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Ein neuer deutscher Opferdiskurs

Zur Bedeutung der Vertriebenenverbände und ihrer Anliegen für politische Debatten der Gegenwart
  • Samuel Salzborn

Zusammenfassung

Es mag aus sozialwissenschaftlicher Perspektive verwundern, dass Interessenverbände, die in Reaktion auf ein inzwischen über 50 Jahre zurückliegendes Ereignis gegründet worden sind, noch immer gesellschaftliche und politische Relevanz entfalten. Denn die Vertriebenenverbände, von denen hier die Rede ist, könnten nach erfolgter Aufnahme und (sicher nicht immer reibungslos verlaufener) Integration der Flüchtlinge ins bundesdeutsche Wirtschafts- und Sozialgefüge Ende der 1950er-Jahre/Anfang der 1960er-Jahre ihre unmittelbare Bedeutung längst verloren und ihre Existenz aufgegeben haben.1 Wären die Vertriebenenverbände tatsächlich nur mit dem Ansinnen gegründet worden, die sozialen und ökonomischen Belange der von Flucht bzw. Umsiedlung infolge des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges betroffenen Menschen zu vertreten, träfe dies höchstwahrscheinlich zu. Von den ehemaligen deutschen Ostgebieten würden unter diesem Signet lediglich noch einige ältere Menschen berichten, wenn sie z.B. den Enkeln ihre Kindheitserlebnisse schildern. In naher Zukunft hätten diese Gebiete politisch und gesellschaftlich den gleichen Status, den sie als abgeschlossenes Kapitel der deutschen Geschichte historisch und juristisch längst haben.

