Advertisement

Weiterbildungsbeteiligung älterer Arbeitnehmer

Chapter
  • 172 Downloads

Zusammenfassung

In der bildungspolitischen Diskussion ist kaum strittig, dass berufsbezogene Weiterbildung für die wirtschaftliche Entwicklung von großer und zunehmender Bedeutung ist1. Arbeitsplatzanforderungen ändern sich u.a. durch die technologische Entwicklung und erfordern eine Anpassung der Qualifikationen; umgekehrt ist der technologische Fortschritt von der Fähigkeit, der Bereitschaft und den Möglichkeiten zur Weiterbildung beeinflusst. Die Anpassung der Qualifikationen und die Vermeidung von Qualifikationsengpässen werden als Aufgabe der Weiterbildung angesehen, Weiterbildung wird somit zum wichtigen Faktor im globalen Wettbewerb.2

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Alt, Christel; Edgar Sauter; Heinrich Tillmann (unter Mitarbeit von Ingo Lischka)(1994): Berufliche Weiterbildung in Deutschland — Strukturen und Entwicklungen. Bericht nach Artikel 11 (2) des EG-Ratsbeschlusses vom 29. Mai 1990 über das FORCE-Aktionsprogramm. Hrsg: Bundesinstitut für Berufsbildung, Der Generalsekretär. Bielefeld: Bertelsmann.Google Scholar
  2. Baethge, Martin; Rolf Dobischat; Rudolf Husemann; Antonius Lipsmeier; Christiane Schiersmann; Doris Weddig (1990): Forschungsstand und Forschungsperspektiven im Bereich betrieblicher Weiterbildung aus Sicht von Arbeitnehmern. In: Bundesminister für Bildung und Wissenschaft ( 1990 ), S. 193–539.Google Scholar
  3. Bardeleben, Richard von; Ursula Beicht; Hermann Herget; Elisabeth M. Krekel (unter Mitarbeit von Jürgen Holzschuh) (1996): Individuelle Kosten und individueller Nutzen beruflicher Weiterbildung. Berichte zur beruflichen Bildung 201. Bielefeld: Bertelsmann.Google Scholar
  4. Bardeleben, Richard von; Edgar Sauter (1995): Finanzierung der beruflichen Weiterbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis 24 (6), S. 32–38.Google Scholar
  5. Barkholdt, Corinna (1997): Qualifikationssichernde Arbeitsbedingungen — Voraussetzung für die Erwerbstätigkeit auch im Alter. Herausforderungen des technischen und demographischen Wandels. In: WSI Mitteilungen 50 (1), S. 50–56.Google Scholar
  6. Becker, Gary Stanley (1964): Human Capital. A Theoretical and Empirical Analysis with Special Reference to Education. Chicago, London: University of Chicago Press.Google Scholar
  7. Becker, Rolf; Klaus Schömann (1996): Berufliche Weiterbildung und Einkommensdynamik. Eine Längsschnittstudie mit besonderer Berücksichtigung von Selektionsprozessen. In: Kölner Zeitschrift fur Soziologie und Sozialpsychologie 48 (3), S. 426–461.Google Scholar
  8. Becker, Rolf; Gary Stanley (1962): Investment in Human Capital: A Theoretical Analysis. In: Journal of Political Economy, 70 (5), S. 9–49.Google Scholar
  9. Behringer, Friederike (2000): Die berufliche Situation älterer Erwerbstätiger und ihre Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt. In: George/Struck ( 2000 ), S. 89–112.Google Scholar
  10. Behringer, Friederike (1999): Beteiligung an beruflicher Weiterbildung. Humankapitaltheoretische und handlungstheoretische Erklärung und empirische Evidenz. Opladen: Leske + Budrich.Google Scholar
  11. Behringer, Friederike (1996): Zum individuellen Nutzen beruflicher Weiterbildung. Subjektive Einschätzungen und objektive Veränderungen. In: Zeitschrift für Berufs-und Wirtschaftspädagogik, Beiheft 12, S. 84–104.Google Scholar
  12. Behringer, Friederike (1995): Weiterbildung in Ost-und Westdeutschland. In: Vierteljahrs-hefte zur Wirtschaftsforschung 64 (1), S. 26–51.Google Scholar
