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Grundlagen des betrieblichen Umweltmanagements

  • Silvia Flunger

Zusammenfassung

Am 1. Juni 1995 hat der Club of Rome in Brüssel seinen neuen Bericht über die Grenzen des Wachstums54 vorgelegt. Unter dem programmatischen Titel „Mit der Natur rechnen“ konzentrieren sich die Autoren auf den nach wie vor herrschenden Wachstumsfetisch und jene Faktoren, die er in seiner Rechnung ausblendet oder sich fälschlich zugute bucht: den Verbrauch an Natur und die Reparatur zerstörter Natur und Gesundheit. So findet sich etwa auf Seite 66 der Satz: „Die äußere Grenze der Tragfähigkeit unseres Planeten ist durch den Gesamtbetrag an Sonnenenergie definiert, der durch pflanzliche Photosynthese in chemische Energie umgewandelt wird, abzüglich der Energiemenge, die die Pflanzen für ihren eigenen Lebensprozeß benötigen.“ Aus diesem Satz wird dann der nahe Untergang abgeleitet. Die Menschheit habe sich bereits 40 % dieser sogenannten „Nettoprimärproduktivität“ (NPP) der Erde angeeignet. Da die Bevölkerung weiterhin exponentiell wachse, könne sie schon in weniger als sechzig Jahren ausgeschöpft sein. Wie dem auch sei, aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht ist darin auf jeden Fall der Appell zu sehen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen durch Produktion und Konsum in das volkswirtschaftliche Rechnungswesen einzuführen. Derzeit wird volkswirtschaftlicher Erfolg bekanntlich so gut wie ausschließlich am Wachstum des Bruttosozialprodukts (BSP) gemessen.

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Literatur

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    Vgl. Rees, W. E., Reducing Our Ecological Footprints, 1995, S. 30.Google Scholar
  2. 54.
    Unter dem Titel „The limit to growth“ („Die Grenze des Wachstums“) wurde 1972 eine Untersuchung von Dennis Meadows u. a. veröffentlicht. Die Studie erschien in den „Berichten an den Club of Rome“. Diese machte darauf aufmerksam, daß es bei weiterhin exponentiellem Wachstum von Bevölkerung, Industrieproduktion, Energie- und Rohstoffverbrauch sowie Umweltverschmutzung angesichts der Endlichkeit der Erde als Rohstofflieferantin und als Aufnahmemedium für unerwünschte Reststoffe unweigerlich zum Kollaps komme. 1980 wurde in „Global 2000: Report to the (American) President“ die Sicht der “Grenzen des Wachstums“ differenzierter dargestellt, aber grundsätzlich bestätigt.Google Scholar
  3. 55.
    Vgl. Lingens, P. M., Was ist ein Stück klarer Himmel wert? in: Der Standard, 29.5.1995, S.19.Google Scholar
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  6. 58.
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    Vgl. Ridder, H.-G., Die Integrationsfähigkeit der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre am Beispiel der Ökonomisierung ökologischer Fragestellungen, 1990, S. 146.Google Scholar
  8. 60.
    Vgl. Seidel, E./Menn, H., Ökologisch orientierte Betriebswirtschaft, 1988, S. 41.Google Scholar
  9. 61.
    Vgl. Seidel, E./Menn, H., Ökologisch orientierte Betriebswirtschaft, 1988, S. 68.Google Scholar
  10. 62.
    Vgl. Seidel, E./Menn, H., Ökologisch orientierte Betriebswirtschaft, 1988, S. 11 Of.Google Scholar
  11. 63.
    Vgl. Hopfenbeck, W., Allgemeine Betriebswirtschafts- und Managementlehre, 1992, S. 83.Google Scholar
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    Vgl. Ridder, H.-G., Die Integrationsfähigkeit der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre am Beispiel der Ökonomisierung ökologischer Fragestellungen, 1990, S. 148.Google Scholar
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    Freimann, J., Instrumente sozial-ökologischer Folgenabschätzung im Betrieb, 1989, S. 252.Google Scholar
  14. 66.
    Freimann, J., Instrumente sozial-ökologischer Folgenabschätzung im Betrieb, 1989, S. 262.Google Scholar
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    Vgl. Ridder, H.-G., Die Integrationsfähigkeit der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre am Beispiel der Ökonomisierung ökologischer Fragestellungen, 1990, S. 153f.Google Scholar
  16. 68.
