Advertisement

Erweiterung der Grenze des mikroskopischen Auflösungsvermögens mit Hilse des Ultraviolett-Mikrofkopes. Das Fluoreszenz-MikroSkop

  • A. Chringhaus
Chapter
  • 18 Downloads
Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG)

Zusammenfassung

Wie aus der Formel für die Grenze des Auflösungsvermögens für das Mikroskop (S.44) folgt, gibt es zwei Wege, die Auflösungsfähig-keit der Mikroskopoptik zu Steigern. Der eine besteht in der Vergrößerung der numerischen Apertur der Objektive, der andere in der Verwendung von Licht mit möglichst kleiner Wellenlänge. Abbe hat in der Monobromnaphthalin-Immersion die Apertur bis an die Grenze gesteigert, welche mit den heutigen Glassorten zu erreichen ist. Eine weitere erhebliche Steigerung ist wohl für längere Seiten schwerlich zu erwarten. Der andere Weg hat dagegen zu einer bedeutenden Steigerung des mikroskopischen Auflösungsvermögens über die Grenze der Monobromnaphthalin-Immersion hinaus geführt. Außerhalb des fichtbaren Spek-trums, jenfeits der Grenze des violetten Lichtes von etwa 400 μμ Wellenlänge abwärts, existieren noch Atherschwingungen von kürzerer Wellenlänge, das ultraviolette Licht. Dieses ist allerdings dem Auge nicht Sichtbar, verrät feine Existens jedoch durch die Wirkung auf die photographische Platte oder durch Hervorrufen von Sichtbarem Fluoreszenzlicht an geeigneten Stoffen wie Uranglas. Zur Ausnutzung dieses kurzwelligen Lichtes wurde von Köhler bei Zeiß ein besonderes Mikroskop gebaut, mit welchem mikrophotographische Aufnahmen von Objekten im ultravioletten Licht gemacht werden können.

Notes

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

Authors and Affiliations

  • A. Chringhaus
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

Personalised recommendations