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E-Governance in der Wissensgesellschaft — Neue Dimensionen der politischen Willensbildung

Chapter
Part of the Kursbuch Internet und Politik book series (KBIUP, volume 2)

Zusammenfassung

In der Wissensgesellschaft wird Information zum Schlüsselelement unserer gesellschaftlichen Organisation. Der Austausch von Informationen bildet seit jeher die Grundlage einer modernen Gesellschaftsstruktur. Aber erst die Informations- und Kommunikationstechnik (IuK-Technik) ermöglicht die Allgegenwart von Informationen, Daten, Objekten, Botschaften und Bildern, sie bilden den roten Faden unserer Gesellschaft. Die Moderne hat gerade erst das Niveau an Wissen und sozialer Organisation erreicht, das es uns erlaubt, in einer vorwiegend selbstbestimmten Welt zu leben — einer Welt, die wir selbst gestalten und in der wir weder Objekt einer politischen Macht noch Opfer der Natur sind (wenngleich dies überwiegend nur für die westlichen Industriegesellschaften gilt).

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Anmerkungen

  1. 1.
    Z.B. Jörn von Lacke/Heinrich Reinermann: Speyerer Definition von Electronic Government. Speyer: FÖV-DHV 2000, S. 1.Google Scholar
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    Vgl. kritisch: Christoph Reichard/Tino Schuppan, Wie ernst ist es der Bundesregierung mit dem Thema „Aktivierender Staat“? Anmerkungen zum Konzept der Bundesregierung zur Staats- und Verwaltungsmodernisierung, in: E. Mezger/K.-W West (Hg.): Aktivierender Sozialstaat und politisches Handeln. 2. Aufl. Marburg 2000, S. 81–97.Google Scholar
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  10. 10.
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  11. 11.
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  13. 13.
    Vgl. Heinz Kleger: Direkte und transnationale Demokratie, in: Claus Leggewie/Christa Maar (Hg.): Internet and Politik. Von der Zuschauer-zur Beteiligungsdemokratie. Köln: Bullmann 1998. S. 97ff.: Rainer Schmalz-Bruns: Internet-Politik. Zum demokratischen Potenzial der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, in: Georg Simonis/Renate Martinsen/Thomas Saretzki (Hg.): Politik und Technik. Opladen: Westdeutscher Verlag 2001, S. I22ff.Google Scholar
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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

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