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Umweltmanagementsysteme

  • Silvia Flunger

Zusammenfassung

Entsprechend den Empfehlungen der Enquête-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt“ des Deutschen Bundestages sind geeignete Informations- und Managementsysteme zu entwickeln und anzuwenden, welche klare Konzeptionen zum Umgang mit entscheidungsrelevanten Daten haben müssen und eine Grundlage für Lenkungsmöglichkeiten für die beteiligten Akteure geben können (Stoffstrommanagement). Hierbei sind für einzelne Industriezweige typische Umsetzungsmöglichkeiten zu berücksichtigen. Stehen innerhalb der Prozeßindustrie insbesondere Rohstoffsubstitutionsmaßnahmen, Wirkungsgradverbesserungen durch veränderte Prozeßtechnik im Vordergrund, sind innerhalb der Fertigungsindustrie etwa Maßnahmen für eine demontagefreundliche Konstruktion, Stofftrennung und Verwendung aufarbeitbarer Teile wesentlich.202

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Literatur

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    Schreiner, M., Umweltmanagement in 22 Lektionen, 1996, S. 55.CrossRefGoogle Scholar
  10. 210.
    Schottelius, D., Umweltmanagement- und Organisationssysteme, 1994, S. 2217.Google Scholar
  11. 211.
    Vgl. dazu unten Kapitel 3.2.1, S. 110–112.Google Scholar
  12. 212.
    Vgl. dazu unten siehe Kapitel 3.3.1, S. 121–122.Google Scholar
  13. 213.
    Seigrad, V., Wer Fehler macht, wird schnell zum Scharlatan erklärt, 1995, S. 29.Google Scholar
  14. 214.
    Adams, H. W., Integriertes Management System für Sicherheit und Umweltschutz, 1995, S. 160.Google Scholar
  15. 215.
    Vgl. Adams, H. W., Integriertes Management System für Sicherheit und Umweltschutz, 1995, S. 161.Google Scholar
  16. 216.
    Vgl. unten Kapitel 3.2.1, S. 110–112.Google Scholar
  17. 217.
    Vgl. unten Kapitel 3.3.1, S. 121–122.Google Scholar
  18. 218.
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    Vgl. Janke, G., Öko-Auditing, 1995, S. 55–57.Google Scholar
  20. 220.
    Vgl. Tetté, M., Praktischer Ansatz zum Aufbau eines einheitlichen Managementsystems für Umweltschutz und Qualität, 1996, S. 25.Google Scholar
  21. 221.
    Die Normen der DIN-ISO-9000er-Serie wurden vom technischen Komitee 176 „Quality Management and Quality Assurance“ der ISO erarbeitet. Die Normen wurden von zahlreichen nationalen Normenorganisationen in nationale Normen übergeführt, so in Deutschland als DIN-ISO-Normen.Google Scholar
  22. 222.
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  25. 224a.
    Lux, W., Der Einfluss von Total Quality Management auf die organisatorische Gestaltung von KMU, 1996, S. 69 („Während es sich bei der Qualitätssicherung nach der Normenreihe ISO 9000 ff. um ein mechanisches System handelt, enthält TQM zahlreiche grundsätzliche Aspekte und stellt daher eine mögliche Unternehmensphilosophie dar.“).Google Scholar
  26. 225.
    Die ÖQS bietet die Durchführung von TQM-Assessments nach dem europäischen EFQM-Bewer-tungsmodell (European Foundation for Quality Management, eine Stiftung namhafter europäischer Industrieunternehmen) an. Diese Bewertung ist sowohl gleichzeitig als auch unabhängig von der Durchführung eines ISO-Systemaudits möglich. Das Erst-Assessment bringt Aufschluß darüber, wie weit ein Unternehmen von einem Total Quality Management entfernt ist. Für kleinere Betriebe werden auch entsprechende Workshops unter der Leitung von Assessoren angeboten (vgl. Galley, H., Qualität managen, 1995, S. 20; Hummel, T./Malorny, Ch., Total-Quality-Management, 1996, S. 6f.).Google Scholar
  27. 226.
    Vgl. Galley, H., Qualität managen, 1995, S. 20.Google Scholar
  28. 227.
    Vgl. Lux, W., Der Einfluß von Total Quality Management auf die organisatorische Gestaltung von KMU, 1996, S. 70.Google Scholar
  29. 228.
    Vgl. dazu Groll, U., Umweltmanagement im Total Quality Management, 1994, S. 47–51.Google Scholar
  30. 229.
    Vgl. Tetté, M., Praktischer Ansatz zum Aufbau eines einheitlichen Managementsystems für Umweltschutz und Qualität, 1996, S. 25.Google Scholar
  31. 230.
    Zu den folgenden Ausführungen vgl. Schneidewind, U., Mit COSY (Company oriented Sustainability) Unternehmen zur Nachhaltigkeit führen, 1994, S. 18f.Google Scholar
  32. 231.
    Das Maß für Umweltbelastungsintensität ist die das ganze Produktleben umspannende Material-Intensität Pro Serviceeinheit, also der Materialverbrauch von der Wiege bis zur Wiege pro Einheit Dienstleistung oder Funktion (vgl. Schmidt-Bleek, F., Wieviel Umwelt braucht der Mensch?, 1994, S. 99–141).Google Scholar
  33. 232.
    Umweltmanagement-Dokumentation: Es geht um die Beschreibung des Managementsystems (Soll-Zustand); vgl. dazu o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Anhang I lit. B Ziff. 5.Google Scholar
  34. 233.