    Vgl. Ridder, H.-G., Die Integrationsfähigkeit der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre am Beispiel der Ökonomisierung ökologischer Fragestellungen, 1990, S. 154–156.Google Scholar
  17. 69.
    Hopfenbeck, W., Allgemeine Betriebswirtschafts- und Managementlehre, 1992, S. 82.Google Scholar
  18. 70.
    Vgl. Schaltegger, S./Sturm, A., Ökologieorientierte Entscheidungen in Unternehmen, 1994, S. 4Google Scholar
  19. 70a.
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    Vgl. Malinsky, A. H./Seidel, E., Betriebswirtschaftslehre und Ökologie — Ansätze zu einer interdisziplinären Kooperation am Beispiel des betrieblichen Rechnungswesens, 1994, S. 33f.Google Scholar
  23. 73.
    Vgl. Malinsky, A. H., Regionale Komponenten einer präventiven Umweltpolitik — Konsequenzen für eine ökologische Orientierung der Betriebswirtschaft, 1992, S. 110.Google Scholar
  24. 74.
    Zu den folgenden Ausführungen vgl. Malinsky, A. H./Seidel, E., Betriebswirtschaftslehre und Ökologie — Ansätze zu einer interdisziplinären Kooperation am Beispiel des betrieblichen Rechnungswesens, 1994, S. 35–37.Google Scholar
  25. 75.
    Zu den folgenden Ausführungen vgl. Zabel, H.-U., Wirtschaft und Umwelt — Systembetrachtungen unter Erfolgsgesichtspunkten, 1994, S. 4–8.Google Scholar
  26. 76.
    Zu den folgenden Ausführungen vgl. Dyllick, T., Ökologisch bewußte Unternehmensführung-Bausteine eines Rahmenkonzeptes, 1995, S.49–55 m. w. N.Google Scholar
  27. 77.
    Vgl. dazu unten Kapitel 2.7.3, S. 89f.Google Scholar
  28. 78.
    Vgl. Schaltegger, S./Sturm, A., Ökologieorientierte Entscheidungen in Unternehmen, 1994, S. 31–33, S. 48–60.Google Scholar
  29. 79.
    Zu den folgenden Ausführungen vgl. Steinte, C./Lawa D./Schollenberg A, Ökologieorientiertes Management — Stand und Ausgestaltungsformen zentraler Managementteilprozesse, 1993, S. 7–9; zu einer weiteren Übersicht der Forschungsansätze zum Thema Ökologie und Unternehmensführung vgl. Brunner, D./Katholnig, E.-M./Mellitzer, J., „Betriebserfolg — Umweltschutz“ — Zusammenhang Wirtschaftsleistung und Umweltleistung, 1995, S. 23f.Google Scholar
  30. 80.
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  31. 80a.
    auch Duffner, G., Mechanistisches oder evolutionäres Management — Die Selbstorganisation im Unternehmen, 1995, S. 86–93.Google Scholar
  32. 81.
    Vgl. dazu Brunner, D./Katholnig, E.-M./Mellitzer, J., „Betriebserfolg — Umweltschutz“ — Zusammenhang Wirtschaftsleistung und Umweltleistung, 1995, S. 59–72.Google Scholar
  33. 82.
    Steinte, C./Lawa D./Schollenberg A., Ökologieorientiertes Management — Stand und Ausgestaltungsformen zentraler Managementteilprozesse, 1993, S. 9.Google Scholar
  34. 83.
    Vgl. Bosselmann, K., Im Namen der Natur, 1992, S. 12f; zu Einwänden gegen die anthropozentrische Orientierung vgl. auch Bosselmann, K., Im Namen der Natur, 1992, S. 253–257.Google Scholar
  35. 84.
    Vgl. Bosselmann, K., Im Namen der Natur, 1992, S. 332.Google Scholar
  36. 85.
    Vgl. Meyer-Abich, K. M., Wege zum Frieden mit der Natur, 1986Google Scholar
  37. 85a.
    auch Meyer-Abich, K. M., Aufstand für die Natur, 1990.Google Scholar
  38. 86.
