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Kölner Papyri pp 105-111 | Cite as

Adespoton: Kommentar zur Grammatik des Dionysios Thrax (πεϱὶ στοιχείου)

  • P. Köln
Part of the Papyrologica Coloniensia book series (AWAW)

Zusammenfassung

Die beiden Seiten des Papyrus sind in unterschiedlichem Erhaltungszustand. Das Recto sieht besonders schlecht aus; die Schicht der waagerecht verlaufenden Fasern ist stellenweise ganz abgegangen und endet durchweg etwa einen halben Zentimeter vor dem rechten Rand. An-scheinend ist der Papyrus schon vor der Beschriftung zerstört gewesen, denn die Tinte ist auch an Stellen sichtbar, wo nur noch die vertikalen Fasern des Verso durchscheinen. Unten ist ein 1,5 cm breiter Rand erhalten, auf dem schwache Tintenspuren von einer Vorbeschriftung zeugen. Das Verso, dessen Fasern nicht zerstört sind, läßt die Tinte der Beschriftung noch gut erkennen; außerdem weist es neben mehreren dicken Tintenklecksen auch noch zahlreiche Spuren der nicht gut entfernten Vorbeschriftung auf. Der linke Rand des Verso bzw. rechte des Recto ist anscheinend mit einer Schere gerade geschnitten worden, ebenso der untere Rand. In der letzten Zeile des Verso bricht der Text ab; es folgen nur noch alte Tintenspuren, die auch eine Zeile tiefer noch am Zeilenanfang sichtbar sind. Links daneben sind auf dem Rand mehrere untereinander liegende waagerechte Striche erkennbar; es sieht fast aus, als hätte der Schreiber sich hier zum Zeichen des Abschlusses zu einer Koronis verstiegen. Rechts auf dem Verso bzw. links auf dem Recto ist ein Papyrusstreifen mit Platz für ca. 6–10 Buchstaben verlorengegangen, die sich mit Hilfe der Parallelen meist ergänzen lassen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  • P. Köln

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