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IuK-Technologien und Interaktion

  • Guido Hertel
Part of the Markt- und Unternehmensentwicklung book series (MAU)

Zusammenfassung

Der folgende Abschnitt verfolgt das Ziel, den Zusammenhang zwischen neuen IuK-Technologien einerseits Interaktionsprozessen und -aktivitäten andererseits zu analysieren. Dabei soll aufgezeigt werden, wie neue Informations- und Kommunikationstechnologien bestehende Interaktionen unterstützen können, und welche Veränderungen durch sie hervorgerufen werden. Das Zusammenspiel von Interaktion und IuK-Technologien konzentriert sich dabei vornehmlich auf die zwischenmenschliche Kommunikation180.

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Referenzen

  1. 180.
    Watzlawick, Beavin und Jackson verstehen unter Interaktion einen “wechselseitige[n] Ablauf von Mitteilungen zwischen zwei oder mehreren Personen” (Watzlawick/Beavin/Jackson 1994 S. 50–51). Im folgenden Abschnitt soll daher in Anlehnung an Watzlawick, Beavin und Jackson Interaktion und Kommunikation synonym verwendet werden.Google Scholar
  2. 181.
    Ein Indiz hierfür sind Newsgroups im WorldWideWeb. Durch zunehmende Verbreitung und Vernetzung von IuK-Technologien läßt sich insbesondere „asynchron“, d.h. die Mitteilungen werden während des Kommunikationsprozesses zwischengespeichert, mit einer immer größeren Anzahl an Personen kommunizieren.Google Scholar
  3. 182.
    Zum Stand der Diskussion vgl. z.B. Lea/Spears 1992, Rice 1994, Picot/Reichwald/Wigand 1996, Walther 1996.Google Scholar
  4. 183.
    Eine Übersicht von 66 empirischen Studien gibt Rice (vgl. Rice 1994 S. 170–171). Eine Diskussion ausgewählter methodischer Defizite bei empirischen Untersuchungen findet sich bei Walther (vgl. Walther 1995 S.187).Google Scholar
  5. 184.
    Der Begriff medienunterstützte bzw. computergestützte Kommunikation geht auf den englischen Begriff Computer-Mediated Communication zurück (CMC).Google Scholar
  6. 185.
    Ganz bewußt werden bei den Media Effects und Media Impact Ansätze solche Ansätze ausführlicher diskutiert, die erst in den letzten Jahren entstanden sind und in der deutschen betriebswirtschaftlichen Literatur noch weitgehend unberücksichtigt sind.Google Scholar
  7. 186.
    Die Einteilung in Media Impact und Media Choice Theorie geht auf Walther und Rudy zurück. (vgl. Walther 1994 S. 474 und Rudy 1996 S. 199).Google Scholar
  8. 187.
    Vgl. Short.Williams/Christie 1976 S.64–80 und Johansen 1977 S. 395–419. In der Literatur werden gelegentlich Media Richness Ansatz und Social Presence Ansatz der selben Forschungsrichtung zugeordnet. Wenngleich sie gewisse Ähnlichkeiten aufweisen, unterscheiden sich beide in ihren Untersuchungsschwerpunkten. Der Media Richness Ansatz untersucht Einflußfaktoren, die die Medienwahl bestimmen und ist demnach den Media Choice Ansätzen zuzurechnen. Dagegen analysiert der Social Presence Ansatz ausschließlich Medieneffekte (Media Effects oder Media Impact).Google Scholar
  9. 188.
    Vgl. z.B. Lea/Spears 1992 S. 29.Google Scholar
  10. 189.
    Vgl. Short/Williams/Christie 1976 S. 65 und Rice 1993 S.454.Google Scholar
  11. 190.
    Vgl. Watzlawick/Beavin/Jackson 1990 S. 53–56.Google Scholar
  12. 191.
    Für eine kurze Zusammenfassung der Diskussion vgl. Walther 1994 S. 474–478 und Walther 1995 S. 186–187.Google Scholar
  13. 192.
    Vgl. Rice/Love 1987 S. 88, Walther 1994 S. 475 sowie die bei Walther angegebene Literatur.Google Scholar
  14. 193.
    Vgl. z.B. Lea/Spears 1992 S. 231–241 und Walther/Burgoon 1992 S. 50–88.Google Scholar
  15. 194.