    Vgl. unten Kapitel 2.6.1, S. 61–66.Google Scholar
  39. 87.
    Vgl. Zabel, H.-U., Wirtschaft und Umwelt — Systembetrachtungen unter Erfolgsgesichtspunkten, 1994, S. 7.Google Scholar
  40. 88.
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  41. 89.
    Vgl. Bosselmann, K., Im Namen der Natur, 1992, S.14.Google Scholar
  42. 90.
    Vgl. Capra, F., Wendezeit, 1983, S. 240f.Google Scholar
  43. 91.
    Zu den „end-of-the-pipe“-Technologien zählen Filter-, Reinigungs-, Klär- Verbrennungsanlagen, Deponietechniken, Boden- und Gebäudesanierungen.Google Scholar
  44. 92.
    Vgl. Freimann, J./Pfriem, R., Unternehmen und natürliche Umwelt, 1991, S.117.Google Scholar
  45. 93.
    Vgl. Jaeger, F., Natur und Wirtschaft, 1994, S. 8; auch Capra, F., Wendezeit, 1983, S. 203–256.Google Scholar
  46. 94.
    Vgl. Capra, F., Wendezeit, 1983, S. 207.Google Scholar
  47. 95.
    Bosselmann, K., Im Namen der Natur, 1992, S. 262.Google Scholar
  48. 96.
    Vgl. Freimann, J./Pfriem, R., Unternehmen und natürliche Umwelt, 1991, S.129Google Scholar
  49. 96a.
    Seidel, E., Implementierung des betrieblichen Umweltschutzes, 1990, S. 221; auch Bosselmann, K., Im Namen der Natur, 1992, S. 262.Google Scholar
  50. 97.
    Vgl. Capra, F., Wendezeit, 1983, S. 206.Google Scholar
  51. 98.
    Freimann, J./Pfriem, R., Unternehmen und natürliche Umwelt, 1991, S. 130.Google Scholar
  52. 99.
    Vgl. Ridder, H.-G., Unternehmensethik als Instrument der Transformation von Ökologie in Ökonomie, 1993, S. 128.Google Scholar
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    Vgl. Frey, R. L., Der Ansatz der Umweltökonomie, 1993, S. 11.Google Scholar
  54. 101.
    Vgl. Stitzel, M., Ökologische Ethik und wirtschaftliches Handeln, 1990, S. 110.Google Scholar
  55. 102.
    Vgl. Stitzel, M., Ökologische Ethik und wirtschaftliches Handeln, 1990, S. 114.Google Scholar
  56. 103.
    Zum Stakeholder-Ansatz vgl. Nork, M. E., Umweltschutz in unternehmerischen Entscheidungen, 1992, S. 104–191Google Scholar
  57. 103a.
    Hallay, H./Pfriem, R., Umwelt-Audits, Öko-Controlling und externe Unternehmenskommunikation, 1993, S. 50f.Google Scholar
  58. 103b.
    Schaltegger, S./Sturm, A., Ökologieorientiertes Management, 1993, S. 182–184Google Scholar
  59. 103c.
    Brunner, D./Katholnig, E.~M./Mellitzer, J., „Betriebserfolg — Umweltschutz“ — Zusammenhang Wirtschaftsleistung und Umweltleistung, 1995, S. 44–58.Google Scholar
  60. 104.
    Vgl. Freimann, J./Pfriem R., Unternehmen und natürliche Umwelt, 1991, S. 119f.; zum „differenzierten Stakeholder-Konzept“ vgl. Kerschbaummayr, G./Alber, S., Module eines Qualitäts- und Umweltmanagementsystems, 1996, S. 15–19. Differenziert wird das Stakeholder-Konzept deshalb, weil der Natur per se ein Anspruch zugestanden werden muß, weil sie nicht selbst ihre Ansprüche vorbringen und auch nicht von Umweltschutzorganisationen in ausreichender Weise vertreten werden kann. Letztlich entwickeln auch diese Interessengruppen langfristig eine Form von Eigeninteresse, das sich nicht immer mit dem „Interesse der Natur“ decken wird. Da die Natur keine klassische Anspruchsgruppe sein kann, kann sie auch keine authentische Vertretung haben.Google Scholar
  61. 105.
