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Kunst und Leben

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Part of the Kulturwissenschaftliche Studien zur deutschen Literatur book series (KSDL)

Zusammenfassung

Ein Autor, der sich vorwirft, während seiner Jugend ausschließlich auf sich selbst fixiert und politisch vollkommen desinteressiert gewesen zu sein, der sich in den 60er Jahren zum Sozialismus bekennt und für die Völker der Dritten Welt Partei nimmt, warnt in seinem Hauptwerk vor dem Gedanken, daß die Kunst eine hervorragende Rolle in der revolutionären Praxis spielen könne und vergleicht ihre gesellschaftliche Funktion mit der des Traums — das klingt paradox und bedarf einer ausführlicheren Erörterung.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Bürger, Theorie der Avantgarde, S. 68.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe etwa einige Aktionen der Jahre 1924–27: das Pamphlet der Surrealisten gegen Anatole France anläßlich dessen Todes unter dem Titel: „Haben Sie schon einmal eine Leiche geohrfeigt?“; die Enquete über die Frage, ob der Selbstmord eine mögliche Lösung sei?; das Manifest gegen eine offizielle Rimbaudehrung („Die Heuchelei steckt ihre widrige Hand nach den Menschen aus, die wir lieben...”); die öffentliche Parteinahme für Charlie Chaplin, als dieser wegen sexueller Perversion in der Ehe angeklagt worden war etc. — zitiert nach: Barck (Hg), Surrealismus in Paris, S. 754ff.Google Scholar
  3. 3.
    Bürger, Surrealismus und Engagement, Manuskript 1986, S. B.Google Scholar
  4. 4.
    Ebd., S. 12 a.Google Scholar
  5. 5.
    Weiss, Aus dem Pariser Journal, in: ders., Rapporte, S. 88.Google Scholar
  6. 6.
    Weiss, Avantgarde Film, in: ders., Rapporte, S. 21.Google Scholar
  7. 7.
    Ebd., S. 17.Google Scholar
  8. 8.
    Ebd., S. 34.Google Scholar
  9. 9.
    Weiss, Aus dem Pariser Journal, in: Rapporte, S. 83.Google Scholar
  10. 10.
    Ebd., S. 84.Google Scholar
  11. 11.
  12. 12.
  13. 13.
    Ebd., S. 86.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Weiss, Na, S. 34.Google Scholar
  15. 15.
    Weiss, Aus dem Pariser Journal, S. 87.Google Scholar
  16. 16.
    Ebd., S. 86.Google Scholar
  17. 17.
  18. 18.
    Ebd., S. 87.Google Scholar
  19. 19.
    Weiss, Der große Traum des Briefträgers Cheval, in: ders., Rapporte, S. 36.Google Scholar
  20. 20.
    Ebd., S. 37.Google Scholar
  21. 21.
    Ebd., S. 44.Google Scholar
  22. 22.
    Ebd., S. 40.Google Scholar
  23. 23.
    Weiss, Aus dem Pariser Journal, S. 87.Google Scholar
  24. 24.
    Bürger, Zur Kritik der idealistischen Ästhetik, Frankfurt a.M. 1983, S. 10.Google Scholar
  25. 25.
    Bürger, Prosa der Moderne, Frankfurt a.M. 1988, S. 388.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. z.B. die Kritik von Schneider, Über das Marat-Stück von Peter Weiss, in: Braun ( Hg ), Materialien zu Peter Weiss’ „Marat/Sade,“ Frankfurt a.M. 1967, S. 10.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. z.B. Jacobi, Peter Weiss — ein Dramatiker von Weltrang? in: Canaris, Über Peter Weiss, Frankfurt a.M. 1981, S. 62.Google Scholar
  28. 28.
    Die Erkenntnisse Sades, die dieser aus seinen blutrünstigen Visionen gewinnt (wenn er in der Revolution zunächst die Möglichkeit sieht, Rache zu nehmen), führen ihn über die Einsicht seiner eigenen Hemmung und den Schrecken darüber, daß die Richter der Revolution sich offenbar keine Rechenschaft nach seinem Beispiel ablegen, zu einer Antizipation der nationalsozialistischen Erfindungen in Auschwitz: „Jetzt sehe ich/wohin sie führt/diese Revolution/zu einem Versiechen des einzelnen/zu einem langsamen Aufgehen in Gleichförmigkeit/zu einem Absterben des Urteilsvermögen/zu einer Selbstverleugnung“ und: „nur ein anonymes entwertetes Sterben/(stellt sich uns dar)/in das wir ganze Völker schicken könnten/in kalter Berechnung”; zitiert nach: Weiss, Stücke I, Frankfurt a.M. 1976, S. 205 und S. 179.Google Scholar
  29. 29.
    Brook inszenierte den „Marat/Sade“ 1965 mit der Londoner Royal Shakespeare Company; es existiert eine Verfilmung der Vorstellung.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. Weiss, Stücke I, S. 255.Google Scholar
  31. 31.
    Sontag, Marat/Sade/Artaud, in dies., Kunst und Antikunst. 24 literarische Analysen, Frankfurt a.M. 1982, S. 209.Google Scholar
  32. 32.
    Sontag, Marat/Sade/Artaud, S. 211f.Google Scholar
  33. 33.
    Weiss, Notizen zum dokumentarischen Theater, in: Stücke II, Frankfurt a.M. 1977, S. 601.Google Scholar
  34. 34.
    Ebd., S. 600.Google Scholar
  35. 35.
    Dabei kann es sich nicht um den Roman „Fluchtpunkt“ handeln, dessen Manuskript nur wenig später abgeschickt wird; vgl. Weiss, Na, S. 66 und Na, S. 71.Google Scholar
  36. 36.
    Weiss, Aus dem Pariser Journal, S. 93.Google Scholar
  37. 37.
    Ebd., S. 94.Google Scholar
  38. 38.
  39. 39.
  40. 40.
    Weiss, Der große Traum des Briefträgers Cheval, S. 46.Google Scholar
  41. 41.
    Ebd., S. 50.Google Scholar
  42. 42.
    Weiss, Aus dem Pariser Journal, S. 94.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. dazu die Ausführungen von Bürger, Prosa der Moderne, S. 167. 44 Weiss, Der Schatten des Körpers des Kutschers, Frankfurt a.M. 1964, S. 17f.Google Scholar
  44. 45.
    Ebd., S. 20.Google Scholar
  45. 46.
    Ebd., S. 47f.Google Scholar
  46. 47.
    Ebd., S. 35.Google Scholar
  47. 48.
    Weiss, Aus dem Pariser Journal, S. 109.Google Scholar
  48. 49.
    Vgl. Weiss, Der große Traum des Briefträgers Cheval, S. 41 und S. 44; außerdem: Aus dem Pariser Journal, S. 95 und S. 100.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1991

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