    In seinen zuletzt veröffentlichten Arbeiten verwendet Walther hierfür auch den Begriff „Hyperpersonal CMC Perspective“ (vgl. Walther 1996 S. 17 und Walther 1997 S. 348).Google Scholar
  16. 195.
    Vgl. Walther 1992 S.67–80. „Social information processing refers to the way by which communicators process social identity and relational cues (i.e. social information) using different media“ (Walther 1995 S.190).Google Scholar
  17. 196.
    Vgl. Walther 1995 S. 187.Google Scholar
  18. 197.
    Vgl. Walther 1995 S. 190–191. Vgl. hierzu außerdem Walther/Anderson/Park 1994 S. 465.Google Scholar
  19. 198.
    Vgl. Walther 1995 S. 190–197.Google Scholar
  20. 199.
    Die Teilnehmer befanden sich an unterschiedlichen Orten.Google Scholar
  21. 200.
    Vgl. Walther 1995 S.191–193, Burgoon/Hale 1984 S. 193–214, Burgoon/Hale 1987 S. 19–41. Die sieben Dimensionen sind: „Immediacy/Affection“, „Similarity/Depth“, „Compossure/Relaxation“, „Formality“, „Dominance/Inequality“, „Reception/Trust“, „Task-Social Orientation“ (Vgl. Walther/Burgoon 1992 S. 57–63).Google Scholar
  22. 201.
    Vgl. Walther 1995 S. 198–199.Google Scholar
  23. 202.
    Vgl. Walther 1997 S. 350.Google Scholar
  24. 203.
    Diese Aussage gilt selbstverständlich nur für asynchrone Kommunikationsmedien wie E-mail, aber nicht für synchrone Medien wie Videokonferenzen.Google Scholar
  25. 204.
    Eine eindeutige Einordnung der Ansätze ist nicht immer möglich, da einige Ansätze mehrere Einflußfaktoren gleichzeitig betrachten und somit unweigerlich Überschneidungen mit anderen Ansätzen auftreten können.Google Scholar
  26. 205.
    Vgl. Picot/Reichwald 1987 S. 61–94, Reichwald/Goecke 1995 S. 164–182, Pribilla/Reichwald/Goecke 1996 S. 12–29.Google Scholar
  27. 206.
    Die Strukturiertheit der Aufgabe beschreibt die Möglichkeit, eine Aufgabe im voraus in einzelne Teilaufgaben zu zerlegen. Die Planbarkeit des Informationsbedarfs charakterisiert die für die Aufgabendurchführung notwendige Deckung mit relevanten Informationen. Die Kooperationsbeziehung beschreibt mit wem im Rahmen der Aufgabendurchführung kommuniziert wird und welche Art von Beziehung zwischen den Kommunikationspartnern besteht. Die Standardisierbarkeit des Lösungsweges stellt fest, inwieweit die Aufgabendurchführung durch ein standardisiertes Schema oder Programm beschrieben werden kann (vgl. hierzu ausführlicher Picot/Reichwald 1984 S. 63–69, Reichwald/Goecke 1995 S. 171–176, Pribilla/Reichwald/Goecke 1996 S. 14–19). Eine Übersicht der unterschiedlichen in der Literatur verwendeten Merkmale zur Beschreibung einer Aufgabe findet sich bei Koller und Goecke (vgl. Koller 1994a S. 43–48 und Goecke 1997 S. 54).Google Scholar
  28. 207.
    Vgl. Picot/Reichwald 1987 S. 46–51 und Reichwald 1993 S. 457.Google Scholar
  29. 208.
    Vgl. Reichwald 1993 S. 457.Google Scholar
  30. 209.
    Für einen Vergleich zwischen den derzeit verfügbaren Kommunikationsmedien und den vier Grundanforderungen siehe Goecke 1997 S. 62–64.Google Scholar
  31. 210.