    Die Anwendung des Managementsystems ist laut EMAS-Verordnung zu protokollieren (Ist-Zustand); vgl. dazu o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Anhang II lit. F.Google Scholar
  35. 234.
    Vgl. Nüttgens, M./Scheer, A.-W., Integrierte Entsorgungssicherung als Bestandteil des Informationsmanagements in Industriebetrieben, 1993, S. 959.Google Scholar
  36. 235.
    Ab September 1996 können sich auch die Kreditwirtschaft und Teilbereiche des Verkehrswesens nach der EMAS-Verordnung validieren lassen (vgl. Saanen, H., Öko-Zertifikat für Banken und Verkehr, 1996, S. 10); die probeweise Sektorenerweiterung dient der „Sammlung von Erfahrungen und der Gewinnung von Erkenntnissen über Fragen und Probleme der Anwendbarkeit auf die erweiterten Sektoren sowie einer darauf gestützten Entwicklung von sektorenspezifischen Leitfäden“, wie es in der Ministeriumsverordnung heißt (vgl. Kloucek, R., Ernas auf Verkehrswesen und Kreditgewerbe ausgedehnt, 1996, S. 18).Google Scholar
  37. 236.
    o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 3 lit. a. Für „wirtschaftlich vertretbare Anwendung der besten verfügbaren Technik“ wird häufig die Abkürzung EVABAT (economically viable application of best available technology) verwendet.Google Scholar
  38. 237.
    Vgl. Fichter, K., EG-Öko-Audit-Verordnung (Einleitung), 1995, S. 2.Google Scholar
  39. 238.
    Vgl. Hopfenbeck, W./Jasch, Ch./Jasch, A, Öko-Audit — Der Weg zum Zertifikat, 1995, S. 30.Google Scholar
  40. 239.
    Vgl. Kraemer, A., Dauerhafte und umweltgerechte Entwicklung. Das Fünfte Umweltaktionsprogramm der EG, 1992, S. 102–113.Google Scholar
  41. 240.
    Vgl. oben Kapitel 2.6.1, S. 63.Google Scholar
  42. 241.
    Vgl. Machmer, D., Die Verordnung der Europäischen Gemeinschaft zum Umweltmanagement und Audit-System, 1995, S. 11f.Google Scholar
  43. 242.
    Veröffentlichung des BS 7750 im März 1992.Google Scholar
  44. 243.
    Vgl. Kraemer, R. A., Die EG-Öko-Audit-Verordnung und ihr Umfeld in der Europäischen Umweltpolitik, 1995, S. 8Google Scholar
  45. 243a.
    auch Gilbert, M. J., Achieving Environmental Management Standards, 1993, S. 15–186Google Scholar
  46. 243b.
    Koch, A., Umweltmanagementsysteme — der Airbag für den Umweltschutz, 1993, S. 29f.Google Scholar
  47. 243c.
    zu Parallelen zwischen ISO 9000, BS 7750 und EMAS-Verordnung vgl. Kiesgen, G.F, Schnauber, H., Umweltaudits als Werkzeug zur Umsetzung integrierter Umwelt- und Qualitätsmanagementsysteme, 1995, S. 240, Abb. 1Google Scholar
  48. 243d.
    zu Unterschieden zwischen EMAS-Verordnung und BS 7750 vgl. Hallay, H./Pfriem, R., Umwelt-Audits, Öko-Controlling und externe Unternehmenskommunikation, 1993, S. 51f. m. w. N.Google Scholar
  49. 244.
    Vgl. Machmer, D., Die Verordnung der Europäischen Gemeinschaft zum Umweltmanagement und Audit-System, 1995, S. 11.Google Scholar
  50. 245.
    Vgl. Kaufmann, R., Mehr Ökobegutachtung, 1996, S. 17.Google Scholar
  51. 246.
    Vgl. Kudlicza, P., Öko-Motivation, 1996, S. 30; o. V., Liste der Gutachter in Österreich, 1996, S. 21.Google Scholar
  52. 247.
    Als Begriff der EMAS-Verordnung wird das UMS gleich wie alle anderen fünfzehn Begriffe in Artikel 2 definiert, und ist somit gleich wie alle anderen Teil des gesamten, bereichsübergreifenden Umweltmanagement- und Umweltbetriebssystems, wie es in Artikel °1 der Verordnung definiert wird. Daraus resultiert meist eine Darstellung (wie auch Abb. 14, S.124), in der das UMS als „gleichwertiges“ Element neben der Politik, den Zielen, dem Programm und der (Betriebs)Prüfung aufgelistet ist.Google Scholar
  53. 248.
    Vgl. Klemmer, P./Meuser, T., Das EG-Umweltaudit — Eine Einführung, 1995, S. 31.CrossRefGoogle Scholar
  54. 249.
    Vgl. dazu unten Kapitel 3.3.4.3, S. 133–136.Google Scholar
  55. 250.
    Vgl. o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 2 lit. d und Anhang I A Ziff. 4.Google Scholar
  56. 251.
    Die Bewertung der gemachten Feststellungen (Anhang II E der Verordnung) und die Schlußfolgerungen sind dann in einem Bericht der Unternehmensleitung förmlich und offiziell vorzulegen (Anhang II lit. F der Verordnung).Google Scholar
  57. 252.
