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Die Entwicklung der materiellen Lebensbedingungen

  • Rainer Geißler

Zusammenfassung

Auf das „goldene Zeitalter“ der Hochindustrialisierung im Kaiserreich mit der Verdoppelung der Realeinkommen und anderen Verbesserungen der Lebensverhältnisse folgten drei Jahrzehnte der Einbrüche und des Stillstands. Der 1. Weltkrieg, die Wirtschaftskrisen der Weimarer Republik mit Inflation und Massenarbeitslosigkeit und der 2. Weltkrieg mit seinen Folgen führten zu krassen, krisenhaften Veränderungen in den Lebensumständen vieler Menschen. Die Entwicklung der Einkommen, der Vermögen und des Lebensniveaus brachten im Durchschnitt keine nennenswerten Fortschritte; die beiden Weltkriege markierten eine Periode des Auf und Ab und der Stagnation. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelten sich dann die materiellen Lebensbedingungen in den beiden Teilen Deutschlands sehr unterschiedlich.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Berücksichtigt man wie es manche Vermögensforscher tun, auch noch die Versorgungsansprüche, dann stieg das Vermögen sogar um das Siebenfache (Miegel 1983, 183)Google Scholar
  2. 2.
    So schätzt z. B. das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung die wirtschaftliche Gesamtleistung der DDR pro Einwohner auf 56% (1970) bzw. 76% (1983) des westdeutschen Niveaus (BMIB 1987, 480); Merkel/Wahl (1991, 59) dagegen kommen nur auf jeweils 36% in den Jahren 1970 und 1985.Google Scholar
  3. 3.
    Das Sozio-ökonomische Panel ist eine regelmäßig wiederholte Repräsentativumfrage zur sozioökonomischen Lage der Bevölkerung.Google Scholar
  4. 4.
    Einige empirische Hinweise bei Adler 1991, 173ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Rainer Geißler
    • 1
  1. 1.SiegenDeutschland

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