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„Die Daten sollen laufen — nicht die Bürger“ Deutschland auf dem Weg zum Netzwerkstaat

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Part of the Kursbuch Internet und Politik book series (KBIUP, volume 2)

Zusammenfassung

E-Government ist in aller Munde. Politik und Verwaltung wollen die inzwischen nicht mehr ganz neuen Informations- und Kommunikationstechnologien für einen intensiveren Dialog mit den Bürgern nutzen.1 Verwaltungshandeln soll transparenter, verständlicher und für den Bürger auch nachvollziehbarer werden. Bund, Länder und Kommunen suchen verstärkt den Dialog mit „ihren“ Bürgerinnen und Bürgern. Staat und Bürger sollen Partner werden.2

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Anmerkungen

  1. 1.
    Allgemein zum Thema virtuelles Regieren: Alexander Siedschlag/Alexander Bilgeri/Dorothea Lamatsch: Elektronische Demokratie und virtuelles Regieren. Erfahrungen und Perspektiven, in: dies. (Hg.): Kursbuch Internet und Politik. Bd. 1/2001: Elektronische Demokratie und virtuelles Regieren. Opladen: Leske + Budrich 2001, S. 9–20; Alexander Siedschlag/Arne Rogg/Carolin Wetzel: Digitale Demokratie. Willensbildung und Partizipation per Internet. Opladen: Leske + Bi.idrich 2002. Siehe des Weiteren das Magazin Kommune 21 — E-Government, Internet und Informationstechnik. Online-Version unter http://www.kommune21.de.Google Scholar
  2. 2.
    Problematisch ist jedoch, dass viele Abgeordnete selbst die Möglichkeiten des Internets noch nicht nutzen, sich aber mit der Umsetzung von E-Government-Projekten beschäftigen müssen. Vgl. hierzu Alexander Bilgeri/Dorothea Lamatsch: Offliner 2001. Abgeordnete meiden die Datenautobahn, in: Klaus Koziol/Gerfried W. Hunold (Hg.): forum medienethik, Nr. 1/2001. E-Demokratie = Ende der Demokratie? München: Kopaed-Verlag 2001, S. 55–59.Google Scholar
  3. 3.
    Utz Schäffer: Controlling in der E-Administration, in: Alexander Siedschlag/Alexander Bilgeri/Dorothea Lamatsch (Hg.): Kursbuch Internet und Politik. Bd. 1/2001: Elektronische Demokratie und virtuelles Regieren. Opladen: Leske + Budrich 2001, S. 69–80.Google Scholar
  4. 4.
    Die Verwaltung soll intern selbstverständlich weiterhin in verschiedene Behörden, Ämter und Abteilungen gegliedert sein, nach außen aber entsprechend der Idee „one face to the customer“ als Einheit auftreten.Google Scholar
  5. 5.
    PricewaterhouseCoopers (PwC): Die Zukunft heißt E-Government. Deutschlands Städte auf dem Weg zur virtuellen Verwaltung. Frankfurt 2000, S. 10. Allgemein siehe James D. Wolfensohn: Digitale Technologien bringen Frieden. Interview mit James D. Wolfensohn, Präsident der Weltbank, Washington D.C., in: Alexander Siedschlag/Alexander Bilgeri/Dorothea Lamatsch (Hg.): Kursbuch Internet und Politik, Bd. 1/2002: Schwerpunkt: Wahlkampf im Netz. Opladen: Leske + Budrich 2002, S. 71–74.Google Scholar
  6. 6.
    Siehe Initiative D21: (N)onliner Atlas 2002, anzufordern unter kontakt@initiative2l.de.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Jörn von Lucke/Heinrich Reinermann: Speyerer Definition von Electronic Government. Ergebnisse des Forschungsprojekts „Regieren und Verwalten im Informationszeitalter“. Speyer: Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung 2000, S. 12.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. hierzu Robert Kaiser: Bürger und Staat im virtuellen Raum. E-Government in deutscher und internationaler Perspektive, in: Alexander Siedschlag/Alexander Bilgeri/Dorothea Lamatsch (Hg.): Kursbuch Internet und Politik, Bd. 1/2001: Elektronische Demokratie und virtuelles Regieren. Opladen: Leske + Budrich 2001, S. 57–68. Weiterführende Literaturhinweise und Links zum Thema E-Government sind z.B. abrufbar unter http://www.kas.de/publikationen/2001/kommunikation/eGovernmentleGov.pdf: http://www.e-gov.bs.ch/egov/dokumentation.htm; http://www.kommune21.de. Zu neuen einschlägigen Veröffentlichungen zum Thenia zählen Booz Allen Hamilton (Hg.): E-Government und der moderne Staat. Einstieg, Strategie und Umsetzung Frankfurt/M.: F.A.Z.-Institut 2002; Michael Gisler/Dieter Spahni: eGovernment. Eine Standortbestimmung. Bern: Haupt 200I; Wegweiser GmbH/Fraunhofer eGovernment-Zentrum (Hg.): Wegweiser E-Government Deutschland. Berlin: Wegweiser GmbH 2002.Google Scholar
  9. 9.
    Unter elektronischen Medien werden hier zum einen Netzwerke, die Daten-und Sprachkommunikation erlauben, und zum anderen digitale Sprachkommunikationsnetze (z.B. Call Center) und digitale Offline-Medien (z.B. CD-ROM, DVD) verstanden.Google Scholar