    Vgl. Kind, M., Umwelt-Audit — ein Beitrag zur ökologischen Kontrolle in Unternehmen?, 1995, S. 16, Fußnote 28.Google Scholar
  58. 253.
    Hinsichtlich des Inhaltes bzw. der Bearbeitungstiefe der Umwelterklärung bleibt die Verordnung weitgehend unbestimmt. Es wird sich daher zeigen müssen, inwieweit die Verordnung den unterschiedlichen Branchen-, Unternehmens- und Standortbesonderheiten gerecht wird und zu vergleichbaren Ergebnissen führt (vgl. Klemmer, P./Meuser, T., Das EG-Umweltaudit — Eine Einführung, 1995, S. 33).CrossRefGoogle Scholar
  59. 254.
    Vgl. o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 10 (Teilnahmeerklärung).Google Scholar
  60. 255.
    Klemmer, P./Meuser, T., Das EG-Umweltaudit — Eine Einführung, 1995, S. 32.CrossRefGoogle Scholar
  61. 256.
    Someren, T. C. R., Einführung von Umweltmanagementsystemen — das Wachstumsmodell, 1994, S. 58.Google Scholar
  62. 257.
    Gutwinski, T., Umweltmanagement, 1995, S. 22.Google Scholar
  63. 258.
    Vgl. Schulz, E./Schulz, W., Ökomanagement, 1994, S. 91.Google Scholar
  64. 259.
    Vgl. Schmid, U., Umweltschutz — Abschied vom Mythos eines Kostentreibers, 1996, S. 73f.;Google Scholar
  65. 259a.
    Jenner, F., Umweltbewusstes Management für KMU der Güterproduktion, 1996, S. 128–131.Google Scholar
  66. 260.
    Vgl. Dyllick, T./Hummel, J., EMAS und/oder ISO 14001? 1995, S. 28.Google Scholar
  67. 261.
    Vgl. Steger, U., Umweltmanagement, 1993, S. 173.Google Scholar
  68. 262.
    Zum St. Galler Managementmodell als integriertes Management-System vgl. Brunner, D./Katholnig, E.-M./Mellitzer, J., „Betriebserfolg — Umweltschutz“ — Zusammenhang Wirtschaftsleistung und Umweltleistung, 1995, S. 37–41.Google Scholar
  69. 263.
    Hopfenbeck, W./Jasch, Ch., Öko-Controlling — Umdenken zahlt sich aus!, 1993, S. 45.Google Scholar
  70. 264.
    Vgl. Dyllick, T./Hummel, J., EMAS und/oder ISO 14001? 1995, S. 28.Google Scholar
  71. 265.
    Vgl. o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 2 lit. f.Google Scholar
  72. 266.
    Vgl. Ensthaler, J. u. a., Umweltauditgesetz — EG-Öko-Audit-Verordnung, 1996, S. 144.Google Scholar
  73. 267.
    Brunner, D./Katholnig, E.-M./Mellitzer, J., „Betriebserfolg — Umweltschutz“ — Zusammenhang Wirtschaftsleistung und Umweltleistung, 1995, S. 32.Google Scholar
  74. 268.
    Vgl. dazu Hermann, S./Kurz, R., Spiller, A., Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung im Schnittpunkt gesellschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Anforderungen, 1993, S. 67. Die Autoren schlagen vor, den EG-Ansatz als Ausgangsbasis für ein langfristig tragfähiges Umweltmanagement zu nehmen und fordern — über den EG-Standard hinaus — zusätzliche Mindestvoraussetzungen, wie z. B. die mittelfristige Einbeziehung sämtlicher Betriebsstandorte in das Audit oder die Forderung nach Kennzahlensystemen, in denen im Gegensatz zu gesetzlichen Mindeststandards anspruchsvolle Reduktionsziele festgelegt werden, die nicht nur relative Effizienzsteigerungen, sondern auch absolute Umweltverbesserungen ausweisen.Google Scholar
  75. 269.
    Aufgrund des bisherigen Forschungsstandes kann die Umweltleistung anhand eines beobachtbaren Verhaltens qualitativ beurteilt oder anhand von quantitativen Größen (z. B. Emissionsdaten) ansatzweise gemessen werden (vgl. Brunner, D./Katholnig, E.-M./ Mellitzer, J., „Betriebserfolg-Umweltschutz“ — Zusammenhang Wirtschaftsleistung und Umweltleistung, 1995, S. 32f.Google Scholar
  76. 270.
    Vgl. dazu unten Kapitel 3.3.10, S. 182–186.Google Scholar
  77. 271.
    Einige provokante Forderungen zur weiteren Entwicklung von Umweltmanagementsystemen finden sich bei Hummel, J./Schneidewind, U., Umweltmanagementsysteme und ökologischer Unternehmenswandel, 1994, S. 21 f.Google Scholar
  78. 272.
    Vgl. Dyllick, T./Hummel, J., EMAS und/oder ISO 14001? 1995, S. 28;Google Scholar
  79. 272a.
    Someren, T. C. R, Umwelt-Audit als Teil eines Umweltmanagementsystems, 1993, S. 37–40.Google Scholar
  80. 273.
    Vgl. Kerschbaummayr, G., Abwarten trotz vorhandenem Interesse — Umweltbewußtsein als Sympathieträger, 1995, S. 30.Google Scholar
  81. 274.
    Vgl. o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 2 lit. e.Google Scholar
  82. 275.
