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Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit

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Zusammenfassung

Am 8. Juni 1967 trat das „Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft“ in Kraft. Mitten in der ersten Nachkriegskrise der Sozialen Marktwirtschaft, die im Herbst 1966 begonnen hatte, stand damit der Bundesregierung ein „Werkzeugkasten“ mit neuartigen Steuerungsmitteln zur Verfügung. Dieses Gesetz wurde vielfach als das „zweite Grundgesetz“ der Marktwirtschaft bezeichnet. Neben dem „Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen“ (Kartellgesetz), das die innere Ordnung der Marktwirtschaft gegen private Wirtschaftsmacht sichern sollte, hatte das „Stabilitätsgesetz“ die Aufgabe, den gesamtwirtschaftlichen Ablauf vor krisenhaften Zusammenbrüchen zu schützen. Mit anderen Worten, es galt, die ständig wiederkehrenden Wechsellagen (oder: „Konjunkturen“) zu glätten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1987

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