., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 337.Google Scholar
  327. 326.
    S. d. Dendias, M., „Le Renforcement . . .“, a.a.O., S. 67.Google Scholar
  328. 327.
    Esmein, A., und Nézard, H., „Eléments de droit . . .“, a.a.O., S. 159/60.Google Scholar
  329. 328.
    In einem Brief an Le Temps vom 22. 2. 1905.Google Scholar
  330. 329.
    Van Tichelen, J., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 336.Google Scholar
  331. 330.
    Bd. 6, „Déclin de la Troisième,“ Paris 1962, S. 84.Google Scholar
  332. 331.
    S. d. die Debatten der Assemblée Nationale Constituante, 2. Sitzung v. 12. 9. 1946, S. 3709.Google Scholar
  333. 332.
    S. d. Arné, S., „Le Président du Conseil des Ministres sous la IVe République“, Paris 1962, S. 277 ff.Google Scholar
  334. 333.
    Diese Formulierungen wurden bereits in der Debatte der verfassunggebenden Nationalversammlung am 12. 9. 1946 verwendet, a.a.O., S. 3710.Google Scholar
  335. 334.
    So Giscard d’Estaing in der Assemblée Nationale am 18. 3. 1958.Google Scholar
  336. 335.
    Für einige Einzelheiten siehe Arne, S., „Le Président. . .“, a.a.O., S. 278 ff.; und Hermens, F. A., „Verfassungslehre“, a.a.O., S. 357 ff.Google Scholar
  337. 336.
    Der Begriff „Signalwirkung“ ist der Konjunkturtheorie entnommen, die dadurch Wirkungen kennzeichnet, die bereits von der Ankündigung oder Erwartung bestimmter konjunkturpolitischer Maßnahmen ausgehen (für die Steuerpolitik s. z. B. Schmölders, G., „Allgemeine Steuerlehre“, Berlin 1958, S. 112 ff.) Die Signalwirkung des Auflösungsrechtes beschreibt Coste-Floret, wenn er formuliert: „il faut montrer la dissolution pour ne pas avoir à s’en servir“; so in der Debatte der verfassunggebenden Nationalversammlung am 12. 9. 1946, a.a.O., S. 3707.Google Scholar
  338. 337.
    S. d. Blamont, E., „La Dissolution de l’A. N. de Décembre 1955“, in: Revue du Droit Public et de la Science Politique, 1956, S. 105—129.Google Scholar
  339. 338.
    Arné, S., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 284.Google Scholar
  340. 339.
    Wright, G., „France“ in: Cole, T., „European Political Systems“, New York 1961, S. 214.Google Scholar
  341. 340.
    Art. 94 der italienischen Verfassung hat die Ministerverantwortlichkeit, Art. 89 die Gegenzeichnungspflicht verankert.Google Scholar
  342. 341.
    Hinzu kommen je drei Vertreter der Regionen, mit Ausnahme des Aostatals, das nur einen Vertreter entsendet.Google Scholar
  343. 342.
    S. d. Valentino, N., „La battaglia per il Quirinale“, Mailand 1965, S. 169 und S. 244—251. Zur allgemeinen Desintegration des italienischen Parteiensystems s. Ortino, S., „Proporz und Staatskrise in Italien“, in: Jahrbuch Verfassung und Verfassungswirklichkeit 1969, S. 85/86. Ortino weist darauf hin, daß während der dritten Legislaturperiode 210 Tage und während der vierten 200 Tage für die Neubildungen der Regierungen benötigt wurden.Google Scholar
  344. 343.
    Burdeau, G., „Traité de Science Politique“, Paris 1957, S.259.Google Scholar
  345. 344.
    Für einige Einzelheiten s. Hermens, F. A., „Verfassungslehre“, a.a.O., S. 495—497. Mit der Verschärfung der innenpolitischen Krise nach den Wahlen von 1968 ist auch die Position des Staatspräsidenten erneut in die Auseinandersetzung gezogen worden. Saragat hatte sich während seiner Amtszeit zunächst darauf beschränkt, sehr zurückhaltend auf seine alte sozialdemokratische Partei Einfluß zu nehmen, um dadurch die Mitte-Links-Koalition zu stabilisieren. Mit der Spaltung der italienischen Sozialisten im Juli 1969 und der krisenhaften Zuspitzung der inneren Entwicklung am Ende des gleichen Jahres kam es jedoch auch zu Angriffen auf Saragat, dem u. a. vorgeworfen wurde, die Spaltung der Sozialisten betrieben zu haben und die Democracia Christiana nach rechts drängen zu wollen (344a). Was immer die Motive und das tatsächliche Verhalten Saragats waren, die Ereignisse zeigen erneut, daß, wenn das parlamentarische System arbeitsunfähig wird, das Staatsoberhaupt nahezu automatisch in die politische Auseinandersetzung hineinbezogen wird.Google Scholar
  346. 344.
    Vgl. „In Italien wacht die Furcht“, in: Die Zeit vom 19. 12. 1969.Google Scholar
  347. 345.
    Für die IV. Republik ‘s. Quénardel, E., „Les Attributions et le Rôle du Président de la République dans la Constitution du 27 octobre 1946“, Paris 1953.Google Scholar
  348. 346.
    Burdeau, G., „Traité . . .“, a.a.O., S. 260.Google Scholar
  349. 347.
    Arné, S., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 46.Google Scholar
  350. 348.
    Burdeau, G., „Traité . . .“, a.a.O., S. 201.Google Scholar
  351. 349.
    Arné, S., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 75/76.Google Scholar
  352. 35.
    s>350 Arné, S., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 78.Google Scholar
  353. 351.
    Für einige Beispiele s. Arné, S., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 76/77.Google Scholar
  354. 352.
    S. d. Arné, S., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 72.Google Scholar
  355. 353.
    Arné S., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 80/81.Google Scholar
  356. 354.
    Für einige Einzelheiten s. Arné, S., „Le Président . . .“, a.a.O., S. 45Google Scholar
  357. 355.
    Le Monde vom 25. 10. 1955.Google Scholar
  358. 356.
    Für einige Einzelheiten s. Kaltefleiter, W., „Wirtschaft und Politik in Deutschland“, a.a.O., S. 111 ff.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1970

Authors and Affiliations

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