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Naive Diversifikation

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Portfoliomanagement

Zusammenfassung

Das Single-Index-Modell aus dem vorhergehenden Abschnitt, 3 erleichtert zweifellos enorm Portfolioselektionen sowohl hinsichtlich des Datenbedarfs als auch des Rechenumfangs. Trotzdem sind natürlich nach wie vor die Schätzung einer ganzen Reihe von Parametern und die Berechnung einer Vielzahl von Entscheidungsgrößen erforderlich. Insbesondere Kleinanleger werden oft nicht einmal über eine hinreichende Datenbasis zum Treffen von Entscheidungen anhand eines Single-Index-Modells verfügen. Selbst für eine derartige Situation mit so gut wie keiner Kenntnis der entscheidungsrelevanten Parameter läßt sich aber doch immerhin die Handlungsempfehlung herleiten, grundsätzlich möglichst viele Wertpapiere ins Portfolio aufzunehmen. Basis für diese Empfehlung ist das Phänomen der Diversifikation. Die Verhaltensweise, ohne detaillierte Kenntnis von Eigenschaften der Renditeverteilungen einzelner Wertpapiere möglichst viele Wertpapiere (durch zufällige Auswahl) ins Portfolio aufzunehmen, bezeichnet man entsprechend als naive Diversifikation. Genau hierauf soll im weiteren näher eingegangen werden.

Die folgenden Ausführungen basieren in wesentlichem Umfang auf Breuer (1999).

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Literatur

  1. Die folgenden Ausführungen basieren in wesentlichem Umfang auf Breuer (1999).

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  2. Statt E[i IQ] könnte man auch E[1] mitals Rendite eines bestimmten Portfolios Q schreiben. Um aber die Zweistufigkeit der Momenteermittlung zu betonen - erst zufällige Auswahl eines Portfolios Q, dann Ermittlung von Erwartungswert und Varianz desselben - wird die erstgenannte Schreibweise beibehalten.

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  3. Vgl. etwa Farrel (1997), S. 29 f., oder Gründl (1993). Zum ersten Mal in analytisch überzeugender Weise wurde das Problem naiver Diversifikation wohl von Elton/Grober (1977) behandelt.

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  4. Dieses Phänomen spielt auch in anderen Zusammenhängen, etwa bei g-a-Optimierungen im Rahmen sequentieller Entscheidungsprobleme, eine Rolle. Vgl. hierzu auch Breuer (1998a, 1996).

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  5. Vgl. zur allgemeinen Gültigkeit der nachfolgenden Formel auch Rohatgi (1976), S. 170.

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  6. Der formale Nachweis der Monotonieeigenschaft ist etwas mühselig und soll deswegen hier nicht erfolgen.

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  7. Siehe hierzu auch die entsprechenden Ergebnisse von Hellevik/Hermann (1996) für naive Diversifikation am deutschen Aktienmarkt.

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© 1999 Springer Fachmedien Wiesbaden

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Breuer, W., Gürtler, M., Schuhmacher, F. (1999). Naive Diversifikation. In: Portfoliomanagement. Gabler Verlag, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-663-11111-5_5

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  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-663-11111-5_5

  • Publisher Name: Gabler Verlag, Wiesbaden

  • Print ISBN: 978-3-409-11508-7

  • Online ISBN: 978-3-663-11111-5

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