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Alternative Auswertungsmethoden

  • Armin B. Cremers
  • Ulrike Griefahn
  • Ralf Hinze
Part of the Artificial Intelligence / Künstliche Intelligenz book series (CI)

Zusammenfassung

Im vorangegangenen Kapitel haben wir deduktive Datenbanken als logische Programme definiert und uns bei der Anfrageauswertung auf SLDNF-Resolution konzentriert. Diese erweist sich sowohl für die Datenanteile als auch für die algorithmischen Anteile deduktiver Datenbanken als adäquater Auswertungsmechanismus. Läßt man eine so weitgefaßte Syntax wie die logischer Programme zu, muß man jedoch in Kauf nehmen, daß es keine Möglichkeit gibt, Vollständigkeit und Terminierung bei der Suche nach allen Antworten auf eine Anfrage zu garantieren.

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Literatur

  1. 1.
    Dies entspricht der Äquivalenz: A C B a E A —t b E B.Google Scholar
  2. 2.
    In den Beispielen leiten wir die Relationssymbole durch Großschreibung aus den Prädikatensymbolen ab, z. B. SUPPLIER aus supplier. Eine Ausnahme bildet das Symbol =, ihm entspricht die Relation EQ. Wir nehmen an, daß es eine binäre EDB-Relation EQ gibt, die für jede Konstante a der Datenbank ein Tupel (a, a) enthält.Google Scholar
  3. 3.
    Zur Erinnerung: Gemäß Definition 3.12 enthalten Datalog-Anfragen nur ein Atom.Google Scholar
  4. 4.
    Für Klauseln C, die nur EDB-Prädikate im Rumpf enthalten, ist die Menge idb(C) leer, so daß immer gilt:Google Scholar
  5. 5.
    In Abschnitt 6.1.4 definieren wir eine Methode, mit der die „unique binding property“ einer Datenbank hergestellt werden kann.Google Scholar
  6. 6.
    Lineare Programme lassen in Klauselrümpfen höchstens ein Atom zu, zwischen dessen Prädikat und dem Prädikat des Kopfes eine gegenseitige Abhängigkeit besteht.Google Scholar
  7. 7.
    Tatsächlich sind auch nullstellige magische Prädikate interessant, um überflüssige Regeln zu blockieren.Google Scholar
  8. 8.
    Die Berechnung der ergänzenden Relationen wird durch die sogenannte Faltung durchgeführt, die die Umkehrungoperation zur Auffaltung darstellt (siehe Aufgabe 3.8).Google Scholar
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    Wir identifizieren die Knoten eines OLD-Baums mit ihren Beschriftungen.Google Scholar
  10. 10.
    Bei dem Ansatz in diesem Artikel handelt sich um eine unvollständige Version, die in [Vieille 88] und in [Nejdl 87] als RQA/FQI-Ansatz korrigiert wurde.Google Scholar
  11. 11.
    Wir haben uns bei der Betrachtung einiger Auswertungsmethoden zwar auf Datalog eingeschränkt, aber zu jedem Verfahren gibt es eine Erweiterung auf definite Programme.Google Scholar
  12. 12.
    Dieser Vorteil ist natürlich nicht spezifisch für die reinen Top-down-Verfahren, sondern trifft für die Top-down-Vorgehensweise im allgemeinen zu, also insbesondere auch für die gemischten Strategien.Google Scholar
  13. 13.
    Bei sicheren Datenbanken sind in den Relationen keine variablenbehafteten Fakten enthalten, so daß statt der Unifikation der einfachere Gleichheitstest verwendet werden kann.Google Scholar
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    Partielle Auswertung ist eine Technik, mit der Meta-Interpreter bezüglich eines vorgegebenen Programms spezialisiert werden. Sie wird häufig zur Effizienzsteigerung von Meta-Interpretern eingesetzt. (Siehe beispielsweise [Takeuchi 86] und Aufgabe 3.8.)Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Armin B. Cremers
    • 1
  • Ulrike Griefahn
    • 1
  • Ralf Hinze
    • 1
  1. 1.BonnDeutschland

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