    Vgl. Bosselmann, K., Im Namen der Natur, 1992, S. 13.Google Scholar
  62. 106.
    Um Ethik von Moral zu unterscheiden, wird Ethik als “das methodisch disziplinierte Nachdenken über Moralen“ bezeichnet. Zur Unterscheidung von ethischer Betriebswirtschaftslehre und Ethik in der Betriebswirtschaftslehre vgl. Ridder, H.-G., Unternehmensethik als Instrument der Transformation von Ökologie in Ökonomie, 1993, S. 107–130.Google Scholar
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    vgl. dazu Meinberg, E., Homo Oecologicus — Das neue Menschenbild im Zeichen der ökologischen Krise, 1995.Google Scholar
  65. 109.
    James Lovelock ist der Begründer der Gaia-Theorie. Vor 22 Jahren stellte er zum ersten Mal die großen Ideen zu seiner Gaia-Hypothese vor — die Idee von der Erde als lebendem Organismus, der seine Atmosphäre und sein Ökosystem selbst reguliert. Für die meisten Wissenschaftler bleibt das Problem bestehen, wie man die Richtigkeit der Gaia-Theorie überprüfen kann. Nur diese Überprüfbarkeit könnte ihrer Ansicht nach die Gaia-Theorie zu einer “wissenschaftlichen“ Lehre erheben. Die Vorstellung von einem System jedoch, das das Gleichgewicht eines ganzen Planeten verantwortet, scheint schon per definitionem jenseits aller experimentellen Überprüfbarkeit zu liegen.Google Scholar
  66. 110.
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  67. 111.
    Vgl. Bosselmann, K., Im Namen der Natur, 1992, S. 237.Google Scholar
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    auch Majer, H., Ökologisches Wirtschaften, 1995, S. 12f.Google Scholar
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    zum Kooperationsprinzip vgl. Kerschbaummayr, G./Alber, S., Module eines Qualitäts- und Umweltmanagementsystems, 1996, S. 51 f.Google Scholar
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    Vgl. Fritsch, B./Seifritz, W., Nachhaltige Entwicklung: Konzept oder Schlagwort?, 1995, S. 7.Google Scholar
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    auch Rees, W. £., Reducing Our Ecological Footprints, 1995, S. 31f.Google Scholar
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    Vgl. Fritsch, B./Seifritz, W., Nachhaltige Entwicklung: Konzept oder Schlagwort?, 1995, S. 7.Google Scholar
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    Im einzelnen vgl. Antes, R., Organisation des Umweltschutzes in Unternehmen, 1994, S. 28–30.Google Scholar
  85. 124.
    Kreikebaum trifft eine Einteilung in nachgeschaltete Technologien („end-of-the-pipe-technologies“) und integrierte Technologien („clean technologies“) (vgl. dazu Kreikebaum, H., Umweltgerechte Produktion, 1992, S. 10–20).Google Scholar
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    Vgl. Bellmann, K., Ökologieorientierte Potential- und Prozeßgestaltung, 1994, S. 9.Google Scholar
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  92. 131.
    Vgl. Bellmann, K., Ökologieorientierte Potential- und Prozeßgestaltung, 1994, S. 13f.Google Scholar
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    Vgl. Bellmann, K., Ökologieorientierte Potential- und Prozeßgestaltung, 1994, S. 14–16.Google Scholar
  94. 133.
    Umweltrelevant sind jene Vorgänge, Tätigkeiten oder Investitionen in den Umweltschutz, die mit der Zielsetzung der Ressourcenschonung, Rückstandsbewältigung oder Begrenzung des technischen Risikos verbunden sind (vgl. Frey, B., Wirtschaftlichkeitsbeurteilung beim Umweltschutz, 1996, S. 68).Google Scholar
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    Von einigen Autoren wird unter Recycling lediglich das Rückführen von stofflichen und energetischen Rückständen in den Produktionsprozeß und nicht auch in den Konsumtionsprozeß verstanden.Google Scholar
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    vgl. dazu auch Pieroth, E./Wicke, L., Chancen der Betriebe durch Umweltschutz, 1988, S. 21.Google Scholar
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    Vgl. Strebel, H., Offensives Umweltschutzmanagement — Eine Chance für Unternehmen, 1992, S. 147.Google Scholar
  139. 164.
