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Die „Nationalstolz“-Debatte als Markstein einer Rechtsentwicklung der bürgerlichen Mitte

  • Alexander Häusler

Zusammenfassung

Kaum hatte ihn die CDU-Vorsitzende Angela Merkel zum Generalsekretär der Partei ernannt, erklärte Laurenz Meyer am 30. Oktober 2000 gegenüber dem Münchener Nachrichtenmagazin FOCUS in Anlehnung an einen von rechtsextremen Skinheads benutzten Slogan, er sei „stolz, ein Deutscher zu sein“. Am 12. März 2001 bemerkte Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen), auf die Glatze des CDU-Generalsekretärs anspielend, in einem Radiointerview: „Laurenz Meyer hat die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen. Laurenz Meyer hat selber bekundet, dass er stolz darauf sei, dass er Deutscher ist. Das ist so die Flachheit, der geistige Tiefflug, der jeden rassistischen Schläger in dieser Republik auszeichnet.“1 Diese Reaktion des Bundesumweltministers war der Anlass für eine über sämtliche Parteigrenzen hinweg geäußerte öffentliche Empörung, die als „Nationalstolz“- bzw.,JPatriotismus“-Debatte ungefähr einen Monat lang das beherrschende Thema der deutschen Medien bildete.

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Literature

  1. 1.
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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Alexander Häusler

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