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Die Zurichtung mikroskopischer Objekte für die Beobachtung

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Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG)

Zusammenfassung

Die Objekte, welche unter dem Mikroskop beobachtet werden sollen, müssen besonderen Anforderungen genügen, die mir hier nur ganz kurz besprechen wollen, da eine ausführliche Darstellung der mikro-skopischen Präparations method enin einem besonderen Bändchen, Nr.765 dieser Sammlung, gegeben wird. Die Mikroskop-Objektive haben eine um so geringere Tiefenschärfe, je stärker sie sind. Alle Objekt-teile, welche im Präparat über oder unter der dünnen Schicht, welche auf einmal scharf gesehen wird, liegen, verursachen eine gewisse Der-schleierung des Gesichtsfeldes. Für subjektive Beobachtung macht dies noch am wenigsten aus, da durch ein dauerndes Spiel der mikrometerschraube die Schicht der Tiefenschärfe in der höhe fortmährend verlegt werden kann. Durch Kombination des Gesehenen karm man sich hier nach ein Bild von dem räumlichen Aufbau des Objektes verschaffen. Entwirst man das mikroskopische Bild auf einem Projektionsschirm oder auf der Mattscheibe einer photographischen Kamera, so stört die Derschleierung durch zu dicke Präparate erheblich mehr wie bei sub-jektiver Beobachtung. Im allgemeinen gilt daher die Regel, daß die mikroskopischen Präparate in möglichst dünnen Schichten ausgebreitet werden müssen.

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Notes

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

Authors and Affiliations

  1. 1.GöttingenDeutschland

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