    Dem Unternehmen stehen im Prinzip zwei Handlungsmöglichkeiten offen: Nachvollziehen, d. h. Reagieren und Anpassen an externe Anforderungen, und Antizipieren, d. h durch Prävention bzw. Innovation künftige Randbedingungen vorwegnehmen (vgl. Frey, B., Wirtschaftlichkeitsbeurteilung beim Umweltschutz, 1996, S. 69).Google Scholar
  140. 165.
    Vgl. dazu Wicke, L., Plädoyer für ein offensives Umweltmanagement, 1988, S. 11–33Google Scholar
  141. 165a.
    auch Eschenbach, R./Müller, Ch. (Hrsg.), Umweltmanagement in Österreich, 1992, S. 57Google Scholar
  142. 165b.
    Hopfenbeck, W., Umweltorientiertes Management und Marketing, 1994, S. 146f.Google Scholar
  143. 166.
    Vgl. Wicke, L. u. a., Betriebliche Umweltökonomie, 1992, S. 43–45Google Scholar
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    Schulz, E./Schulz, W., Ökoma-nagement, 1994, S. 98f.Google Scholar
  145. 167.
    Vgl. Kreikebaum, H., Strategische Überlegungen bei der Durchführung eines Umweltaudits, 1995, S. 85.Google Scholar
  146. 168.
    Schaltegger, S./Sturm, A., Ökologieorientierte Entscheidungen in Unternehmen, 1994, S. 33. Als „qualitatives Wachstum“ wird „jede nachhaltige Zunahme der gesamtgesellschaftlichen und pro Kopf der Bevölkerung erreichten Lebensqualität, die mit geringerem oder zumindest nicht ansteigendem Einsatz an nicht vermehrbaren oder nicht regenerierbaren Ressourcen sowie mit abnehmender oder zumindest nicht zunehmender Umweltbelastung erzielt wird“, verstanden.Google Scholar
  147. 169.
    Vgl. Schaltegger, S./Sturm, A., Öko-Effizienz durch Öko-Controlling, 1995, S. 2Google Scholar
  148. 169a.
    dazu auch Müller, K./Koechlin, D., Environmentally Conscious Management, 1992, S. 36–39.Google Scholar
  149. 170.
    Vgl. dazu unten Kapitel 2.7.4.3, S. 94 und Kapitel 3.3.4.6, S. 148–151 bzw. Kapitel 3.3.4.7, S. 152–154.Google Scholar
  150. 171.
    Meffert, H./Kirchgeorg, M., Das neue Leitbild Sustainable Development — der Weg ist das Ziel, 1993, S. 42.Google Scholar
  151. 172.
    Vgl. Hürlimann, W., Ökologisches Management, 1996, S.66.Google Scholar
  152. 173.
    Vgl. Schaltegger, S./Sturm, A., Ökologieorientiertes Management, 1993, S. 181.Google Scholar
  153. 174.
    Vgl. Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 49fGoogle Scholar
  154. 174a.
    Eschenbach, R./Neumann, K. (Hrsg.), Betriebliche Umweltinformationssysteme, 1995, S. 59–75Google Scholar
  155. 174b.
    Stahlmann, V., Umweltverantwortliche Unternehmensführung, 1994, S. 156–171Google Scholar
  156. 174c.
    Schreiner, M., Umweltmanagement in 22 Lektionen, 1996, S. 270–288Google Scholar
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    Kerschbaummayr, G./Alber, S., Module eines Qualitäts- und Umweltmanagementsystems, 1996, S. 69–98.Google Scholar
  158. 175.
    Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 55Google Scholar
  159. 175a.
    vgl. dazu auch Stahlmann, V., Umweltverantwortliche Unternehmensführung, 1994, S. 185–217Google Scholar
  160. 175b.
    Lehmann, S./Steinfeldt, M., Die Erfassung und Bewertung der Umweltauswirkungen, 1995, S. 95–107.Google Scholar
  161. 176.
    Vgl. unten Kapitel 2.7.4.3, S. 95f.Google Scholar
  162. 177.
    Vgl. Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 57.Google Scholar
  163. 178.
    Vgl. dazu Jasch, Ch./Kleindorfer, S., Checklisten für den betrieblichen Umweltschutz, 1991Google Scholar
  164. 178a.