    Vgl. Ellringmann, H./Schmihing, C./Chrobok, R., Umweltschutz-Management, 1995, Kapitel II-3 (Gestaltung des Umweltschutzmanagements), S. 2f.Google Scholar
  83. 276.
    Vgl. Dyllick, T./Hummel, J., EMAS und/oder ISO 14001? 1995, S. 26f.Google Scholar
  84. 277.
    Der Auditbegriff ist etymologisch auf den lateinischen Wortstamm audire, d. h. hören, zurückzuführen, steht heute aber primär für Überprüfung und Prüfung.Google Scholar
  85. 278.
    Vgl. Janke, G., Öko-Auditing, 1995, S. 43f.Google Scholar
  86. 279.
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  87. 280.
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  88. 281.
    Vgl. Wöstmann, U./Zentgraf, Ch., Umweltrisikoprüfung und Umwelt-Audit, 1994, S. 3f;Google Scholar
  89. 281a.
    auch Koch, A., Umweltmanagementsysteme — der Airbag für den Umweltschutz, 1993, S. 28f.Google Scholar
  90. 282.
    Vgl. Stastny D., Environmental Auditing — Die Revision im ökologischen Bereich, 1995, S. 435.Google Scholar
  91. 283.
    Prüfung der Umweltverträglichkeit und Bürgerbeteiligung (UVP-G), BGBl 1993/697; gleichzeitig ist mit dem UVP-Gesetz eine einschlägige B-VG Nov beschlossen worden (BGBl 1993/508).Google Scholar
  92. 284.
    Vgl. Wöstmann, U./Zentgraf, Ch., Umweltrisikoprüfung und Umwelt-Audit, 1994, Gegenüberstellung S. 12.Google Scholar
  93. 285.
    „Guide to Effective Environmental Auditing“, 1989.Google Scholar
  94. 286.
    Vgl. auch Todenhöfer, KV, Braun, A., Umweltauditing in einem Modellbetrieb der Druck- und papierverarbeitenden Industrie unter besonderer Berücksichtigung des betrieblichen Abfallwirtschaftskonzepts, 1994, S. 2; zu wesentlichen Unterschieden zwischen Öko-Audit (Umweltbetriebsprüfung) und ökologischer SchwachstellenanalyseGoogle Scholar
  95. 286a.
    vgl. Wruk, H.-P., Erfahrungen aus der ökologischen Schwachstellenanalyse nach dem B.A.U.M.-Modell und Vergleich mit dem Öko-Audit, 1993, S. 60f.Google Scholar
  96. 287.
    Vgl. Steger, U., Umweltmanagement, 1993, S. 279–281.Google Scholar
  97. 288.
    Vgl. dazu Meuser, T., Umweltschutz und Unternehmensführung, 1995, S. 192–225Google Scholar
  98. 288a.
    Klemmer, P./ Meuser, T., Das EG-Umweltaudit — Eine Einführung, 1995, S. 26–28CrossRefGoogle Scholar
  99. 288b.
    Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 49–113.Google Scholar
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    Die Systembeurteilung hat prinzipiell zwei Aufgaben zu erfüllen: a) die Zweckmäßigkeit des geprüften Systems einzuschätzen und zu beurteilen, ob die gestellten Aufgaben möglichst gut und effektiv erfüllt werden und b) die Ordnungsmäßigkeit der Arbeitsergebnisse und der Abläufe im System zu beurteilen.Google Scholar
  101. 290.
    Vgl. Haurand, G./Pulte, P., Umweltaudit, 1996, S. 40.Google Scholar
  102. 291.
    Vgl. Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 155f.;Google Scholar
  103. 291a.
    anders aber Hopfenbeck, W., Allgemeine Betriebswirtschafts- und Managementlehre, 1992, S. 1174;Google Scholar
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  105. 291c.
    Kerschbaummayr, G./Alber, S., Module eines Qualitäts- und Umweltmanagementsystems, 1996, S. 114–117.Google Scholar
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    Vgl. Janke, G., Öko-Auditing, 1995, S.65–67.Google Scholar
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    Vgl. Wöstmann, U./Zentgraf, Ch., Umweltrisikoprüfung und Umwelt-Audit, 1994, S. 9;Google Scholar
  108. 293a.
    auch Clausen, J., Begriffliche Definitionen rund um das „Öko-Audit“, 1993, S. 27.Google Scholar
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    Vgl. oben Kapitel 3.3.4.3, S. 133–136.Google Scholar
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    Zur betrieblichen Überwachungsfunktion vgl. Thom, N./Cantin, F., Controlling und Auditing, 1992, S. 185–188.Google Scholar
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    Zu Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Zusammenarbeitsfeldern zwischen den Bereichen Controlling und Internal Auditing vgl. Thom, NJ, Cantin, F., Controlling und Auditing, 1992, S. 196–203.Google Scholar
  113. 298.
    Vgl. Stastny D., Environmental Auditing — Die Revision im ökologischen Bereich, 1995, S. 432f.Google Scholar
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    Vgl. dagegen Müller, Ch., Strategische Leistungen im Umweltmanagement, 1995, S. 225.CrossRefGoogle Scholar
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    Vgl. Stastny D., Environmental Auditing — Die Revision im ökologischen Bereich, 1995, S. 433.Google Scholar
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    „Controlling ist — funktional gesehen — ein Subsystem der Führung, das Planung und Kontrolle sowie Informationsversorgung systembildend und systemkoppelnd koordiniert und so die Adaption und Koordination des Gesamtsystems unterstützt. Controlling stellt damit eine Unterstützung der Führung dar: es ermöglicht ihr, das Gesamtsystem ergebniszielorientiert an Umweltänderungen anzupassen und die Koordinationsaufgaben hinsichtlich des operativen Systems wahrzunehmen“ (Horvâth, P., Controlling, 1994, S. 144;Google Scholar
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    Albach, H., Umweltmanagement als Führungsaufgabe, 1994, S. 1575.Google Scholar
  132. 307.
