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Die Auswirkungen der informellen Gemeinschaftsentwicklung auf die politische Meinungsbildung über Europa

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Zusammenfassung

Es wird im allgemeinen bei der Diskussion über die europäische Einigung die institutionelle Seite der Entwicklung überbetont. Gewiß, die Herausbildung der Institutionen der Gemeinschaften, insbesondere des Gemeinsamen Marktes einschließlich der Kohle-und Stahlgemeinschaft und der Euratom, bildet den Rahmen für alle diese zahllosen zwangloseren Formen des Zusammenarbeitens, wie sie heute überall in der Weh, vor allem aber zwischen den im geistigen und wirtschaftlichen Leben stehenden Menschen der »Gemeinschaft der Sechs« in stetiger Zunahme begriffen sind. Aus diesen Beziehungen ergeben sich aber Wandlungen in den Auffassungen der in ihnen Wirkenden, die von den Freuden und Leiden des täglichen Lebens bis hinauf in die Bereiche Politik und Weltanschauung reichen. Da die an den Gemeinschaften beteiligten Staaten Demokratien im westlichen Sinne sind, so hat eine solche Verschiebung in den Auffassungen und Überzeugungen, d. h. den Werthaltungen, eine erhebliche politische Bedeutung. Wie groß sie im gegebenen Fall sein wird, läßt sich nur vermuten oder vielleicht schätzen; eine sichere Voraussage, etwa auf Grund einer Befragung ausgewählter Informanden, läßt sich nicht machen. Versuche dieser Art haben zu sehr großen Fehleinschätzungen geführt1.

Implications politiques de la formation informelle d’une communauté économique européenne

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1968

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