  13. Bölke-Zeuner, Gundula; Birgit Gericke; Bettina Uhrig (Hrsg.) (1996): Dokumentation der Länderpräsentation von SPI Jobrotation. Berlin: SPI Jobrotation.Google Scholar
  14. Bojanowski, Arnulf; Ottmar Döring; Peter Faulstich; Ulrich Teichler (1991): Struktur-Entwicklungen in Hessen. Tendenzen zu einer „mittleren“ Systematisierung der Weiterbildung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt-und Berufsforschung 24 (2), S. 291–303.Google Scholar
  15. Bolder, Axel (1993): Kosten und Nutzen von beschäftigungsnaher Weiterbildung. In: Meier/Rabe-Kleberg ( 1993 ), S. 47–60.Google Scholar
  16. Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (Hrsg.)(1990): Betriebliche Weiterbildung —Forschungsstand und Forschungsperspektiven. Schriftenreihe Studien zu Bildung und Wissenschaft 88. Bad Honnef: Bock.Google Scholar
  17. Bunk, Gerhard P.; Manfred Kaiser; Reinhard Zedler (1991): Schlüsselqualifikationen — Intention, Modifikation und Realisation in der beruflichen Aus-und Fortbildung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt-und Berufsforschung 24 (2), S. 365–374.Google Scholar
  18. Buttler, Friedrich (1994): Berufliche Weiterbildung als öffentliche Aufgabe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt-und Berufsforschung 27 (1), S. 33–42.Google Scholar
  19. Deutscher Bildungsrat (Hrsg.) (1970): Empfehlungen der Bildungskommission — Strukturplan fair das Bildungswesen. Stuttgart: Klett.Google Scholar
  20. Deutscher Bundestag (Hrsg.) (1997): Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten Franz Thönnes, Peter Enders, Dieter Grasedieck, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD: Lebensbegleitendes Lernen: Situation und Perspektiven der beruflichen Weiterbildung. Drucksache 13 /8527.Google Scholar
  21. Deutscher Bundestag (Hrsg.) (1990): Schlußbericht der Enquete-Kommission „Zukünftige Bildungspolitik — Bildung 2000“. Drucksache 11 /7820.Google Scholar
  22. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (1999): Später Renteneintritt belastet den Arbeitsmarkt. In: Wochenbericht des DIW 66 (14), S. 261–265.Google Scholar
  23. Dicke, Hugo; Hans H. Glismann; Andreas Gröhn (1995): Der deutsche Markt für berufliche Weiterbildung. Kieler Studien 269. Tübingen: Mohr.Google Scholar
  24. Dobischat, Rolf; Rudolf Husemann (Hrsg.) (1995): Berufliche Weiterbildung als freier Markt? Regulationsanforderungen der beruflichen Weiterbildung in der Diskussion. Berlin: edition sigma.Google Scholar
  25. Dobischat, Rolf; Antonius Lipsmeier (1991): Betriebliche Weiterbildung im Spannungsfeld von Technikanwendung, Qualifikationsentwicklung und Personaleinsatz. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt-und Berufsforschung 24 (2), S. 344–350.Google Scholar
  26. Dostal, Werner (1991): Weiterbildungsbedarf im technischen Wandel. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt-und Berufsforschung 24 (2), S. 304–316.Google Scholar
  27. Dybowski, Gisela; Helmut Pütz; Edgar Sauter; Hermann Schmidt (1995): Ein Weg aus der Sackgasse — Plädoyer für ein eigenständiges und gleichwertiges Berufsbildungssystem. In: Dobischat/Husemann 1995, S. 365–386.Google Scholar
  28. Friebel, Harry (1996): Hemmende und fördernde Bedingungen der Weiterbildungsteilnahmeentscheidung — über „gatekeeping“ und „support”. In: Zeitschrift für Berufs-und Wirtschaftspädagogik, Beiheft 12, S. 119–130.Google Scholar
  29. George, Rainer; Olaf Struck (Hrsg.) (2000): Generationenaustausch im Unternehmen. München, Mering: Rainer Hampp Verlag.Google Scholar