    Vgl. Baiderjahn, I./Mennicken, C., Das Management ökologischer Risiken und Krisen, 1996, S. 24f.Google Scholar
  133. 308.
    Zur strategischen Früherkennung vgl. Ihring, H. Ch., Einführung in das Controlling für Mittelstandunternehmen, 1986, S. 58–62 m. w. N.Google Scholar
  134. 309.
    Vgl. Baiderjahn, L/Mennicken, C., Das Management ökologischer Risiken und Krisen, 1996, S. 43f.Google Scholar
  135. 310.
    Das strategische Controlling ist auf die langfristige Existenzsicherung des Unternehmens ausgelegt. Während durch die Aufgaben des operativen Controlling eine Reihe von Tätigkeiten festgelegt werden, die die Führungskräfte in ihrer gegenwärtigen Gewinnerzielung unterstützen, soll das strategische Controlling erreichen, daß diese die zukunftsorientierten Erfolgspotentiale sicher erkennen, aufbauen und erhalten (vgl. Stahl, H.-W., Controlling, 1992, S. 55f.;Google Scholar
  136. 310a.
    auch Hopfenbeck, W., Allgemeine Betriebswirtschafts- und Managementlehre, 1989, S. 7981).Google Scholar
  137. 311.
    Vgl. Steger, U., Umweltmanagement, 1993, S. 260.Google Scholar
  138. 312.
    Eschenbach, R./Neumann, K. (Hrsg.), Betriebliche Umweltinformationssysteme, 1995, S. 76.Google Scholar
  139. 313.
    Vgl. Müller, Ch., Strategische Leistungen im Umweltmanagement, 1995, S. 230;CrossRefGoogle Scholar
  140. 313a.
    auch Hallay, H., Öko-Controlling als Baustein in einem erfolgreichen Umweltmanagement, 1995, S. 143f.Google Scholar
  141. 314.
    Eschenbach, R./Neumann, K. (Hrsg.), Betriebliche Umweltinformationssysteme, 1995, S. 10.Google Scholar
  142. 315.
    Arndt, H.-K./Günther, O., Betriebliche Umweltinformationssysteme: ein Überblick, 1996, S. 13.Google Scholar
  143. 316.
    Vgl. Haasis, H.-D., EU-Öko-Audit-Verordnung und BUIS, 1995, S. 32.Google Scholar
  144. 317.
    Vgl. Seigrad, V., Umweltmanagement bei Tyrolit, 1995, S. 35.Google Scholar
  145. 318.
    Problematisch bei der Umweltkennzahlenanwendung sind zwischenbetriebliche Vergleiche, weil nur eine relativ geringe Anzahl von Unternehmen Ökobilanzen aufstellen und Umweltkennzahlen bilden. Voraussetzung eines zwischenbetrieblichen Vergleichs ist eine Vergleichbarkeit der Umweltkennzahlen sowohl in materieller als auch in formeller Hinsicht. Materiell müssen hinter den Kennzahlenbezeichnungen gleiche Inhalte stehen, formell sind bei der Gewinnung und Aufbereitung des Zahlenmaterials die gleichen Methoden (z. B. gleiches Meß- und Rechenverfahren) anzuwenden (vgl. dazu Peemöller, V. H./Keller, B./Schöpf, C., Ansätze zur Entwicklung von Umweltkennzahlensystemen, 1996, S. 4–13).Google Scholar
  146. 319.
    Vgl. Arndt, H.-K./Günther, O., Betriebliche Umweltinformationssysteme: ein Überblick, 1996, S. 13.Google Scholar
  147. 320.
    Vgl. oben Kapitel 3.3.4.6, S. 148.Google Scholar
  148. 321.
    Vgl. Stoltenberg, U./Funke, M., Betriebliches Ökocontrolling, 1996, S. 130–132.CrossRefGoogle Scholar
  149. 322.
    Vgl. Zahn, E./Steimle, V., Umweltinformationssysteme und umweltbezogene Strategieunterstützungssysteme, 1993, S. 245f.Google Scholar
  150. 323.
    In Bezug auf die Problematik der Fehlervermeidung in den planerischen Phasen des Produktent-stehungsprozesses fordert die Norm DIN EN ISO 9004–1 für das Qualitätselement Entwicklung die „periodische Entwurfsbewertung an signifikanten Entwicklungsstufen“ und gibt als Methode u. a. die Fehlermöglichkeits- und Einflußanalyse (Failure Mode and Effects Analysis, FMEA) sowie die Fehlerbaumanalyse an. Das Ziel der Durchführung einer FMEA ist es, potentielle Fehler bei der Entwicklung eines Produktes bzw. bei (neuen) Fertigungsverfahren bereits während der Planung aufzudecken und durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden (vgl. Pfeifer, T., Qualitätsmanagement, 1996, S. 58, S. 109–126).Google Scholar
  151. 324.
