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Der soziale Wandel der Rolle der Frau in Familie und Beruf

  • Rüdiger Peuckert
Part of the Uni-Taschenbucher book series (2809, volume 1607)

Zusammenfassung

Die traditionale Rolle des Vaters als Familienoberhaupt, als Autoritätsperson, die die Familie nach außen vertritt, hat im Verlauf dieses Jahrhunderts stark an Geltung eingebüßt. Mitverantwortlich für den Bedeutungsrückgang waren die Ausbreitung der unselbständigen Erwerbsarbeit, in deren Gefolge Arbeit und Gelderwerb immer unsichtbarer wurden, die zunehmende außerhäusliche Erwerbstätigkeit der Frau, die diese auch finanziell unabhängiger gemacht hat, wirtschaftliche Wandlungsprozesse sowie die Bildungsexpansion der 70er Jahre, die die „Vererbbarkeit“ beruflicher Positionen eingeschränkt hat. Die Studentenbewegung und die feministische Bewegung haben diese Entwicklungstendenzen noch beschleunigt. All dies ist nicht ohne Folgen für die traditionale Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern geblieben, wie am Beispiel des Wandels der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und der Ausbreitung alternativer Lebens- und Beziehungsformen erörtert wird.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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  • Rüdiger Peuckert

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