Einführung

  • Miriam Meckel
Part of the Studien zur Kommunikationswissenschaft book series (SZK, volume 3)

Zusammenfassung

Seit Beginn der neunziger Jahre läßt sich kaum ein Politik-, Wirtschafts- oder Gesellschaftsbereich mehr ausmachen, der nicht von Tendenzen internationaler Entwicklungen und Verflechtungen betroffen ist und in weitergehender Konsequenz auch verändert wird. Die globalen Herausforderungen betreffen alle Bereiche des menschlichen Lebens.1 Der Historiker Charles Maier formuliert dieses Phänomen der Veränderung durch Internationalisierung und der daraus resultierenden Permeabilität vormals geschlossener Systeme salopp, aber eindrucksvoll: “Alle Nationen mit offenen Grenzen, durchlässig für Madonna und Migranten, für Kapital und CNN, gehen in eine neue Phase.”2 Das gilt dementsprechend ebenfalls für das System Massenkommunikation innerhalb von nationalen Gesellschaften, insbesondere aber für das Subsystem Fernsehen.3 Gerade für das Fernsehen offenbaren sich diese Veränderungen als äußerst vielschichtig und systemübergreifend, das heißt, sie betreffen die unterschiedlichsten Beziehungsgeflechte, in denen sich das Fernsehen als Kommunikationsmittel bislang national orientierter Gesellschaften wiederfindet.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

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  • Miriam Meckel

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