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Literature

  1. 1.
    Vgl. zur Aufnahme und Integration der Flüchtlinge: Eugen Lemberg/Friedrich Edding (Hrsg.), Die Vertriebenen in Westdeutschland, 3 Bde., Kiel 1959Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Samuel Salzborn, Grenzenlose Heimat. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Vertriebenenverbände, Berlin 2000, S. 52ff.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. dazu: Göttinger Arbeitskreis (Hrsg.), Wesen und Bedeutung des landsmannschaftlichen Gedankens, München 1952Google Scholar
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    Vgl. hierzu: Samuel Salzborn, Heimatrecht und Volkstumskampf. Außenpolitische Konzepte der Vertriebenenverbände und ihre praktische Umsetzung, Mit einem Vorwort von Wolfgang Kreutzberger, Hannover 2001Google Scholar
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  8. 8.
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  10. 10.
    Vgl. Robert Gellately, Backing Hitler. Consent and Coercion in Nazi Germany, Oxford 2001; Daniel Jonah Goldhagen, Hitlers willige Vollstrecker. Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust, Berlin 1996Google Scholar
  11. 11.
    Entgegen des von den Vertriebenenverbänden verwendeten Terminus „Vertreibung“ wird im Folgenden jener der Umsiedlung als Oberbegriff gebraucht. Die Wahl eines generalisierenden Begriffs für den in mehrere Phasen zu unterteilenden historischen Vorgang ist bis heute umstritten, wobei der Oberbegriff „Vertreibung“ nach dem Zweiten Weltkrieg bewusst moralisierend gemeint war, wohingegen der Begriff „Umsiedlung“ nicht nur weniger Pathos in sich birgt, sondern auch den tatsächlichen historischen Vorgängen eher gerecht wird. Denn nach einer kurzen Phase vor dem Potsdamer Abkommen, die als „wilde Vertreibung“ zu bezeichnen wäre, machte neben der Flucht die Umsiedlung den gewichtigsten Teil aus. Vgl. Theodor Schieder, Die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten als wissenschaftliches Problem, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 1/1960, S. 1ff.Google Scholar
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  14. 14.
    Vgl. Johannes Leithäuser, Vertriebene wollen Wege zur Völkerverständigung weisen, in: FAZ v. 7.6.2000Google Scholar
  15. 15.
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  16. 16.
    Vgl. Mitteilung über die Berliner Konferenz der drei Mächte, in: Sch.P. Sanako-jew/B.L. Zybulewski (Hrsg.), Teheran — Jalta — Potsdam. Dokumentensammlung, Moskau 1978, S. 412ff.Google Scholar
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    Vgl. Samuel Salzbora, Grenzenlose Heimat, a.a.O., S. 22ff.Google Scholar
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    Vgl. Ingo Haar, Deutsche „Ostforschung“ und Antisemitismus, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 6/2000, S. 485ff.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Rote Karte, in: Frankfurter Rundschau v. 12.12.1998Google Scholar
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    Vgl. Gerd Wiegel, Die Zukunft der Vergangenheit, a.a.O.; Michael Klundt, Geschichtspolitik. Die Kontroversen um Goldhagen, die Wehrmachtsausstellung und das „Schwarzbuch des Kommunismus“, Köln 2000Google Scholar
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  26. 26.
    Vgl. Gerd Wiegel, Die Zukunft der Vergangenheit, a.a.O., S. 397ff.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Holger Kuhr, „Geist, Volkstum und Heimatrecht“. 50 Jahre „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ und die eth(n)isch orientierte deutsche Außenpolitik, Hamburg 2000Google Scholar
  28. 28.
    Erika Steinbach, zit. nach: Martin Zips, Im Volkstanz geübt, in: Süddeutsche Zeitung v. 21.5.1999Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. hierzu: Samuel Salzborn, Grenzenlose Heimat, a.a.O., S. 22ff.Google Scholar
  30. 30.
    Seliger-Gemeinde, Erklärung des Präsidiums, in: Die Brücke v. 15.5.1999, S. 1Google Scholar
  31. 31.
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    Franz Neubauer, Rede des Sprechers der sudetendeutschen Volksgruppe anlässlich des 50. Sudetendeutsche Tages 1999 zur Hauptkundgebung am 23.5.1999 (Redemanuskript), München/Nürnberg 1999, S. 4Google Scholar
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  34. 34.
    Vgl. Außenpolitische Verstimmung zwischen Prag und Berlin befürchtet, in: FAZ v. 20.5.2000Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Lutz Wiegand, Der Lastenausgleich in der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1985, Frankfurt am Main/Bern/New York/Paris 1992, S. 385Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Samuel Salzborn, Von seinen Opfern lernen. Mit einer Sammelklage in den USA wollen die Sudetendeutschen Entschädigungszahlungen durchsetzen, in: Deutsch-Tschechische Nachrichten 4/1998, S. 9Google Scholar
  37. 37.
    Hans-Joachim von Leesen, Endlich ein Zeichen setzen, in: Das Ostpreußenblatt v. 13.11.1999, S.lGoogle Scholar
  38. 38.
    Siehe Markus Leuschner, Und kein Ende in Sicht, in: Deutscher Ostdienst v. 29.10.1999, S.lGoogle Scholar
  39. 39.
    Vgl. ebd., S. 1f.Google Scholar
  40. 40.
    Hans-Joachim von Leesen, Endlich ein Zeichen setzen, a.a.O.Google Scholar
  41. 41.
    Gernot Facius, Das Heimatrecht, neu besehen, in: Die Welt v. 25.5.1999Google Scholar
  42. 42.
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    Bujar Bukoshi, Grußwort (Redemanuskript), Bonn/Nürnberg 1999, S. 1Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. Erika Steinbach, Das Gewissen ist gegen Vertreibungen sensibilisiert, in: Süddeutsche Zeitung v. 26.8.1999Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. Karl Schlögel, Wie denkt man zweierlei Untergang zusammen?, in: Frankfurter Rundschau v. 3.7.1999Google Scholar
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    Siehe Karl Schlögel, Wie denkt man zweierlei Untergang zusammen?, a.a.O.Google Scholar
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    Vgl. hierzu ausführlich: Joß Fritz/Frank Kretschmar, Revision der Geschichte. Rechte Versuche, die Entschädigungsdebatte für sich zu nutzen, in: Der Rechte Rand 65 (2000), S. 18f.Google Scholar
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    Vgl. Steinbach erinnert an deutsche Zwangsarbeiter und Insassen von Vernichtungslagern, in: Deutscher Ostdienst v. 10.12.1999, S. 1Google Scholar
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  60. 60.
    Die Angaben zu den Funktionen der Personen beziehen sich jeweils auf den Veröffentlichungszeitpunkt der Unterstützungsbekundung zugunsten des „Zentrums gegen Vertreibungen“. Sie wurden zusammengestellt nach: Bund der Vertriebenen, „Zentrum gegen Vertreibungen“ stößt auf gute politische Resonanz, Pressemitteilung v. 24.8.1999; BdV erhält weitere Unterstützung für Zentrum gegen Vertreibungen, in: Deutscher Ostdienst v. 7.1.2000, S. 1Google Scholar
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    Siehe Steinbach wirbt für Mahnzentrum, in: FAZ v. 5.8.2000; Stefan Hupka, Noch ein Mahnzentrum in Berlin?, in: Badische Zeitung v. 8.8.2000; Zentrum soll Mahnung sein, in: NRZ v. 4.8.2000; Rudolf Grimm, Das Verständnis für die Heimatvertriebenen wächst, in: Frankfurter Neue Presse v. 5.8.2000Google Scholar
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    Vgl. Bund der Vertriebenen (Hrsg.), Charta der deutschen Heimatvertriebenen gegeben zu Stuttgart am 5. August 1950 (Faltschrift), Bonn o. J.Google Scholar
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    Siehe Philipp Ther, Schwieriger Verzicht auf Vergeltung, in: taz v. 2./3.9.2000Google Scholar
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  80. 80.
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    Vgl. Vertriebene dringen auf Mahnzentrum in Berlin, in: Süddeutsche Zeitung v. 5./6.8.2000Google Scholar
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    Vgl. Hans-Jürgen Leersch, Vertriebene wehren sich gegen Rechtsextremisten, in: Die Welt v. 5.8.2000Google Scholar
  90. 90.
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Authors and Affiliations

  • Samuel Salzborn

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