    Vgl. Ströbele, M., Umweltmanagement-Software für eine bessere Öko-Bilanz, 1996, S. 12;Google Scholar
  152. 324a.
    zum Softwarepaket „LMS/U1“ vgl. Fischer, E. G., Umwelt im Computer, 1996/97, S. 18f.Google Scholar
  153. 325.
    Vgl. Deutsche Gesellschaft für Qualität e. V., Umweltmanagementsysteme — Modell zur Darlegung der umweltschutzbezogenen Fähigkeit einer Organisation, 1994, S. 5f.Google Scholar
  154. 326.
    Der Begriff Qualitätsmanagement ersetzt nach DIN EN ISO 8402 die früher übliche Bezeichnung Qualitätssicherung.Google Scholar
  155. 327.
    „While quality management systems deal with customer needs, environmental management systems address the needs of a broad range of interested parties and the evolving needs of society for environmental protection“ (ISO/TC 207/SC 1/WG 1, ISO/CD 14001.1 Revision, Introduction S. 5, Abs. 4).Google Scholar
  156. 328.
    Vgl. Kiesgen, G./Schnauber, H., Umweltaudits als Werkzeug zur Umsetzung integrierter Umwelt- und Qualitätsmanagementsysteme, 1995, S. 239–241;Google Scholar
  157. 328a.
    zu unterschiedlichen Strukturen von QMS und UMS vgl. Johann, H. P.A/Aerner, W., Managementsysteme für Umweltschutz und Qualität, 1994, S. 56.Google Scholar
  158. 329.
    Oder auch Total Quality Environmental Management (TQEM): Hierbei werden eine ganzheitliche Systemperspektive und die Prinzipien eines umfassenden Qualitätsmanagements zur Lösung betrieblicher Umweltprobleme herangezogen. Der traditionellen TQM-Philosophie folgend, wird das für die ökologische Frage sensibilisierte Management überdies zu kontinuierlichen Verbesserungsprozessen im betrieblichen Umweltschutz angeregt (vgl. Schmid, U., Umweltschutz — Abschied vom Mythos eines Kostentreibers, 1996, S. 76).Google Scholar
  159. 330.
    DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN ISO 8402, 1995, S. 3.Google Scholar
  160. 331.
    Vgl. Jette, M., Praktischer Ansatz zum Aufbau eines einheitlichen Managementsystems für Umweltschutz und Qualität, 1996, S. 21;Google Scholar
  161. 331a.
    auch Petrick, K./Eggert, R., Synthese von Qualitätsmanagement und Umweltmanagement, 1994, S. 44–46.Google Scholar
  162. 332.
    Die hierarchische Aufbaulogik der beiden Normensysteme legt es nämlich nahe, das Umweltmanagement in die normalen (Geschäfts-)Planungs- und Gontrollingsysteme einzubeziehen. Die Integration der UMS mit den QS-Systemen stößt auf eine ganz anders geartete Strukturlogik. Erst die nächste Revision der ISO 9000er Reihe, die für das Jahr 2000 angekündigt ist, soll den Übergang zu einer Prozeßlogik bringen. Zudem besteht die Gefahr, daß diese Integration eine Verstärkung der defensiven Ausrichtung auf Sicherungsziele und auf operative Vollzüge mit sich bringt (vgl. Dyllick, T./Hummel, J., EMAS und/oder ISO 14001?, 1995, S. 28).Google Scholar
  163. 333.
    Kolarik, W., Ökologisierung versus Formalisierung, in: Die Presse — Report Öko-Audit, 11. Mai 1995, S. 27;Google Scholar
  164. 333a.
    vgl. dazu auch Hammerl, B./Rosenstiel, L, Ökologiemanagement im Unternehmen, 1996, S. 17–20.Google Scholar
  165. 334.
    Vgl. Hopfenbeck, W./Jasch, Ch./Jasch, A., Öko-Audit — Der Weg zum Zertifikat, 1995, S. 40–44;Google Scholar
  166. 334a.
    auch Spötter, Ch., Vom Qualitätsmanagement zum Umweltmanagement — Der Weg von DIN ISO 9000ff. zur EG-Audit-Verordnung 1836/93, 1994, S. 36;Google Scholar
  167. 334b.
    Someren, T. C. R., Einführung von Umweltmanagementsystemen — das Wachstumsmodell, 1994, S. 63f.;Google Scholar
  168. 334c.
    Schäfer, E., Öko-Audit, 1995, S. 40–43;Google Scholar
  169. 334d.
    Freimann, J., Ökologisierungsprozesse im Gefolge von Öko-Audits, 1995, S. 181–188;Google Scholar
  170. 334e.
    Kind, M., Umwelt-Audit — ein Beitrag zur ökologischen Kontrolle in Unternehmen, 1995, S. 16f;Google Scholar
  171. 334f.
    Institut für angewandte Umweltforschung der O.Ö. Umweltakademie (Hrsg.), Endbericht — Evaluierung des ITF-Pilotprojektes „Öko-Audit“, 1996, S. 78–99;Google Scholar
  172. 334g.
    Ensthaler, J., Umweltauditgesetz — EG-Öko-Audit-Verordnung, 1996, S. 151–156;Google Scholar
  173. 334h.
    Haurand, G./Pulte, P., Umweltaudit, 1996, S.40–47.Google Scholar
  174. 335.
    Im Dezember 1995 wurde das Institut für angewandte Umweltforschung der O.Ö. Umweltakademie vom Bundesministerium für Wissenschaft, Verkehr und Kunst, vom Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten und vom BMUJF sowie von der Wirtschaftskammer Österreich beauftragt, die Evaluierung der ITF-Förderaktion der Pilotprojekte „Öko-Audit“ durchzuführen. Das Land Oberösterreich beteiligte sich als weiterer Auftraggeber an dieser Studie.Google Scholar
  175. 336.
