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Rollentheorie: Eine dekonstruktive Denkbewegung

  • Günther Ortmann
Part of the Organisation und Gesellschaft book series (OUG)

Zusammenfassung

Der Gedanke der Notwendigkeit und stillschweigenden Duldung von Regelverletzungen, den ich im 6. Kapitel skizziert habe, wirft die Frage nach der Integration, nach dem Zusammenhalt, nach der Systemeinheit von Organisationen und Gesellschaften neu auf. Wenn weder Hobbesianische Kontrakte noch Durkheim-Parsonianische Normen und Werte hinreichen, um jene Integration zu erklären, weil nämlich beide das Problem ihrer Anwendung oder Erfüllungcompliance — überspringen, dann wird ja noch unwahrscheinlicher und frag-würdiger, dass und wie soziale Systeme zusammenhalten. Die Frage habe ich zugespitzt mit den Denkmitteln der Dekonstruktion von Regel und Anwendung und mit der Figur einer Différance, die in aller Anwendung von Regeln sich Geltung verschafft. Meine Antwort operiert mit der Figur der Selbstorganisation. Die Ordnung, nach der Hobbes und Parsons gefragt haben, ist Ordnung am Rande des Chaos.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Günther Ortmann

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