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Politische Verantwortung braucht Fleißarbeit, nicht Marktgeschrei!

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Zusammenfassung

Wenn ich mir die kernigen Sätze anhöre, die zum Thema des so genannten „politischen Mandats“ gegenwärtig in die berufspolitische Landschaft der Sozialen Arbeit hineinschallen, erinnert mich das weit mehr an politdemagogisches Marktgeschrei, denn an Äußerungen einer durchdachten politischen Verantwortung. Dabei ist der Gegenstand, um den sich das Ganze dreht, von viel zu grundsätzlicher Bedeutung, als dass man ihm durch tönende Parolen gerecht werden könnte. Wann immer in der Sozialen Arbeit eine wichtige Frage auftaucht, ist der wohl am ehesten angemessene Gesichtspunkt, unter dem sie betrachtet werden sollte, was letztendlich das Klientel davon hat. Oder, um etwas genauer zu sein, die Frage danach, inwiefern die betreffende Angelegenheit dazu beiträgt, ganz konkretes soziales Leiden zu verhüten, zu lindern oder zu beenden, und in wiefern sie dazu beiträgt, es allen Menschen zu ermöglichen, in einer ihrer Würde und ihren Fähigkeiten entsprechenden Weise selbstbestimmt und selbstverantwortlich an der Gemeinschaft der Menschen teil zu haben.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

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