    Vgl. Pribilla/Reichwald/Goecke 1996 S. 203–208. E-mail entspricht beispielsweise der Grundanforderung „Genauigkeit“, solange die elektronischen Nachrichten vom Empfänger oder einem Administrator protokolliert und archiviert werden (z.B. in einem elektronischen Tagebuch). Das Medium weicht von der Anforderung ab, wenn die eingehenden elektronischen Nachrichten nicht dokumentiert bzw. vom Empfänger gelöscht werden. Ähnliches gilt für die Anforderung „Vertraulichkeit“. Eine elektronische Nachricht kann als „vertraulich“ aufgefaßt werden, wenn u.a. eine eindeutige Bestimmung des Empfängers möglich ist. Moderne Verschlüsselungstechniken erlauben eine derartige eindeutige Zuordnung von elektronischer Nachricht und Empfänger. Vertraulichkeit wird nicht mehr gewährleistet, wenn der Empfänger seinen „Schlüssel“ an Dritte weitergibt. Die Argumentation ließe sich auch auf die anderen beiden Grundanforderungen erweitern. E-mail kann, muß aber nicht den Grundanforderungen der Genauigkeit, Vertraulichkeit, Komplexität und Schnelligkeit gerecht werden. Die individuellen Nutzungsformen bzw. Anwendungsmodelle haben einen nicht zu vernachlässigenden Einfluß darauf, inwieweit die Medien den vier Grundanforderungen entsprechen. Goecke spricht in diesem Zusammenhang auch vom „Optionscharakter“ der IuK-Technologien. Anders als von den Media-Impact Ansätzen prognostiziert, können IuK-Technologien abhängig von den Nutzungsformen auch gegenteilige Medien-Effekte hervorrufen (vgl. Goecke 1997 S. 112).Google Scholar
  32. 211.
    Eine gute Abstimmung zwischen Aufgabenmerkmalen und Medieneigenschaften stellt noch nicht sicher, daß IuK-Technologien tatsächlich von den Personen genutzt werden. Goodhue und Thompson stellen in ihren empirischen Untersuchungen keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Aufgaben-Technologie Stimmigkeit („task-technology fit“) und der Mediennutzung („utilization“) bzw. Medienabhängigkeit („dependence“) fest (vgl. Goodhue/Thompson 1995 S. 227–228).Google Scholar
  33. 212.
    Vgl. Daft/Lengel 1984, Daft/Lengel 1986.Google Scholar
  34. 213.
    Beide Informationskontingenzen werden von Daft und Lengel als vorgeben angenommen.Google Scholar
  35. 214.
    Vgl. Weick 1985/95, S. 256–267.Google Scholar
  36. 215.
    Beide Dimensionen sind voneinander abhängig. Die Reduzierung der Ungewißheit durch das Sammeln und Austauschen von Informationen hat zur Folge, daß aufgrund des dadurch vergrößerten Informationsstands der Beteiligten die Mehrdeutigkeit im allgemeinen zunimmt (vgl. Daft/Lengel 1986 S. 554 und S. 556–557).Google Scholar
  37. 216.
    Vgl. Daft/Lengel 1986 S. 561.Google Scholar
  38. 217.
    „Information richness is defined as the ability of information to change understanding within a time interval. Communication transactions that can overcome different frames of reference or clarify ambiguous issues to change understanding in a timely manner are considered rich. Communications that require a long time to enable understanding or that cannot overcome different perspective are lower in richness.“ (Daft/Lengel 1986 S.560)Google Scholar
  39. 218.
    Daft und Lengel geben folgende Medienklassifikation, die nach abnehmender „Reichhaltigkeit“ geordnet ist, an: „1) face-to-face 2) telephone 3) personal documents such as letters or memos, 4) impersonal documents and 5) numeric documents“ (Daft/Lengel 1986 S.560).Google Scholar
  40. 219.
    Thomas und Trevino weisen darauf hin, daß die Verwendung eines reichhaltigen Mediums nicht unbedingt eine reichhaltige Kommunikation zur Folge haben muß. Eine Sitzung, in der eine Person fortlaufend Monologe hält, zeichnet sich nicht durch eine reichhaltige Kommunikation aus und reduziert zudem nicht die Mehrdeutigkeit, obwohl es sich hierbei laut der Theorie um ein reichhaltiges Medium handelt. Erst wenn ein Medium in bezug auf seine Kapazität voll ausgenützt wird („media saturation“), kann davon ausgegangen werden, daß auch das maximale Ausdruckspotential der Kommunikationsform erreicht wird (vgl. Thomas/Trevino 1993 S.797).Google Scholar
  41. 220.
    Vgl. Trevino/Lengel/Daft 1987, Daft/Lengel/Trevino 1987 und Trevino et al. 1990.Google Scholar
  42. 221.
