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Ultramikroskopie und verbesserte Methoden der Dunkelfeldbeleuchtung

  • A. Chringhaus
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Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG)

Zusammenfassung

Schon bei der Beschreibung der einfachen Methoden der Beobachtung im Dunkelfeld ist kurz auf die Möglichkeit hingewiesen worden, kleine (Teilchen noch sichtbar zu machen, deren Größe unterhalb der Grenze des mikroskopischen Auflösungsvermögens liegt. Dies wurde zum ersten Male in bewußter Weise erstrebt und erreicht in dem Ultramikroskop von Siedentopf und Zsigmondy. Werden sehr kleine Teilchen von hellem Licht getroffen, so tritt an diesen (Teilchen eine Zersplitterung des Lichtes nach allen Seiten ein. Sie verhalten sich wie kleine selbstleuchtende Sonnen, die nach allen Seiten eigenes Lichtaussenden (Abb.54). Sorgt man nun dafür, daß diese Sonnen auf möglichst dunklem Grunde dem Auge dargeboten werden, so können selbst (Teilchen von erheblich weniger als 1/1000 mm Größe durch den Kontrast sichtbar werden. Die Teilchen, welche in dem gewöhnlichen Mikroskop unsichtbar bleiben, heißen ultramikroskopische Teilchen. Diese ultramikroskopifchen Teilchen werden nur durch ihre Beugungserscheinungen sichtbar. Da sie sich wie selbstleuchtende punktförmige Objekte verhalten, ift die Form des Beugungsbildes nicht von der wahren Gestalt der Teilchen, sondern, wie wir S. 36 gesehen haben, nur von der Form der bei der Mikroskopoptik wirksamen Blenden abhängig.

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Notes

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

Authors and Affiliations

  • A. Chringhaus
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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