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Zweite Vorbetrachtung

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Zusammenfassung

Mit den letzten Erwägungen hat uns die Untersuchung unvermerkt bereits an die zweite der Vorfragen herangeführt, die zu behandeln die Fassung des Themas uns nötigt. Ausgegangen von der Frage, mit welchem Rechte überhaupt von der Philosophie und dem Bildungsideal der Zeit geredet werden dürfe, finden wir uns nunmehr schon mit den Beziehungen beschäftigt, die beide Geistesmächte verknüpfen — ein ungesucht sich einstellender Beleg für die oben ausgesprochene Behauptung, daß die Untersuchung der Relationen und die Untersuchung der Relata nicht in reinlicher Sonderung durchgeführt werden können. In der Tat haben uns die letzten Erwägungen belehrt, daß die in Frage stehenden geistigen Mächte ihre Einheit nicht unabhängig voneinander gewinnen — so daß erst zwischen den in sich wie aus eigener Kraft vollendeten die Beziehungen sich anknüpften — sondern ein beiden gemeinsamer geistiger Antrieb, eine durch beide hindurchgreifende Gesamtbewegung hier wie dort das Zerstreute und Auseinanderstrebende zusammenschließt.

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Notes

Literatur

  1. W. D ilthey, Die Typen der Weltanschauung, in: Weltanschauung, Berlin 1911. K. Jaspers, Psychologie der Weltanschauungen3, Berlin 1925. M. Frischeisen-Köhler, Bildung und Weltanschauung, Charlottenburg 1921. W. Moog, Grundfragen der Pädagogik der Gegenwart, Osterwieck 1923. M. Ettlinger, Die philosophischen Zusammenhänge in der Pädagogik der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart, Münster 1925.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

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