    Vgl. Thomas/Trevino 1993 S. 779–814. Die Reduzierung von Unsicherheit und Mehrdeutigkeit erfolgt bei strategischen Allianzen in sequentiellen Schritten, wobei der genaue Verlauf von den einzelnen Kooperationsformen abhängt. Ein erfolgreicher Manager von strategischen Allianzen, folgern sie, zeichnet sich dadurch aus, daß er sich unabhängig von seinem bevorzugten Kommunikationsstil an die jeweils von den Informationskontingenzen vorgegebenen, zeitlich variierenden Kommunikationsanforderungen anpaßt (vgl. Thomas/Trevino 1993 S.794–797).Google Scholar
  43. 222.
    Vgl. Contractor/Eisenberg 1990 S. 145–146, Fulk et al. 1990 S. 119–120, Rice 1992 S.475–500, Markus 1994 S. 502–527Google Scholar
  44. 223.
    Oft werden nach Auffassung von Walther nur Aussagen über einmalige Kommunikationsvorgänge gemacht, ohne den gesamten Prozeßverlauf in die Analyse mit einzubeziehen (vgl. Walther 1992 S.53–60).Google Scholar
  45. 224.
    Vgl. Walther 1992. S. 55. Walther weist dabei besonders auf die unterschiedlichen, teilweise widersprüchlichen Ergebnisse von Laborexperimenten und Felduntersuchungen hin (vgl. Walther 1995 S.188). Als methodische Defizite nennt er insbesondere den eingeschränkten Beobachtungszeitraum der Untersuchungen, das Ignorieren von nicht-verbalen Daten bei der Analyse von face-to-face Kommunikationsprozessen und die nicht ausreichenden Kodifizierungstechniken (vgl. Walther 1992 S.61–67).Google Scholar
  46. 225.
    Vgl. Schmitz/Fulk 1991 S.503–504.Google Scholar
  47. 226.
    Vgl. Foulger 1990 (unveröffentlicht), zitiert nach Walther 1992 S.60. Demzufolge ist zu vermuten, daß auch „schlankere“ Kommunikationsmedien sich dazu eignen, schwach strukturierte und mehrdeutige Aufgaben durchzuführen.Google Scholar
  48. 227.
    Vgl. Schmitz/Fulk 1991 S.504–507 und Lee 1994 S. 143–157. Besonders Arbeitsgruppen, in denen ein ausgeprägtes Zugehörigkeitsgefühl („high attraction“) und ein starker Zusammenhalt herrscht, üben einen entscheidenden Einfluß auf die individuelle Wahrnehmung der Reichhaltigkeit aus (vgl. Fulk 1993 S. 938–940).Google Scholar
  49. 228.
    Vgl. Fulk/Schmitz/Steinfield 1990 S. 130–131.Google Scholar
  50. 229.
    Vgl. Fulk et al. 1987, Fulk/Schmitz/Steinfield 1990, Schmitz/Fulk 1991 und Fulk 1993.Google Scholar
  51. 230.
    Vgl. Fulk et al. 1987 S. 535–541 und Fulk/Schmitz/Steinfield 1990 S.127–132.Google Scholar
  52. 231.
    Vgl. Fulk/Schmitz/Steinfield 1990 S.127.Google Scholar
  53. 232.
    Vgl. Schmitz/Fulk 1991 S.502–512, Fulk 1993 S.935–940.Google Scholar
  54. 233.
    Vgl. Fulk 1993 S.924–927.Google Scholar
  55. 234.
    Hierbei ist in erster Linie Mehrdeutigkeit gemeint. In der Literatur ist gelegentlich unklar, ob die Situation oder die Aufgabe mehrdeutig („equivocal“) ist. Daft und Lengel definieren Mehrdeutigkeit als Informationskontingenz (vgl. Daft/Lengel 1986 S.556–557), wohingegen Trevino et al. den Begriff verwenden, um Situationen (equivocal incidents) und Aufgaben (equivocal tasks) zu beschreiben (vgl. Trevino et al. 1990 S.188 und S.194).Google Scholar
  56. 235.
    Die Autoren machen folgende Unterscheidung: „High-equivocality incident: To suggest to a new employee that she is not doing an adequate job and would be better off accepting a demotion to a less demanding position. The alternative is dismissal. Low-equivocality incident: To notify an immediate subordinate that his request for a leave of absence has been approved“ (Trevino et al. 1990 S. 188).Google Scholar
  57. 236.
    Vgl. Trevino et al. 1990 S.185–194.Google Scholar
  58. 237.
    Vgl. Fulk/Schmitz/Steinfield 1990 S.132.Google Scholar
  59. 238.
    Vgl. Rice 1994 S. 178.Google Scholar
  60. 239.