  30. Gottsleben, Volkmar (1991): Weiterbildung als Gegenstand der Bildungspolitik. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt-und Berufsforschung 24 (2), S. 243–255.Google Scholar
  31. Graff, Michael (1996): Zur Bedeutung der Bildung im Prozeß der wirtschaftlichen Entwick- lung. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 48 (2), S. 274–295.Google Scholar
  32. Grünewald, Uwe, Dick Moraal (Bundesinstitut für Berufsbildung); Franciszek Draus, Reinhold Weiß (Institut der deutschen Wirtschaft); Dieter Gnahs (Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung) (1998): Formen arbeitsintegrierten Lernens. Möglichkeiten und Grenzen der Erfaßbarkeit informeller Formen der betrieblichen Weiterbildung. QUEM-Report, Schriften zur beruflichen Weiterbildung 53.Google Scholar
  33. Grünewald, Uwe; Dick Moraal (1996): Betriebliche Weiterbildung in Deutschland. Gesamtbericht. Ergebnisse aus drei empirischen Erhebungsstufen einer Unternehmensbefragung im Rahmen des EG-Aktionsprogramms FORCE. Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.). Bielefeld: Bertelsmann.Google Scholar
  34. Hauser, Richard; Notburga Ott; Gert Wagner (Hrsg.) (1994): Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik — Band 2: Erhebungsverfahren, Analysemethoden und Mikrosimulation. Berlin: Akademie.Google Scholar
  35. Institut der deutschen Wirtschaft (1990): Forschungsstand und Forschungsperspektiven im Bereich betrieblicher Weiterbildung aus betrieblicher Sicht. In: Bundesminister für Bildung und Wissenschaft ( 1990 ), S. 1–191.Google Scholar
  36. Jansen, Rolf; Friedemann Stooß (Hrsg.) (1993): Qualifikation und Erwerbssituation im geeinten Deutschland — Ein Überblick über die Ergebnisse der BIBB/IAB-Erhebung 1991/92. Berlin, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung.Google Scholar
  37. Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (Hrsg.) (1990): Zukunftsaufgabe Berufliche Weiterbildung. Grundpositionen der Wirtschaft. Bonn.Google Scholar
  38. Kuwan, Helmut (1999): Berichtssystem Weiterbildung V II. Erste Ergebnisse der Repräsentativbefragung zur Weiterbildungssituation in den alten und neuen Bundesländern. Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn.Google Scholar
  39. Kuwan, Helmut; Dieter Gnahs; Isabell Kretschmer und Sabine Seidel (1996): Berichtssystem Weiterbildung V I. Integrierter Gesamtbericht zur Weiterbildungssituation in Deutschland. Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (Hrsg.). Bonn.Google Scholar
  40. Kuwan, Helmut; Dieter Gnahs; Beate Seusing (1991): Weiterbildungsstatistik in Deutschland — Ausgangslage und zukünftige Anforderungen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt-und Berufsforschung 24 (2), S. 277–290.Google Scholar
  41. Lehr, Ursula (1995): Eine fixe Altersgrenze? In: Der Bürger im Staat 45 (4), S. 176–181.Google Scholar
  42. Lehr, Ursula (1990): Ältere Arbeitnehmer heute und morgen. Berufliche Leistungsfähigkeit und Übergang in den Ruhestand. In: Späth/Lehr ( 1990 ), S. 97–124.Google Scholar
  43. Lennartz, Dagmar (Hrsg.) (1996): Altern in Beruf und Gesellschaft. Demographischer Wandel und berufliche Bildung. Berichte zur beruflichen Bildung 198. Bielefeld: Bertelsmann.Google Scholar
  44. Lutz, Burkart (1994): Strukturwandel und Weiterbildung — das Beispiel der neuen Bundes- länder. In: QUEM-Report, Schriften zur beruflichen Weiterbildung 25, S. 13–22.Google Scholar
