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Kölner Papyri pp 115-121 | Cite as

Grammatikerfragment περὶ πνευμάτων

  • P. Köln
Part of the Papyrologica Coloniensia book series (AWAW)

Zusammenfassung

Die drei Fragmente, von denen nur das größte einen zusammenhängenden Text bietet, sind mit einer sorgfältigen Schönschrift, die sich ins frühe 2. Jh. n. Chr. datieren läßt, parallel zum Faserverlauf beschrieben worden. Fr. a bildet den linken Teil einer Kolumne mit den Zeilenanfängen, wie die Reste von Paragraphoi zwischen Z. 13 und 14 sowie 18 und 19 zeigen. Zwischen Z. 18 und 19 ist der Zeilenabstand eine Spur größer als sonst. Die auf dem winzigen Fragment verhältnismäßig häufig verwendete Interpunktion ist der Hochpunkt (Z. 12, 13, 14, 16 [2], 18, 20 [2]), der vornehmlich dazu verwendet wird, die Glieder einer Aufzählung abzuteilen; nach diesen System fehlt ein Hochpunkt in Z. 7 und 20. Auch der Strich, der über die substantivierten Buchstabenbezeichnungen gesetzt ist, ist nicht konsequent verwendet worden; er steht Z. 14 u. 19 (τὸ ᾱ), Z. 19 (τοῦ ϰ), Fr. b 2 (τὸ ᾱ), fehlt aber, wenn die Ergänzung richtig ist, in Z. 8. Auf Fr. b ist ebenfalls eine Paragraphos erkennbar, wodurch auch dieses Stückchen dem Zeilenanfang zugewiesen werden kann. Fr. könnte ans Zeilenende gehören, doch kann dies nicht mit Sicherheit gesagt werden, da dort, wo die Schrift aufhört, auch die Papyrusschicht mit den Fasern der Rectoseite abgerieben ist. Weder Fr. b noch Fr. c läßt sich unmittelbar an Fr. a anfügen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  • P. Köln

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