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Die Entwicklung der sozialen Ungleichheit zwischen Frauen und Männern

  • Rainer Geißler

Zusammenfassung

Neben den schichtspezifischen Differenzierungen gehören die sozialen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu den wesentlichen Charakteristika der Sozialstruktur moderner Gesellschaften In der industriellen Gesellschaft hat sich eine besondere Form der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in der Privatspähre, in der Arbeitswelt und im öffentlichen Leben herausgebildet (vgl. Dazu auch S. 35). Zwischen Männern und Frauen existieren typische Unterschiede in den Soziallagen und gesellschaftlichen Rollenanforderungen die sich über geschlechtsspezifische Sozialisationsprozesse auch auf die Persönlichkeit, auf Einstellungen Motivationen und Verhaltensweisen niederschlagen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Eine ausführlichere Darstellung der Entwicklung der geschlechtsspezifischen Bildungschancen in beiden deutschen Gesellschaften bei Geißler 1990c.Google Scholar
  2. 2.
    Rodax/Hurrelmann 1986, 138f. für die BRD; Hille 1990, 591 für die DDR.Google Scholar
  3. 3.
    Für die BR Engelbrech 1987, Krüger 1988 und iwd 49/1989, 8; für die DDR Frauenreport ‘80, 43.Google Scholar
  4. 4.
    Helwig 1987, 50f.; Enders 1984, 47; Frauenreport ‘80, 81.Google Scholar
  5. 5.
    BMJFFG 1989, 37 für die BRD; Sozialreport ‘80, 122 und Frauenreport ‘80, 91f. für die DDR.Google Scholar
  6. 6.
    IAB 1990, 56f.; Gerhard 1989, 15; zur überdurchschnittlich hohen Arbeitslosigkeit von Frauen mit Hochschulabschluß vgl. Tessaring 1988, 189 und Krais/Trommer 1988, 727f.Google Scholar
  7. 7.
    Allgemeine Literaturberichte zur geschlechtsspezifischen Sozialisation bei Hagemann-White 1984 und Bilden 1991; Übersichten zur geschlechtsspezifischen Sozialisation in der DDR bei Hille 1985, 134ff., B. Bertram 1989 und Nickel 1990a.Google Scholar
  8. 8.
    Beispiele bei G. Meyer 1986b, 1306 und Belwe 1988, 30; vgl. auch Frauenreport ‘80, 96.Google Scholar
  9. 9.
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  10. 10.
    Berger-Schmitt 1986, 119; vgl. auch H. Bertram/Borrmann- Müller 1988, 262; Griebel 1991, 36.Google Scholar
  11. 11.
    S. Meyer/Schulze 1988, 350 für die BRD; B. Bertram u.a. 1988, 153 für die DDR. Weitere Daten zur Arbeitsteilung in der Familie für die Bundesrepublik bei Metz-Göckel/Müller 1986, 554; Berger-Schmitt 1986, 141ff.; H. Bertram/Borrmann-Müller 1988, 260ff.; Keddi/Seidenspinner 1990, 5; Griebel 1991; für die DDR bei Enders 1986, 35; Helwig 1987, 104ff.; B. Bertram u.a. 1988„ 114; Meier 1988, 9ff.; Belwe 1988, 18; Frauenreport ‘80, 127ff.Google Scholar
  12. 12.
    Meier 1988, 10ff. und Frauenreport ‘80, 128 für die DDR; Berger-Schmitt 1986, 121ff., S. Meyer/Schulze 1988, 352f. und Griebel 1991, 38f. für die BRD.Google Scholar
  13. 13.
    H. Bertram/Borrmann-Müller 1988, 259; iwd 25/1987, 8; Holst/Schupp 1990, 408.Google Scholar
  14. 14.
    Helwig 1987a, 899; vgl. G. Meyer 1986b, 1304 und Pfister 1987a, 38.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. z. B. den auf S. 255 zitierten § 10 des Familiengesetzbuches.Google Scholar
  16. 16.
    Zu beachten ist dabei, daß der Rückgang des Frauenanteils auch mit der besonderen Situation in diesem Jahr zusammenhängt: Die Studienanfängerzahlen sind bei Männern vorübergehend besonders hoch, weil viele Abiturienten nicht zum Militärdienst eingezogen wurden und weil zusätzliche Studienanfänger aus den aufgelösten Hochschulen der NVA dazukommen.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Rainer Geißler
    • 1
  1. 1.SiegenDeutschland

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