  45. Martin, Albert; Wolfgang Mayrhofer; Werner Nienhüser (Hrsg.) (1999): Die Bildungsgesellschaft im Unternehmen? Festschrift für Wolfgang Weber. München, Mering: Rainer Hampp Verlag.Google Scholar
  46. Meier, Artur; Ursula Rabe-Kleberg (Hrsg.) (1993): Weiterbildung, Lebenslauf, sozialer Wandel. Grundlagen der Weiterbildung. Neuwied, Kriftel, Berlin: Luchterhand.Google Scholar
  47. Mincer, Jacob (1974): Schooling, Experience and Earnings. New York: National Bureau of Economic Research.Google Scholar
  48. Nienhüser, Werner (1999): Weiterbildung als Macht — Macht macht Weiterbildung. In: Martin/Mayrhofer/Nienhüser ( 1999 ), S. 131–161.Google Scholar
  49. o.V. (1999): Betriebliche Weiterbildung: Milliarden für mehr Wissen. In: Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft 50, S. 6–7.Google Scholar
  50. o.V. (1997): Betriebliche Weiterbildung: Trend zu mehr Wirtschaftlichkeit. In: Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft 44, S. 4–5.Google Scholar
  51. Pack, Jochen; Hartmut Buck; Ernst Kistler; Hans Gerhard Mendius; Martina Morschhäuser; Heimfrid Wolff (1999): Zukunftsreport demographischer Wandel. Innovationsfähigkeit in einer alternden Gesellschaft. Bonn.Google Scholar
  52. Pedersen, Jens Jorgen (1996): Der Stellenwert von Jobrotation für die europäische Arbeitsmarktpolitik. In: Bölke-Zeuner et al. ( 1996 ), S. 39–41.Google Scholar
  53. Projektgruppe Sozio-oekonomisches Panel (1995): Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) im Jahre 1994. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 64 (1), S. 5–13.Google Scholar
  54. Reischmann, Jost (1995): Lernen „en passant“ — die vergessene Dimension. In: Grundlagen der Weiterbildung 6 (4), S. 200–204.Google Scholar
  55. Sauter, Edgar (1989): Ansätze für eine Neurorientierung der beruflichen Weiterbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis 18 (3), S. 3–8.Google Scholar
  56. Schultz, Theodore W. (1961): Investment in Human Capital. In: The American Economic Review 51 (1), S. 1–17.Google Scholar
  57. Severing, Eckart (1996): Weiterbildung Älterer — ein neuer Schwerpunkt der betrieblichen Qualifizierung? In: Lennartz ( 1996 ), S. 103–110.Google Scholar
  58. Severing, Eckart (1993): Es fehlen Weiterbildungsangebote für ältere Arbeitnehmer aus der Industrie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis 22 (4), S. 18–22.Google Scholar
  59. Späth, Lothar; Ursula Lehr (Hrsg.) (1990): Altern als Chance und Herausforderung. Band 1: Aktives Altern. Stuttgart: Aktuell.Google Scholar
  60. Staudt, Erich (1996): Kompetenz als Standortfaktor einer innovierenden Gesellschaft. In: QUEM-Bulletin 1 /1996, S. 20–22.Google Scholar
  61. Thomas, William I.; Dorothy S. Thomas (1928): The Child in America. Behavior Problems and Programs. New York: Knopf.Google Scholar
  62. Troll, Lothar (1993): Arbeitsmittel und Technikeinsatz. In: Jansen/Stooß ( 1993 ), S. 71–96.Google Scholar
  63. Volkholz, Volker (1996): Alternsgerechte Umgestaltung von Arbeitswelten — Entwurf einer möglichen Zukunft. In: Lennartz ( 1996 ), S. 41–60.Google Scholar
  64. Wachtler, Günther; Heike Franzke; Jörg Balcke (1997): Die Innovationsfähigkeit von Betrieben angesichts alternder Belegschaften. (Hrsg.: Forschungsinstitut der FriedrichEbert-Stiftung, Abt. Arbeits-und Sozialforschung). Bonn.Google Scholar
  65. Wagner, Gert; Jürgen Schupp; Ulrich Rendtel (1994): Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) — Methoden der Datenproduktion und -aufbereitung im Längsschnitt. In: Hauser et al. ( 1994 ), S. 70–112.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations