Einleitung

  • Hans-Jürgen König
Part of the DUV Wirtschaftsinformatik book series (WI)

Zusammenfassung

Organisatorisch und geographisch dezentral operierende Unternehmungen besitzen i.d.R. historisch gewachsene dezentrale Datenbestände, welche oft an unterschiedlichen Orten in unterschiedlichen Datenbanken mit heterogenen Datenverwaltungstechnologien vorliegen. International operierende Finanzdienstleister sind typische Beispiele hierfür. Aus einer unternehmungsweiten Perspektive sind bei der Datenhaltung häufig Inselstrukturen anzutreffen, welche die Qualität wie auch die flexible Gestaltbarkeit der Informationsversorgung durch integrierte Verfügbarmachung relevanter Daten beeinträchtigen. Hierdurch werden wettbewerbsgerechte organisatorische Gestaltungen, z.B. in Form einer Orientierung an den Kernprozessen der Wertschöpfungskette, behindert. Eine nach wie vor bedeutsame und derzeit kaum befriedigend gelöste Aufgabe des Datenmanagements besteht in der langfristig zieloptimalen Gestaltung der Datenhaltung und insbesondere von Datenbanksystemen zur Gewährleistung einer im Zeitablauf veränderlichen Informationsversorgung menschlicher und/oder elektronischer Aufgabenträger. Datenbankarchitekturen als Ergebnis dieses Gestaltungsprozesses bewegen sich naturgemäß im Spannungsfeld zwischen Zentralität und De-zentralität. Ihre Gestaltung erfordert die semantisch korrekte Modellierung relevanter Realweltausschnitte auf Basis der Methoden des Data Engineerings. Aus einer betriebswirtschaftlichen Perspektive stellen insbesondere Wirtschaftlichkeit und Flexibilität die zentralen Herausforderungen für das Datenmanagement dar.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

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  • Hans-Jürgen König

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