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Die These des Logizismus

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Zusammenfassung

Solche Antipoden haben wir in denjenigen Theorien zu erblicken, die nicht nur überhaupt einen engen Zusammenhang von philosophischer und pädagogischer Idee behaupten, sondern auch diesen Zusammenhang dadurch zu einer zwingenden Notwendigkeit und zugleich zu eindeutiger Bestimmtheit bringen, daß sie ihm die Form einer rein gedankenmäßigen, systematischen Ableitung verleihen. Man erkennt ohne weiteres: es ist diejenige Weise der Verknüpfung, die unsere einführenden Erörterungen mit ihrem Zurückgehen auf eine aller gedanklichen Explikation voraufliegende, in logischen Beziehungen nicht aufgehende Verbundenheit im Lebensgrunde ausdrücklich ablehnen zu müssen glaubten. Hier sind wir nun in der Lage, eine Denkerpersönlichkeit und ein System von eigentümlicher Kraft und Geschlossenheit repräsentativ für diese ganze Richtung eintreten zu lassen: P. Natorp und seine „Sozialpädagogik“. Er verkörpert in der Tat in allen entscheidenden Zügen die Gegenposition zu der soeben betrachteten. Schwört man dort auf eine von der Philosophie gänzlich abgelöste rein induktive Bearbeitung der Erfahrung als die Methode der Pädagogik, so nimmt hier die Philosophie, und zwar eine Philosophie von der größten Strenge des systematischen Aufbaus, die Führung in die Hand.

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Notes

Literatur

  1. P. Natorp, Sozialpädagogik4, Stuttgart 1920. Philosophie und Pädagogik, Marburg 1909. Sozialidealismus, Berlin 1920. Vorlesungen über praktische Philosophie, Erlangen 1925.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

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