    Vgl. Rogers 1990 S.79–94, Markus 1990 S.194–218 und Schoder 1995 S.66.Google Scholar
  61. 240.
    Vgl. Schoder 1995 S.66.Google Scholar
  62. 241.
    Vgl. Markus 1990 S. 203–205.Google Scholar
  63. 242.
    Unter “Kommunikationsdisziplin“ wird der Grad der Einbeziehung des Benutzers bei Routinebedienung des Mediums verstanden. Eine hohe “Kommunikationsdisziplin“ ist aufzubringen, wenn beispielsweise der Benutzer regelmäßig das Medium abfragen muß, ob neue Nachrichten für ihn vorliegen. Dahingegen liegt eine geringe “Kommunikationsdisziplin“ vor, wenn der Benutzer aktiv vom Medium informiert wird, sobald neue Nachrichten für ihn eingehen (vgl. Markus 1990 S.205).Google Scholar
  64. 243.
    Vgl. Steinfield 1992 S. 348–365.Google Scholar
  65. 244.
    Vgl. Markus/Robey 1988 S. 583–598, Contractor/Eisenberg 1990 S. 143–172, Orlikowski/Robey 1991 S. 143–169, Yates/Orlikowski 1992 S. 299–326, Kraemer/King 1994 S. 163–182, Crowsten/Malone 1994 S. 253–255, Rice 1994 S. 172 und Sampler 1996 S. 5–22.Google Scholar
  66. 245.
    Einen Überblick über die Bedeutung der Theorie der Strukturation für die Ökonomie im allgemeinen und der Betriebswirtschaftslehre im besonderen geben Ortmann et al. (vgl. Ortmann et al. 1997 S. 315–354). Dort findet sich auch eine Zusammenstellung wichtiger Arbeiten und Beiträge von A. Giddens.Google Scholar
  67. 246.
    Vgl. Orlikowski/Robey 1991 S. 143–169 und Yates/Orlikowski 1992 S. 299–326.Google Scholar
  68. 247.
    Orlikowski/Robey 1991 S. 151. IuK-Technologien sind nicht die einzigen Technologien, die eine solche Dualität aufweisen (vgl. hierzu für Computertomographen Barley 1986 S. 78–108). Im Gegensatz zu anderen Technologien tritt die Dualität bei IuK-Technologien jedoch sehr deutlich hervor, da sie von den Benutzern und IT-Mitarbeiter einfach zu verändern bzw. an unterschiedliche soziale Gegebenheiten anzupassen sind.Google Scholar
  69. 248.
    Vgl. Orlikowski/Robey 1991 S. 152–154. Orlikowski und Robey betonen, daß die Einflußfaktoren „operate simultaneously, not sequentially“ (vgl. Orlikowski/Robey 1991 S. 154).Google Scholar
  70. 249.
    Vgl. Straub 1994 23–47.Google Scholar
  71. 250.
    Vgl. Abschnitt 3.3 und 3.4.Google Scholar
  72. 251.
    Vgl. Orlikowski/Robey 1991 S. 165. Aus diesem Grunde äußern Orlikowski und Robey u.a. Bedenken, ob die Interaktionsansätze in ihrem derzeitigen Forschungsstand aufgrund einiger methodischer Defizite für eine empirische Überprüfung geeignet sind. Dies mag auch ein Grund dafür sein, daß es bislang noch an ausführlichen empirischen Untersuchungen mangelt (Vgl. Orlikowski/Robey 1991 S. 165).Google Scholar
  73. 252.
    Vgl. Contracter/Eisenberg 1990 S.159, Pribilla/Reichwald/Goecke 1996 S. 159–162 und Goecke 1997. In einer Untersuchung zur Kommunikation von Top-Managern hat Goecke Anfang der 90er Jahre beobachtet, daß die von ihm untersuchten Top-Manager durchschnittlich 90% ihrer Arbeitszeit mit Kommunikationsaktivitäten verbringen. Ein Vergleich von Goecke mit Studien aus den 70er Jahren ergibt, daß sich die Anzahl an Kommunikationsaktivitäten eines Top-Managers in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat, obwohl gleichzeitig die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit ungefähr gleich geblieben ist. Bemerkenswert ist, daß sich die Anzahl an FtF-Gesprächen und Sitzungen nicht verändert hat, jedoch das Aktivitätsniveau für die anderen Kommunikationsformen (z.B. Telefon, E-mail, Voice-Mail, Fax) deutlich gestiegen ist.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Guido Hertel

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