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Schreiben pp 33-46 | Cite as

Schreiben und Denken. Kognitive Grundlagen des Schreibens

  • Sylvie Molitor-Lübbert

Zusammenfassung

Das Denken beeinflusst das Schreiben, und umgekehrt. — Dieses Kapitel diskutiert die Wechselwirkungen von Denken und Schreiben einleitend an alltäglichen Beispielen (Abschnitt 1) und exemplarisch vertiefend auf drei Ebenen: Auf einer Mikroebene verfolgt es den Weg vom diffusen und abstrakten Gedanken bis zum Schreiben der geeigneten Worte. Es beleuchtet den kognitiven Gewinn bei der Formulierungsarbeit, also das, was die gängigen Modelle von Schreibprozessen vernachlässigen (2). Auf einer Mesoebene führt es die epistemisch-heuristische Funktion des Schreibens vor, die Arbeitsweise erfahrener Schreibender, im schriftlichen Festhalten ihrer Gedanken ihr Wissen schrittweise zu entwickeln (3). Auf einer Makroebene skizziert es, wie Schriftlichkeit und Schreibtechnologie im Lauf der Jahrhunderte unsere Lern- und Denkweise beeinflusst haben (4) — eine Entwicklung, die in der Informationsgesellschaft ihren vorläufigen Höhepunkt findet (5).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Sylvie Molitor-Lübbert

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