    Unter den 29 teilnehmenden Unternehmen sind ein Kleinbetrieb (unter 100 Mitarbeiter), 10 Mittelbetriebe (100–500 Mitarbeiter) und 16 Großbetriebe (über 500 Mitarbeiter). Zweimal wurde die Mitarbeiterzahl nicht angegeben.Google Scholar
  176. 337.
    Zu den 6 Elementen (Säulen in Abb. 24) vgl. Institut für angewandte Umweltforschung der O.Ö. Umweltakademie (Hrsg.), Fragebogen für Unternehmen — Evaluierung des ITF „Öko-Audit“, S. 21f.Google Scholar
  177. 338.
    Umweltverträgliche, d h. ökologisch günstige Rohstoffe sind nachwachsende Rohstoffe, biologisch abbaubare Rohstoffe, recyclingfreudige Rohstoffe und rezyklierte Altstoffe als neue Rohstoffe (z. B. Altpapier).Google Scholar
  178. 339.
    Vgl. o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 11.Google Scholar
  179. 340.
    Vgl. Haasis, H.-D., EU-Öko-Audit-Verordnung und BUIS, 1995, S. 32.Google Scholar
  180. 341.
    Vgl. unten Kapitel 3.3.8.2, S.177–180.Google Scholar
  181. 342.
    Vgl. Kind, M., Umwelt-Audit — ein Beitrag zur ökologischen Kontrolle in Unternehmen?, 1995, S. 17–19.Google Scholar
  182. 343.
    Vgl. o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 1 Ziff. 2, Artikel 3 lit. a, c und e, Anhang I lit. A Ziff. 3 und 4, Anhang I lit. D.Google Scholar
  183. 344.
    Vgl. o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 3 lit. a.Google Scholar
  184. 345.
    Zu genaueren Ausführungen vgl. Heuvels, K., Die EG-Öko-Audit-Verordnung im Praxistest-Erfahrungen aus einem Pilot-Audit-Programm der Europäischen Gemeinschaften, 1993, S. 41–48.Google Scholar
  185. 346.
    Vgl. dazu Baum, H.-G./Sturm, A./Wittmann, R., Pioniererfahrungen mit dem EG-Öko-Audit, 1996, S. 72–77.Google Scholar
  186. 347.
    Baum, H.-G./Sturm, A./Wittmann, R., Pioniererfahrungen mit dem EG-Öko-Audit, 1996, S. 74.Google Scholar
  187. 348.
    Die deutsche Bundesregierung hat im Frühjahr 1993 den Entwurf für das „Gesetz zur Vermeidung von Rückständen, Verwertung von Sekundärrohstoffen und Entsorgung von Abfällen“ vorgelegt (vgl. Weidemann, C, Die Kreislaufwirtschaft, 1994, S. 19–22).Google Scholar
  188. 349.
    Vgl. oben Kapitel 3.3.4.4, S. 138f.Google Scholar
  189. 350.
    Schulz, E./Schulz, W., Ökomanagement, 1994, S. 370.Google Scholar
  190. 351.
    Vgl. dazu auch Koch, A, Stand der Normungsarbeiten von Umweltmanagementsystemen, 1994, S. 39–42.Google Scholar
  191. 352.
    Bezüglich wesentlichen Institutionen und Ereignissen im Zuge der Normierung von Umweltmanagement und Umwelt-Auditing vgl. Wagner, G. R./Janzen, H., Das Umwelt-Audit aus betriebswirtschaftlicher Sicht — Implikationen für das unternehmerische Umwelt- und Risikomanagement, 1995, S. 60–65.Google Scholar
  192. 353.
    Vgl. Karl, H., Öko-Audits aus volkswirtschaftlicher Sicht — Ökonomische Probleme der Regulierung betrieblicher Umweltpolitik, 1995, S. 44–46.Google Scholar
  193. 354.
    Karl, H., Öko-Audits aus volkswirtschaftlicher Sicht — Ökonomische Probleme der Regulierung betrieblicher Umweltpolitik, 1995, S. 46.Google Scholar
  194. 355.
    Entwicklungsstand technologischer Verfahren, die sich im Dauerbetrieb bewährt haben. Unter „Stand der Technik“ sind nicht die allgemein üblichen Verfahrensweisen, sondern fortschrittliche Techniken zu verstehen, wenngleich sie bereits im Betrieb erprobt sein sollen. Dies entspricht dem auf internationaler Ebene (OECD, EU, ECE) geforderten Einsatz der sogenannten „best available means“ (vgl. Schörghuber, W., Förderungsmöglichkeiten im Umweltschutzbereich, 1996, S. 9).Google Scholar
  195. 356.
    Schottelius, D., Umweltmanagement- und Organisationssysteme, 1994, S. 2214.Google Scholar
  196. 357.
    Vgl. Schmid, M., Musterschüler im Wettbewerb, 1996, S. 40;Google Scholar
  197. 357a.
    auch Dokaupil, E, Markt Umwelt, 1995, S. 25.Google Scholar
  198. 358.
