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Soziale Arbeit im Strudel ihres (politischen) Selbstverständnisses?

Eine Einleitung
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Zusammenfassung

Lässt man die Geschichte der Sozialarbeit/Sozialpädagogik seit ihren ersten Akademisierungs- und Professionalisierungsbemühungen Revue passieren, dann zeichnen sich unterschiedliche Phasen ab, innerhalb derer jeweils besondere Themen den Entwicklungsverlauf bestimmt haben. Dabei waren es sowohl Fragestellungen, Problemkonstellationen und Anregungen, die aus dem Inneren der Sozialarbeit/Sozialpädagogik selbst kamen als auch Anstöße und Impulse von außen, die nachhaltigen Einfluss auf die Debatten der Profession und/oder Disziplin Sozialarbeit/Sozialpädagogik genommen haben (vgl. Homfeldt/Merten/Schulze-Krüdener 1999). Interessanterweise hat sich im Zuge der Akademisierung Sozialer Arbeit, also zum Zeitpunkt ihres Einrückens in das Feld des tertiären Bildungssektors (Studium) Ende der 60er bis Mitte der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts eine geradezu merkwürdige Konstellationen ergeben:

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

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