Advertisement

Zusammenfassung und Ausblick

  • Ingo Heimig
Part of the Schriften zur EDV-orientierten Betriebswirtschaft book series (SCHEB)

Zusammenfassung

Die Modellierung von betriebswirtschaftlichen Geschäftsprozessen verbindet Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnik. Auch rein betriebswirtschaftliche Themen, wie Ablauforganisation, Qualitätsmanagement oder Prozeßkostenrechnung, basieren auf prozeßorientierten Konzepten. Die Geschäftsprozeßmodellierung wird daher in zunehmendem Maße als Spracherweiterung der Betriebswirtschaftslehre verstanden.245 Dies wird noch verstärkt durch die „neuen“ Aufgaben, die die Beschreibung von Geschäftsprozessen durch die Dokumentation von Wissen in Unternehmen übernehmen kann. Grundlage dieser Entwicklung ist, daß Prozeßbeschreibungen aufgrund ihrer Transparenz besser als natürliche Sprachen dazu geeignet sind, komplexe Zusammenhänge wiederzugeben. Mathematische Beschreibungsformen, die in der Betriebswirtschaftslehre beispielsweise für Entscheidungs- und Planungsprobleme eingesetzt werden und auch die Beschreibung von Produktmodellen im Entwicklungsprozeß bestimmen, sind sicher exakter, allerdings decken sie nur Teilbereiche von betriebswirtschaftlichen Problemstellungen ab und es fehlt häufig an der nötigen Transparenz.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. references>245 Vgl. Scheer, A: W. (ARIS Geschäftsprozeß 1998), S. 1.Google Scholar
  2. 246.
    Vgl. Hirschmann, P. (Kooperation 1998): Kooperative Gestaltung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse. Dissertation an der Universität des Saarlandes (Veröffentlichung in Vorbereitung). Saarbrücken 1998, Heimig, I., Hirschmann, P., Scheer, A.-W. (PRINCESS 1995): PRINCESS. Ein Multiagenten-System zur Optimierung betriebsübergreifende Geschäftsprozesse, in: Klauck, C., Müller, J. (Hrsg.): Künstliche Intelligenz and Verteilte PPS-Systeme. Interne Berichte, Universität Bremen, Fachbereich Mathematik und Informatik, Juni 1995.Google Scholar
  3. 247.
    Das System DEVICE wird als Forschungsprojekt mit dem Titel “Konzeption und Entwicklung einer Kooperationsbörse zur kontinuierlichen Gestaltung Virtueller Unternehmen” von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und am IWi entwickelt (Az.: Scheer 185/15–1). Vgl. auch Odendahl, C., Hirschmann, P., Scheer, A.-W. (Cooperation 1997): Cooperation Exchanges as Media for the Initialization and Implementation of Virtual Enterprises. virtual-organization.net Newsletter, 1(1997)3. Bern 1997.Google Scholar
  4. 248.
    Vgl. Heimig, I., Scheer, A.-W., Fischer, K., Müller, J. P. (Virtual Enterprises 1996): Intelligent Agents in Virtual Enterprises. Proceedings of the First International Conference and Exhibition on The Practical Applications of Intelligent Agents and Multi-Agent Technology. London 1996, S. 205–224.Google Scholar
  5. 249.
    Vgl. Scheer, A.-W. (ARIS Geschäftsprozeß 1998 ), S. 54ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Ingo Heimig

There are no affiliations available

Personalised recommendations