  10. 10.
    Zu Internet-Wahlen vgl. den Beitrag von Norbert Kersting „Internet-Wahlen im Vergleich — Deutschland, USA und Schweiz“ in diesem Band.Google Scholar
  11. 11.
    Bertelsmann Stiftung: Balanced E-Government. Elektronisches Regieren zwischen administrativer Effizienz und bürgernaher Demokratie. Gütersloh 2002, S. 4–5.Google Scholar
  12. 12.
    Hierzu z.B. Walter Gora/Harald Bauer: Virtuelle Organisationen im Zeitalter von E-Business und E-Government. Einblicke und Ausblicke. Berlin u.a.: Springer 2000; Herbert Kubicek u.a. (Hg.): Multimedia@Verwaltung. Jahrbuch Telekommunikation und Gesellschaft 1999. Heidelberg: Hüthig 1999: Arnold Picot/Hans-Peter Quadt: Verwaltung ans Netz! Neue Medien halten Einzug in die öffentlichen Verwaltungen. Berlin u.a.: Springer 2001: Birger P. Priddat/Stephan A. Jansen: Electronic Government. Neue Potentiale für einen modernen Staat. Stuttgart: Klett-Cotta 2001.Google Scholar
  13. 13.
    Das ist ein Minimalmodell, welches die Partizipationschancen der Neuen Medien von vornherein ungenutzt lässt; siehe den Vergleich zu anderen E-Democracy-Modellen hei Jens Hoff/Ivan Horrocks/Pieter Tops: Introduction: New technology and the „crises“ of democracy, in: dies. (Hg.): Democratic governance and new technology. Technologically mediated innovations in political practice in Western Europe. London/New York: Routledge 2000, S. I-I0, dort S. 5–7.Google Scholar
  14. 14.
    Siehe z.B. die Initiativen www.hund.dc; www.deutschland-direkt.de; www.staat-modern.de.Google Scholar
  15. 15.
    Thomas Paulsen: Electronic Government — Von der virtuellen Verwaltung zum Netzwerkstaat. in: Klemens loos/Alexander Bilgeri/Dorothea Lamatsch (Hg.): Mit Mouse und Tastatur. Wie das Internet die Politik verändert. München: Olzog 2001, S. I48–158.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Klemens Joos/Alexander Bilgeri: politikerscreen.de. Ein politischer Intermediär, in: Otto Altendorfer/Heinrich Wiedemann/Hermann Mayer (Hg.): Handbuch Der moderne Medienwahlkampf. Professionelles Wahlmanagement unter Einsatz neuer Medien, Strategien und Psychologien. Eichstätt: Media Plus Verlag 2000. S. 300–307.Google Scholar
  17. 17.
    Europäische Kommission: Online-Behördendienste. Europa kommt mit E-Government gut voran. Brüssel, Pressemitteilung vom 20. Juli 2002. Um die Entwicklungstrends aufzeigen zu können, nimmt die Europäische Kommission Bezug auf die Erhebung vom Oktober 2001.Google Scholar
  18. 18.
    Zur Einstellung von Landtagskandidaten zum Einsatz neuer Medien vergleiche den Beitrag von Thorsten Faas „www.ihr-kandidat-fuer-den-landtag.de“ in diesem Band.Google Scholar
  19. 19.
    Accenture: Visionen mit Pragmatismus: eGovernment in Deutschland 2002. Berlin u.a. 2002.Google Scholar
  20. 20.
  21. 21.
    Innenministerium stellt Standards für E-Government zur Diskussion, 5. Juni 2002, abrufbar unter http:// www.heise.de/newsticker/data/hod-05.06.02–001.Google Scholar
  22. 22.
    Initiative D21: E-Town 2002. Deutschlands digitale Hauptstädte. Berlin 2002, abrufbar unter http://www.initiatived21.de.Google Scholar
  23. 23.
    Zu virtuellen Rathäusern in der Praxis vgl. Eberhard Heuel/Lars Terbeck „Kommunales E-Government in der Praxis — Das Virtuelle Rathaus der Stadt Hagen“ in diesem Band.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Detlef Borchers: Unreif zur Unterschrift, in: Süddeutsche Zeitung, 9. Juli 2002.Google Scholar
  25. 25.
    Zur Lage in der Schweiz vgl. den Beitrag von Petra Baumberger „E-Democracy in der Schweiz — ein steiniger Weg“ in diesem Band.Google Scholar
  26. 26.
    Bertelsmann Stiftung, Balanced E-Government (Anm. 11). S. 20–22.Google Scholar
  27. 27.
    Zu E-Governance in der Wissensgesellschaft vgl. Max von Bismarck/Daniel Dettling/Tino Schuppan „E-Governance in der Wissensgesellschaft“ in diesem Band.Google Scholar
  28. 28.
    Dazu u.a. Barry N. Hague/Brian D. Loader (Hg.): Digital democracy. Discourse and decision making in the information age. London: Routledge 1999: Siedschlag/Rogg/Welzel, Digitale Demokratie (Anm. I).Google Scholar
  29. 29.
    Zu Aspekten aus dem Bereich der internationalen Sicherheitspolitik vgl. den Beitrag von Alexander Siedschlag „Internationale Sicherheitspolitik im Internet-Zeitalter“ in diesem Band.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

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