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Die mikroskopische Wahrnehmung

  • A. Chringhaus
Chapter
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Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG)

Zusammenfassung

Der im vorigen schon erwähnte Umstand, daß die Tiefenschärfe der stärkeren Mikroskopobjektive nur gering ist, hat zur Folge, daß die mikroskopische Wahrnehmung sich in ganz charakteristischer Weise von der Wahrnehmung mit dem bloßen Auge oder mit Instrumenten größerer Tiefenschärfe, wie dem Fernrohr, unterscheidet. Beim Mikroskop erscheinen nur die in der dünnen Schicht der Scharfeinstellung liegenden Objektteile vollkommen scharf. Die außerhalb dieser Schicht befindlichen Objektteile, also die darüber und darunter liegenden Schichten, rusen nur undeutliche Licht- und Schattenwirkungen hervor. Dies macht sich besonders auffällig bei solchen Objekten geltend, welche in-folge von Brechungsunterschieden gegen die Umgebung sichtbar werden. Über das Zustandekommen der hierbei auftretenden Erscheinungen muß sich der Mikroskopiker klar sein, um zu einer richtigen Deutung seiner Beobachtungen zu kommen. Wir wollen deshalb diese Erscheinungen hier ganz kurz an einfachen, übersichtlichen Fällen erläutern.

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Notes

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

Authors and Affiliations

  • A. Chringhaus
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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