    Vgl. Schottelius, D., Umweltmanagement- und Organisationssysteme, 1994, S. 2214;Google Scholar
  199. 358a.
    auch Sayre, D., Inside ISO 14000, 1996, S. 42f. Die internationalen Normen ISO 14000, 14001 und 14010 bis 14012, die bislang als Entwurf (Committee Drafts) vorgelegen sind, sind seit 1. September 1996 gültig (Draft International Standards).Google Scholar
  200. 359.
    Schäfer, E, Öko-Audit, 1995, S. 26.Google Scholar
  201. 360.
    Vgl. Schottelius, D., Umweltmanagement- und Organisationssysteme, 1994, S. 2215, der u. a. diese Haltung in mehrfacher Hinsicht einer kritischen Prüfung unterzieht.Google Scholar
  202. 361.
    Vgl. Baum, H.-G./Sturm, A./Wittmann, R., Pioniererfahrungen mit dem EG-Öko-Audit, 1996, S. 74.Google Scholar
  203. 362.
    Vgl. dazu oben Kapitel 3.3.4.3, S. 133–136.Google Scholar
  204. 363.
    Unter Deregulierung im eigentlichen Sinne versteht man nicht bloß eine Vereinfachung, sondern den Abbau von Vorschriften, die aus dem Umweltverwaltungsrecht stammen und in der Regel ordnungsrechtlichen Charakter haben.Google Scholar
  205. 364.
    Vgl. Ellringmann, H./Schmihing, Ch./Chrobok, R., Umweltschutz-Management, 1995, Kapitel II1–10.1 (Eigenüberwachung — Rechtliche Grundlagen), S. 1f.Google Scholar
  206. 365.
    Vgl. Ellringmann, H./Schmihing, Ch./Chrobok, R., Umweltschutz-Management, 1995, Kapitel II1–10.1 (Eigenüberwachung — Rechtliche Grundlagen), S. 3.Google Scholar
  207. 366.
    Schäfer, E., Öko-Audit, 1995, S. 25;Google Scholar
  208. 366a.
    vgl. dazu auch Schottelius, D., Umweltmanagement- und Organisationssysteme, 1994, S. 2216.Google Scholar
  209. 367.
    Vgl. Klemmer, P./Meuser, T., Das EG-Umweltaudit — Eine Einführung, 1995, S. 33.CrossRefGoogle Scholar
  210. 368.
    Vgl. o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 3 lit. a.Google Scholar
  211. 369.
    Vgl. Wöstmann, U./Zentgraf Ch., Umweltrisikoprüfung und Umwelt-Audit, 1994, S. 10.Google Scholar
  212. 370.
    Vgl. Klemmer, P./Meuser, T., Das EG-Umweltaudit — Eine Einführung, 1995, S. 20.CrossRefGoogle Scholar
  213. 371.
    In der EMAS-Verordnung heißt dieses Zeichen „Teilnahmeerklärung“. Dieses Audit-Zeichen (mit dem dazugehörigen Text, für den es vier Textvarianten gibt, je nachdem ob sich die Teilnahmeerklärung auf nur einen Standort, alle Standorte des Unternehmens in der Gemeinschaft, alle Standorte in einem Staat der EG oder auf eine begrenzte Zahl angegebener Standorte bezieht) darf nicht in der Produktwerbung verwendet werden, auch nicht auf den Erzeugnissen des Betriebes selbst oder auf ihrer Verpackung. Die Teilnahme am EG-Öko-Audit-System sagt schließlich nur etwas über die Umweltfreundlichkeit der Arbeitsweise am Betriebsstandort aus. Das Unternehmen kann das Zeichen z. B. im Geschäftsbericht, im Firmenbriefkopf oder in der Imagewerbung verwenden (vgl. Lindlar, A., Umwelt-Audits, 1994, S. 64–66).Google Scholar
  214. 372.
    Vgl. Jasch, A., Die ISO 14001-Norm und ihre Bedeutung für die EG-Öko-Audit-Verordnung, 1995, S. 45.Google Scholar
  215. 373.
    Vgl. Hopfenbeck, W./Jasch, Ch./Jasch, A, Öko-Audit — Der Weg zum Zertifikat, 1995, S. 214f.Google Scholar
  216. 374.
    Vgl. Jasch, Ch., Die Anforderungen der EMAS-Verordnung, in: Die Presse — Report Öko-Audit, 11. Mai 1995, S. 26;Google Scholar
  217. 374a.
    Freimann, J., Betriebliche Umweltpolitik, 1996, S. 143f.Google Scholar
  218. 375.
    Die ISO-Norm (vgl. ISO/TC 207/SC 1/WG 1, ISO/CD 14001.1 Revision, Definitions, S. 6, Ziff. 3.1, S. 13, Annex A.4.0 Abs. 2) verlangt nur eine kontinuierliche Verbesserung des Umweltmanagementsystems. Der EMAS-Verordnung geht es um eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung (environmental performance) im Hinblick auf die selbstgesetzten Umweltziele. Während der englische EMAS-Verordnungstext — der als Verhandlungsgrundlage gedient hat — in Artikel 2 unmißverständlich von „continuous improvements in the environmental performance of industrial activities“ spricht, ist die deutsche Übersetzung mißverständlich, wenn sie allgemein von der „Förderung der kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes“ spricht (Dyllick, T., Die EU-Verordnung zum Umweltmanagement und zur Umweltbetriebsprüfung, 1995, S. 36).Google Scholar
  219. 376.
    Vgl. Frey, B., Wirtschaftlichkeitsbeurteilung beim Umweltschutz, 1996, S. 68.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Silvia Flunger

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