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Determinanten und Dimensionen der Entwicklung der untersuchten Industrie- und Handelskammern

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Part of the Schriften des Otto-Stammer-Zentrums im Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin book series (SOSZ, volume 88)

Zusammenfassung

Die im vorangegangenen Kapitel vorgestellte Komplexität des Forschungsgegenstandes — Industrie- und Handelskammern als intermediäre Regulierungsinstitutionen -, verknüpft mit einer mehrschichtigen Problemstellung und multiperspektivischen Betrachtung, nämlich den Funktionen und Wirkungen der Kammern zu unterschiedlichen Zeitpunkten in einem doppelten Handlungs- und Beziehungsnetzwerk, sowie deren Abhängigkeit von den spezifischen Strukturen des Handlungsraumes, der jeweiligen Kammerregion, macht es u. E. erforderlich, zunächst komprimiert darzustellen, welche Gestalt und Ausprägung die grundlegenden Determinanten und Dimensionen der Entwicklung der untersuchten IHKn hatten. Deshalb werden zunächst (Kapitel 2.1.) die ausgewählten Kammerregionen mit ihren wesentlichen Merkmalen als ein gewichtiger Teil der Handlungsbasis der Kammern vorgestellt. Sodann (Kapitel 2.2.) werden die grundlegenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Ausdifferenzierung der IHKn selbst in ihren zentralen Momenten herausgearbeitet, um für die spätere ausführliche Analyse der Wiedereinrichtung der Kammern wie ihrer aktuellen Strukturen und Leistungen angesichts der überaus komplexen Materie übergeordnete Bezüge für die Offenlegung von Zusammenhängen und Differenzen zu erhalten.

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Literatur

  1. 61.
    Vgl. Jahresbericht der IHK Leipzig 1997, S. 126.Google Scholar
  2. 62.
    Vgl. Jahresbericht der IHK Leipzig 1995/96, S. 9f.Google Scholar
  3. 63.
    Vgl. ebd., S. 11ff.Google Scholar
  4. 64.
    Vgl. ebd., S. 10.Google Scholar
  5. 65.
    Diese Einschätzung wird von der IHK ebenso vertreten wie von den regionalen Unternehmen; so ergab eine Unternehmerbefragung eine gute Bewertung der Region bzgl. ihrer Lage und Verkehrsanbindung.Google Scholar
  6. 66.
    Vgl. zu allen Angaben Jahresbericht der IHK Halle-Dessau 1996, S. 58.Google Scholar
  7. 68.
    So z.B. die Suhler Jagdwaffenfabrik und der Zweiradhersteller Simson.Google Scholar
  8. 69.
    Außer großen Teilen des Bergbaus (vgl. Jahresbericht für die Jahre 1990–1995 in: Südthüringer Wirtschaft, 5/1996, S. 50; aktuell Schwerpunkte bei Maschinenbau, Glas/Keramik und Ernährung.Google Scholar
  9. 70.
    Zuzüglich ca. 400 Unternehmen im Baugewerbe; vgl. ebd., S. 9.Google Scholar
  10. 71.
    Bis 1994 gab es ca. 200 MBO (vgl. ebd., S. 6).Google Scholar
  11. 72.
    Der Zuwachs betrug von 1990 bis 1995 im Handel das Fünffache, bei Dienstleistungen das Sechs-bis Siebenfache (vgl. ebd. S. 15f).Google Scholar
  12. 73.
    Zunahme der Unternehmen von 1990 bis 1995: Personenverkehr um das Drei-bis Vierfache, Güterverkehr um das Vier-bis Fünffache (vgl. ebd., S. 17); 1996: 1.450 Verkehrsunternehmen (vgl. Südthüringer Wirtschaft 10 /1997, S. 34 ).Google Scholar
  13. 74.
    Zuwachs 1990–95: das Drei-bis Vierfache (ebd., S. 15).Google Scholar
  14. 75.
    Als besonders zukunftsträchtig gelten luK-Technologieanwendungen, Werkzeug-und Maschinenbau und Umwelttechnik.Google Scholar
  15. 76.
    Als wichtigste derartige Ansätze gelten (im Untersuchungszeitraum) das Projekt “nachwachsende Rohstoffe” in der Uecker-Randow-Region, der Industriestandort Lubmin und das Biotechnikum in Greifswald.Google Scholar
  16. 77.
    Diese Problemkomplexe betrafen vor allem die “einheimischen” Unternehmen(sgrundungen), die Niederlassungen von Westuntemehmen hingegen kaum. Letztere verschärften sogar den Wettbewerbsdruck auf die Ost-Unternehmen nachhaltig.Google Scholar
  17. 78.
    In den alten Bundesländern bildet das Selbstverständnis der Kammern, welches sich in der klassischen Dichotomie politische Kammer vs. Dienstleistungskammer darstellt, ein markantes Differenzierungsmerkmal, das ihre Rolle als doppelt gerichtete Regulierungsinstitution deutlich aufzeigt. Für die “politische Kammer” steht die Vermittlung zwischen politisch-administrativen Institutionen und ihrer Klientel, die Bündelung von Informationen resp. Artikulation von Interessen, ihre Übermittlung einschließlich der erforderlichen Interpretationsleistungen sowie die Rückkopplung im Zentrum der Aktivitäten, während die “Dienstleistungskammer” stärker auf Regulierungs-und Strukturierungsleistungen innerhalb des Sektors zur Unterstützung der einzelnen Unternehmen gerichtet ist.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

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