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Peter Weiss und der Surrealismus

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Part of the Kulturwissenschaftliche Studien zur deutschen Literatur book series (KSDL)

Zusammenfassung

Peter Weiss hat sich dem Surrealismus nach eigener Einschätzung bereits früh verbunden gefühlt. Er spricht von einer intuitiven Verwandtschaft, von surrealistischen Elementen, die schon seine ersten Bilder aufwiesen.1 Glaubt man seinen autobiographischen Texten, so standen Kindheit und Jugend in den Zwanziger Jahren unter eben den unseligen Vorzeichen, gegen die zur gleichen Zeit die surrealistische Bewegung ihren Protest formulierte. Natürlich ohne damals die programmatischen Schriften eines Breton gelesen zu haben, habe sich auch der eigenwillige Kaufmannssohn gegen eine restriktive, sinnenfeindliche Erziehung zur Wehr gesetzt und Ansprüche geltend gemacht, die seine Zeitgenossenschaft mit der Pariser Avantgarde erkennen lassen.

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Literatur

  1. 1.
    Weiss in einem Brief vom 16.12.78 an J. Wüllner; zitiert nach: Kesting, Verbrechen, Wahnsinn und Revolte. Peter Weiss’ Marat/de Sade-Stück und der französische Surrealismus, in: Hinck (Hg), Geschichte als Schauspiel, Frankfurt a.M. 1981, S. 307.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

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