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Rechtsextremismus, Rassismus und Nationalismus: Randprobleme oder Phänomene der Mitte?

  • Christoph Butterwegge
  • Alexander Häusler

Zusammenfassung

Trotz der breit angelegten Mediendiskussion über den Rechtsextremismus, die nach dem 27. Juli 2000 (Handgranatenanschlag auf Aussiedler/innen überwiegend mosaischen Glaubens in Düsseldorf) begann und nach dem Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge am 2./3. Oktober desselben Jahres ihren Höhepunkt erreichte, hat sich die Öffentlichkeit in der Bundesrepublik nie wirklich ernsthaft mit dem Rechtsextremismus, seinen Hintergründen und Urhebern beschäftigt. Wenn nicht alles täuscht, war die entsetzte Reaktion des Auslandes der Auslöser dafür, dass die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus im Spätsommer und Herbst 2000 zum ersten Mal seit fast zehn Jahren wieder breiten Raum einnahm: Erst als der „Wirtschaftsstandort D“ in Verruf geriet und ausländische Großinvestoren vor allem Ostdeutschland nach Hetzjagden auf Schwarze sowie der Schändung jüdischer Friedhöfe und von Synagogen „rechts liegen zu lassen“ drohten, forderte Bundeskanzler Gerhard Schröder am 4. Oktober 2000 einen „Aufstand der Anständigen“, rief man die Bürger/innen zur Zivilcourage auf und konstituierte sich das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“.1 Als dann prominente Zeitgenoss(inn)en und Trendsetter angehalten wurden, ihr „Gesicht zu zeigen“, war klar, dass man dem Übel wieder nicht auf den Grund gehen, sondern es beschönigen wollte und durch PR-Aktionen entschärfen zu können glaubte.

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Literatur

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Christoph Butterwegge
  • Alexander Häusler

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