    Backer, P., Umweltmanagement im Unternehmen, 1996, S. 36–64.Google Scholar
  165. 179.
    Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 67.Google Scholar
  166. 180.
    vom engl, „cradle to grave“Google Scholar
  167. 181.
    Vgl. Bundesministerium für Umwelt (Hrsg.), Ökobilanz und Öko-Audit, 1996, S. 11.Google Scholar
  168. 182.
    Stahlmann, V., Umweltverantwortliche Unternehmensführung, 1994, S. 172.Google Scholar
  169. 183.
    Kytzia, S., Die Ökobilanz als Bestandteil des betrieblichen Informationsmanagements, 1995, S. 9.Google Scholar
  170. 184.
    Zu detaillierten Ausführungen vgl. Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 80–99Google Scholar
  171. 184a.
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  172. 184b.
    Eschenbach, R./Neumann, K. (Hrsg.), Betriebliche Umweltinformationssysteme, 1995, S. 68–71Google Scholar
  173. 184c.
    Liebig, V., Ökobilan-zierung, 1994, S. 25–36Google Scholar
  174. 184d.
    auch Schaltegger, S./Sturm, A., Ökologieorientierte Entscheidungen in Unternehmen, 1994, S. 67–137Google Scholar
  175. 184e.
    auch Kytzia, S., Die Ökobilanz als Bestandteil des betrieblichen Informationsmanagements, 1995, S. 63–141.Google Scholar
  176. 185.
    Stahlmann, V., Umweltverantwortliche Unternehmensführung, 1994, S. 185.Google Scholar
  177. 186.
    Zur ökologischen Buchhaltung/Ökobilanzierung vgl. Schaltegger, S./Sturm, A, Ökologieorientierte Entscheidungen in Unternehmen, 1994, S. 67–132.Google Scholar
  178. 187.
    Vgl. Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 92–95.Google Scholar
  179. 188.
    Vgl. o. V., Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates, Artikel 1 Ziff. 2 lit. b und Artikel 2 lit. f.Google Scholar
  180. 189.
    Vgl. Heinstein, F./Schmidt, M./Meyer, U., Ökobilanzen im Öko-Audit- ein unvermeidliches Hilfsmittel, 1995, S. 248.Google Scholar
  181. 190.
    Vgl. oben Kapitel 2.7.4.1, S. 92; auch Kemetinger, M./Porak, K., Bilanz der Umweltlage, 1995, S. 35.Google Scholar
  182. 191.
    Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 117.Google Scholar
  183. 192.
    Hübner, H./Simon-Hübner, D., Ökologische Qualität von Produkten, 1991, S. 41.Google Scholar
  184. 193.
    Vgl. Hübner, H./Simon-Hübner, D., Ökologische Qualität von Produkten, 1991, S. 21, 41–48.Google Scholar
  185. 194.
    Vgl. Hübner, H./Simon-Hübner, D., Ökologische Qualität von Produkten, 1991, S. 20–22.Google Scholar
  186. 195.
    Vgl. Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 119–125.Google Scholar
  187. 196.
    Vgl. Butterbrodt, D./Dannich-Kappelmann, M./Tammler, U., Umweltmanagement, 1995, S. 128–139.Google Scholar
  188. 197.
    Vgl. Hübner, H./Simon-Hübner, D., Ökologische Qualität von Produkten, 1991, S. 33.Google Scholar
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  190. 199.
    Vgl. BMWF/BMUJF (Hrsg.), PREPARE Österreich, S. 3.Google Scholar
  191. 200.
    Geissler, S./Jasch, Ch., Beurteilung von PREPARE-Projekten im Hinblick auf die Zertifizierung von Umweltmanagementsystemen, 1994, S. 5.Google Scholar
  192. 201.
    Vgl. dazu Schnitzer, H./Jasch, Ch., PREPARE — Handbuch für innovatives, umweltbewußtes Wirtschaften, 1993; zur PREPARE-Methode als Umweltmanagementsystem laut EMAS-Verordnung vgl. Geissler, S./Jasch, Ch., Beurteilung von PREPARE-Projekten im Hinblick auf die Zertifizierung von Umweltmanagementsystemen, 1994, S. 66–72.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Silvia Flunger

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