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Die Eroberung der Straße durch die Automobilisten und die Anfänge einer spezifischen Erziehung für den Straßenverkehr (1900 – 1918)

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Zusammenfassung

Die eisenbahnbezogene Grundausrichtung der deutschen Verkehrspolitik mit ihren Schwerpunkten Verstaatlichung und Wirtschaftsförderung setzte sich bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs fort. Bereits in Friedenszeiten wurde den militärischen Anforderungen hinsichtlich der Linienführung der Bahnstrecken und der Ausstattung der Eisenbahnwaggons Rechnung getragen. Als Konsequenz aus den Erfahrungen des deutsch-französischen Krieges hatte Preußen 1871 ein in Berlin ansässiges Eisenbahnbataillon eingerichtet, zu dem sich bis 1887 drei weitere gesellten. 1890 folgte die Umorganisation in eine Brigadenformation und 1899 die Einfügung in die neugebildete Inspektion der Verkehrstruppen. Bei Eintritt der Mobilmachung hatte ein Generalinspekteur unter dem Oberbefehl des Generalstabschefs das Kommando über das gesamte Verkehrswesen zu übernehmen. An Eisenbahntruppen standen ihm Eisenbahnbau-, Eisenbahnbetriebs- und Arbeiterkompagnien zur Verfügung. Als militärischer Faktor trat die Eisenbahn durch die Truppentransporte zur Kriegsfront 1914 ins allgemeine Bewußtsein (vgl. Schmiedecke 1906/11, S. 16ff; Briese/Wittekind 1985, S. 68f.).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

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