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Die Landtiere

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Zusammenfassung

Die Tierwelt eines Gebietes steht in weit loserem Zusammenhang mit den natürlichen Bedingungen desselben, als die Pflanzenwelt. Der Einfluß der Naturumgebung, vor allem des Bodens und des Klimas, regelt weit weniger die Verbreitung der Tiere, dank ihrer leichteren Anpassungsfähigkeit und Beweglichkeit, als die der bodenständigen Pflanzen, während der Einfluß der Entwicklungsgeschichte der Tierformen und der Erdräume sich um so stärker geltend macht. Dazu kommt, daß diese erdhistorischen und phylogenetischen Vorgänge der Vergangenheit und ebenso der Einfluß der Wanderungswege und Verbreitungsschranken bei den verschiedenen Gruppen des Tierreichs ganz verschieden gewirkt haben, so daß, was die eine Gruppe fördert, die andere zurückhält und umgekehrt. So kann man zoogeographische Regionen und Provinzen eigentlich immer nur für eine bestimmte Tiergruppe aussondern; bei einer anderen müssen die Abgrenzungen wieder ganz anders verlaufen. Daher hat eine allgemeine tiergeographische Einteilung der Erde immer nur beschränkten Wert. Ferner ist die Erforschung der Faunen im allgemeinen lange nicht so weit durchgeführt wie die der Floren; es fehlt den Geographen überall noch an zoogeographischen Vorarbeiten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1922

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