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Zusammenfassung

In der Fachdiskussion über den Rechtsextremismus setzt sich allmählich die Erkenntnis durch, dass seine aktuellen Erscheinungsformen und Wirkungsmöglichkeiten nicht vom politischen Diskurs der gesellschaftlichen Mitte getrennt, vielmehr nur in Verbindung damit begriffen werden können. Die schon fast zum Allgemeinplatz gewordene Feststellung, dass „Rechtssein“ kein Identitätsmerkmal sozialer Randgruppen darstellt, hat die Auseinandersetzung darüber nicht eben leichter gemacht. Hieraus resultiert vielmehr ein wissenschaftlicher Erklärungsbedarf, welche ökonomischen, politischen und sozialen Faktoren für die Erfolge des Rechtsextremismus (mitverantwortlich sind und wie der Verweis auf Diskurse der „Mitte“ inhaltlich zu füllen ist.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Christoph Butterwegge

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